Kreator, Dimmu Borgir, Hatebreed & Bloodbath – Düsseldorf live 15.12.2018

Kreator, Dimmu Borgir, Hatebreed & Bloodbath – Düsseldorf live 15.12.2018

Dezember 17, 2018 Aus Von Kjo

Kreator, Dimmu Borgir, Hatebreed & Bloodbath – Düsseldorf live 15.12.2018

Im Sommer 2018 schlossen sich vier Bands zusammen um im Dezmeber des gleichen Jahres unter der Fahne „The European Apocalypse“ zu Touren. Die Namen: Kreator, Dimmu Borgir, Hatebreed und Bloodbath. Eine Kapelle größer als die andere. Vier Bands, vier verschiedene Genres. Ob das zusammenpasste? Moshpit Passion war für euch am Samstag, den 15. Dezember 2018 in Düsseldorf dabei.

Das Blutbad begann um 18:00 Uhr

Der Opener-Support auf der Tour war Bloodbath aus Schweden. Die All-Star-Band aus Skandinavien prügelte 30 Minuten lang feinsten Death Metal aus den Boxen. Obwohl es die Jungs fast 20 Jahre gibt und diverse Besetzungswechsel hinter sich hat, schafft man es immer noch irgendwie am Ball zu bleiben. Der neuste Silberling „The Arrow Of Satan Is Drawn“ erschien erst im Oktober und stieg in Deutschland auf Platz 50 der Album-Charts ein. Was für ein Erfolg für das Genre und nach den vier Jahren Pause. Der Sound an dem Abend saß und die Besucher feierten Nick Holmes und Co.


Hatebreed hatte das Publikum fest im Griff

Wenn Hatebreed auf dem Programm steht bedeutet es in der Regel nur eines: Der Moshpit wird brennen. Brandbeschleuniger und Frontmann Jamey Jasta ist seit 25 Jahren im Musikbusiness und weiß genau, wie man ein (Metal)Publikum auf seine Seite zieht. Schlachtrufe, Interaktionen und kleinere Wetten mit dem Publikum gehören zum Repertoire. Und der Moshpit? Fraß der Band aus der Hand! In den 40 Minuten wurden sämtliche Klassiker und Hits von Hatebreed gespielt. „Perseverance“, „I Will be Heard“ oder auch „Looking Down the Barrel of Today“ schlugen voll ein.


Besuch nach fast 5 Jahren: Dimmu Borgir

Fans mussten sehr lange auf ihre Helden warten. Fast fünf ganze Jahre haben Dimmu Borgir keine Tour mehr gespielt. Sogar acht Jahre lang gab es keine neue Platte von den Norwegern. „Eonian“, so der Titel der aktuellen CD erschien dann dieses Jahr im Sommer und konnte viele Fans wieder glücklich machen. An dem Abend jedoch, waren die Reaktionen der Besucher gemischt. Einige Stimmen aus dem Umfeld sagten sogar die Black Metaller sind komplett fehl am Platz. Was für die einen 60 Minuten Fluch war, war für die anderen 60 Minuten ein Segen. Ein tolles Bühnenbild und eine bunte bzw. schwarz/weiß geschminkte Setlist aus den letzten 23 Jahren konnten dann doch deutlich Punkte sammeln.


Heimspiel in Düsseldorf mit Kreator

Düsseldorf und Essen trennen gerade mal 30 Kilometer. Daher wurde der Ruhrpott an dem Abend für wenige Stunden an die Schäl Sick verlegt. Obwohl der Oberrang in der Halle abgehängt wurde, waren geschätzte 5.000 Besucher anwesend. Wahnsinn, dass Kreator als Headliner erst im Spätsommer/Frühherbst ihrer Karriere ein beachtlicher Publikumsmagnet geworden sind. Und wie zahlt die Band es ihren Fans zurück? Durch eine Bühnenproduktion der ersten Bundesliga. Große Lichtshow, Pyro-Effekte, LED-Wände, Bühnenbild, Drop-Vorhang und und und. Da darf eine gute Setlist nicht Fehlen. Der Opener „Enemy of God“ schlug ein wie eine Bombe und brachte die Halle zum Brodeln. Egal ob neuere Tracks wie „Satan is Real“, „Phantom Antichrist“ oder „Hordes of Chaos“, Hits der Marke „Flag of Hate“ bzw. „Phobia“ und der Klassiker „Pleasure to Kill“, jeder Track wurde bejubelt und gefeiert. Schade, dass nach 70 Minuten die Show bereits endete. 2019 nimmt sich die Band live eine Auszeit, um sich auf das nächste Album vorzubereiten. Wir sind gespannt!


Bildnachweis: Kjo | Moshpit Passion.