Wulfpäck – im Interview über das DONG 2019

Wulfpäck – im Interview über das DONG 2019

März 31, 2019 Aus Von Kjo

Wulfpäck – im Interview über das DONG 2019

Der Frühling ist angebrochen und dies bedeutet, das Dong Open Air 2019 ist nur noch 3 1/2 Monate entfernt. Um euch auf Mount Moshmore einzustimmen, werden wir ab sofort jede Woche eine Band vorstellen in unserer Rubrik „Road to Dong Open Air 2019“. Da das DOA bekannt ist neben großen Namen (dieses Jahr u.a. Alestorm, Steel Panther und Kataklysm) auch kleinen Bands eine Plattform zu geben, kozentrieren wir von Moshpit Passion uns darauf den (noch) Unbekannten eine Plattform zu geben. Doch macht euch selber einen Eindruck von unserem ersten Gast: Wulfpäck

P.S. Wir können euch nur raten Tickets (HIER) zu sichern, da die Prognosen bei dem Line-up auf SOLD OUT stehen.

Road to Dong Open Air 2019: Wulfpäck

Stellt euch doch bitte den Lesern von Moshpit Passion und den Besuchern des Dong Open Air`s 2019 vor. Wer seid ihr, wer ist für was bei euch zuständig?

Wir sind Wulfpäck aus dem oberfränkischen Coburg. 2013 haben wir uns gegründet und nach dem typischen Mitgliederkarussell, von dem so ziemlich jede Band ein Lied singen kann, waren Justin Entwistle (Gitarre + Gesang) und ich (Dennis Rusnjak – Gitarre) die letzten Gründungsmitglieder. Mit Labelbuddy Lorenz Kandolf, der neben seiner Band Traitor jetzt auch bei uns Bass spielt sowie mit Armano Persau der seit Oktober ´18 bei uns am Schlagzeugen ist, haben wir endlich die Konstellation gefunden, mit der es einfach passt.

Was waren bis jetzt eure wichtigsten Meilensteine, die ihr als Band erreicht habt und was wollt ihr mit der Band erreichen?

Der wichtigste Meilenstein bisher war auf jeden Fall das Signing mit Violent Creek Records und dem damit verbundenen Release von „War Ain’t Over!“. Abgesehen davon, war das finden der richtigen Bandbesatzung mit Lorenz Kandolf und Armano Persau auch ein wichtiger Schritt.

Was genau wir erreichen wollen, wäre am liebsten 300 Tage im Jahr touren Aber solang wir Musik machen können und Menschen unsere Musik gefällt werden wir weitermachen! Und wenn ihnen unsere Musik nicht gefällt, dann erst Recht 😉

Beschreibt eure Musik doch mal für die, die euch noch nicht gehört haben. Welche drei Bands passen zu dem, was ihr macht?

Ich würde sagen unsere Musik ist ne Mischung aus aggressiven, schnellen Thrash- Riffs mit einer dicken Portion Groove. Die 3 Bands, die uns am meisten inspiriert haben sind, denke ich Pantera, Municipal Waste und Rage Against the Machine. Wobei das auch immer von Zeit zu Zeit wandelt. Also man kann davon ausgehen, dass das nächste Album schon nochmal nen anderen Sound bekommt. Aber lasst euch da überraschen.

Erzählt uns doch bitte etwas über eure Alben/E.P.`s. Was treibt euch an Musik zu machen?

Die „Enter The Pack“ Demo und die „PORK“ EP waren unsere ersten Schritte Richtung Metal, was man vorallem am Songwriting hört. Jedes Release und jeder Song spiegelt, vorallem für uns persönlich, viele positive und negative Ereignisse in unserem Leben. Ob das ein Riff ist, dass ich in einer bestimmten Lebenssituation geschrieben habe oder z.B. die Textidee hinter Slaughter the Police, welche für uns ja nicht aus der Luft gegriffen ist. Also kann man zusammenfassend sagen, die Musik ist auf jeden Fall Therapie für uns. Und da Justin und ich seit unserem 12. Lebensjahr zusammen Musik machen, kennen wir auch nichts anderes. Also wie sollen wir da aufhören?? 😀

Was man zu „War Ain’t Over!“ noch sagen kann ist, dass wir damit das erste Mal eine groovige Richtung eingeschlagen haben.

Wann, wie und wo kann man euch als „kleine Band“ am besten unterstützen?

Generell kann man uns am besten unterstützen, wenn ihr euren Freunden unsere Musik zeigt und ihr unser Merch kauft. Machen kann man das Online, am besten über unseren Shop (www.shop.wulfpack.de) oder einfach per Nachricht an unsere Facebook Seite. Aber der beste Weg uns zu unterstützen ist, wenn ihr auf unser Konzert kommt, mit uns die Location abreißt und anschließend bei nem Bier oder 4 mit uns quatscht und ihr ne CD oder n Shirt mitnehmt.

Bitte zeigt den Lesern ein Musikvideo von euch, damit wir uns einstimmen können und erklärt, worum es in dem Track geht und warum ihr genau diesen ausgewählt habt.

Der Song handelt von der längst überfälligen Legalisierung von Cannabis und der absolut ungerechten Kriminalisierung nicht krimineller Menschen. Ausgewählt haben wir ihn, weil der Song als erste Single der offizielle Startschuss für das Album war. Den persönlichen Bezug zu dem Thema sollte man aber auch nicht außer Acht lassen 😉

Warum spielt ihr auf dem DONG? Habt ihr einen persönlichen Bezug zum Festival? Was macht es so besonders?

Der persönliche Bezug zum Festival ist eigentlich, dass wir dieses Jahr zum zweiten Mal auf den Dong Berg fahren. 2015 waren wir als jüngste Band der Festivalgeschichte schon mal da und waren überwältigt von der Location und dem ganzen Festival an sich. Vorallem die familiäre Atmosphäre des Festivals hat uns mehr als überzeugt. Deswegen freuen wir uns wie Sau endlich wieder auf dem Berg zu stehen!

Wie fühlt es sich an die Stage mit Steel Panther, Alestorm, Kataklysm, Glory Hammer u.v.w. zu teilen? Freut ihr euch nach eurer Show, als Besucher sich unter die Menge zu mischen?

Wird sicherlich ne coole Party werden! Wir sind danach auf jeden Fall noch da und werden uns auch ein paar Bands anschauen. Macht ja auch Laune! Das ganze Festival werden wir aber nicht da sein, da wir am Samstag auf dem „Krach am Bach“ Festival auftreten. Lorenz muss leider schon am selben Tag abhauen, da er mit seiner anderen Band „Traitor“ am nächsten Tag auf dem „Bang Your Head“ spielt.

Unsere Leser kennen die letzte Frage bereits und sie stellt einen Bezug zum Magazinnamen her- Könnt ihr uns eine krasse, tolle oder lustige Geschichte erzählen, wo ihr selber im Moshpit mitgewirkt habt?

Den verrücktesten Moshpit habe ich auf dem In Flammen Open Air 2017 erlebt. Da hat gerade eine Grindcore Band gespielt und es gab so ein richtig niedlich aussehendes Mädel im Pit. Die hatte son Sommerkleid an und nen echt großen Fisch dabei, so einer von der Frischetheke. Mit dem hat sie voller Liebe auf die Leute im Pit eingeprügelt. Dazu kam noch ein Rollstuhlfahrer, der mit so nem 5 Kg Mehlsack in den Händen um die Leute gerollt ist und dabei das Mehl in alle Himmelsrichtungen verteilt hat. War schon echt ein sehr witziger und abgedrehter Moment! Die Kombi mit dem Fisch, dem Mehl und dem Setting der Grindcore Band war einfach unschlagbar! 😀

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Bildnachweis: Dennis Rusnjak & Wulfpäck.