Neon Burton – „Neontology“ (VÖ: 17.11.18)

Neon Burton – „Neontology“ (VÖ: 17.11.18)

November 27, 2018 Aus Von Kjo

Neon Burton – „Neontology“ (VÖ: 17.11.18)

Die Kölner von Neon Burton drückten mir nach einer Show mit den Stoner-Göttern von Deville ihren damaligen Output die „Pelican“-E.P. in die Hand. Damals spielten die Jungs einen sehr starken, progressiven, Desert-Rock. Nun, 2 1/2 Jahre nach der besagten Show in Essen sind die Rheinländer zurück und veröffentlichen am Freitag, den 17. November 2018 über Sofa Records den neusten Output „Neontology“. Mit großer Freude präsentieren wir die Scheibe im Moshcheck.

„Neontology“ dreht seine Kreise in der Anlage…

Auf zehn neuen Songs legen die Kölsche-Jungs direkt bei dem Opener „Businessmen“ einen Hard-Rock-Kopf-Nicker hin. Typisch für die Jungs und was mir bereits Live aufgefallen ist, die Songs erstrecken sich über fünf Minuten und beinhalten viele Jam / Instrumentale-Parts die stellenweise an Krautrocklegenden wie Can oder Guru Guru erinnern. „So Much Left” bewusst eindrucksvoll, dass die Band nicht nur die Wurzeln ihres Genres huldigt sondern auch Szene-Bands wie The Machine mit einem Tool-Einschlag. Diese Auflistung der besagten Bands mag wie ein Rip-Off der Crème de la Crème aus dem Stoner/Kraut/Progressive/Rock sich anhören, jedoch weiß die Band diese Einflüsse für sich zu nutzen und einen eigenständigen Sound zu kreieren.

„Neontology“ wirkt im Vergleich zu der „Pelican“-E.P. deutlich reifer und abgestimmter. Große Nummern wie „Magma“, „Pebbles Blues“, „Burton‘s Cake“ oder auch „Standing Still“ befinden sich auf der Scheibe! Falls das Freak Valley Festival oder Desert-Fest Berlin noch Bands sucht, hier werden beide fündig.

Cover & Tracklist

Neon Burton – „Neontology“

1. Businessmen
2. So Much Left
3. Burton‘s Cake
4. Standing Still
5. Drowning in a Lake of Bubblegum
6. Save the Planet – Kill Yourself
7. Some Sort of Challenge
8. Magma
9. Kill Reason
10. Pebbles‘ Blues

Bildnachweis: Sofa Records Cologne.