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    Home»Konzertberichte»Nanowar of Steel – Live am 10.01.2026 in der Bochumer Matrix (Konzertbericht)

    Nanowar of Steel – Live am 10.01.2026 in der Bochumer Matrix (Konzertbericht)

    By LuckyJanuar 15, 2026

    Nanowar of Steel – Across  Europe Tour 2026

    NANOWAR OF STEEL starteten ihre „Across Europe Tour“ am 9. Januar 2026 im niederländischen Tilburg. Es folgen 27 Shows quer über den Kontinent verteilt, bevor ihr fröhlicher Feldzug am 8. Februar in Berlin sein Ende findet. Mit dabei sind nicht nur die aufstrebenden mongolischen Rocker Uuhai, sondern auch wechselnde Eröffnungslineups – eine Tournee, die man sich nicht entgehen lassen sollte! Am 10.01.2026 gastierten die Römer in der Bochumer Matrix. Moshpit Passion war für euch vor Ort und hat hier alles zusammengetragen.

    Nanowar - Across Europe Tour 2026

     

    Opening

    Wir schreiben das Jahr 2026. Es ist winterlich im Ruhrpott. Bei –5°C stehen dennoch bereits seit 17.00Uhr die ersten Metalheads vor der Bochumer Matrix. Gegen 18.00Uhr öffnete diese auch endlich ihre Pforten. Nach kurzen Security Check ging es ins warme Kellergewölbe. Für manche geht es direkt zum Merch Stand. Einige deckten sich direkt mit der neuen Nanowar EP ein. (The Genghis Khan EP to End All Genghis Khan EPs veröffentlicht am 07.01.2026) Wieder andere holten sich ein warmes Stück Pizza und gingen vor die Bühne.

    MorphiuM

    Als erste Band des Abends präsentierten sich die Spanier MorphiuM. Die Band spielt eine Art Alternative Metal gepaart mit Gothik und Metalcore Elementen. In den folgenden 30 Minuten versuchte die Band, die Meute immer wieder anzuheizen. Vor allem Sänger Alex Bace forderte immer wieder das Publikum. Dieser hat gewisse optische Ähnlichkeit mit Porno Sternchen Markus Waxennegger. Porno war auch der Sound (trifft auf jede Band, des Abends zu!). So ballerte die Band ihr Set gnadenlos ins Publikum.  Songs wie „The Truth“ oder der Banger „Descending“, zeigten das die Band weiß wie man gute Songs schreibt. Leider konnte die Band die Meute nicht wirklich mitreßen.

    Lone Survivors

    Weiter ging es mit französischen Metalcore. Leider traf dieser nicht meinen Geschmack und auch augenscheinlich nicht den Geschmack  des Publikums. Bei MorphiuM war es definitv voller vor der Bühne. Die Lone Survivors präsentierten Standart Metalcore, jedoch gefühlt mit Handbremse. Die Performance wirkte etwas lieblos und runtergespielt. Es gab kaum Interaktion mit dem Publikum und auch nur eine kurze Ansage gegen Ende. Lediglich der Basser, hatte wohl seinen Spaß. Wirklich hängengeblieben ist nur der letzte Song „Ground Zero“. Die Band dürfte was für Fans von Being Us an Ocean, Hundreth oder Alazka sein. Mir war es zu weich und zu Standart. Nach knapp 35 Minuten endete die Show.

    Uuhai

    Mit der folgenden Darbietung kam dann das erste Mal richtig Stimmung in die Bude. Die mongolische Band Uuhai war an der Reihe. Traditioneller mongolischer Folk trifft auf Heavy Metal. Ich kannte die Band im Vorfeld schon und war sehr gespannt, wie das ganze Live klingt.  Ich wurde nicht enttäuscht, absolute Live Empfehlung!! Der Mix ist außergewöhnlich, maximal vergleichbar mit The Hu. Allerdings sind Uuhai deutlich mehr Metal.  Auch die Spielfreude lag an der Obergrenze. Die Musiker tanzten, sprangen und freuten sich dermaßen ihre Musik zu präsentieren. Das die komplette Matrix schnell in ihren Bann gezogen wurde. Besonders hervorzuheben waren die Songs „Ancient Land, Secret History of the Mongols“ und das groovige „Khar Khulz.“.Nach 45min war dann aber Schluss, die Hausherren wollten dann auch endlich Gas geben.

    Nanowar of Steel

    Um 21.50Uhr war es dann so weit. Die Headliner betraten unter einem Scooter mäßigen Intro die Bühne. Als erstes präsentierten die Römer ihren gleichnamigen Song „Nanowar“. Das Publikum hatte von Anfang Bock auf die Show, genauso wie die Musiker. Bereits beim zweiten Song „Tooth Fairy“, tanzte die Meute ausgelassen und auch ein kleiner Pit bildete sich. Nanowar hatte sich wie immer in Schale geschmissen. So trug der Drummer, einen orangefarbenen Gefängnis Overall und Sänger Potowotominimak erklärte, das dieser jetzt Jeffrey Drummer hieße. Basser Gatto Panceri 666 trug eine orangene Perücke und erklärte das es immer wieder schön ist in Bochum zu sein. Viel schöner als in Essen oder Dortmund. Warum er das erzähle? Weil er der einzige Idiot ist, der etwas auf deutsch sagen kann. Außerdem freute sich Sänger Mr. Baffo das so viele Leute gekommen waren, trotz des vielen Parmesans vom Himmel (Sturmtief Elli). Dieser trug ein Lila Tütü und eine Lila Perücke. Immer wieder begann er ryhthmisch zu Wippen und forderte so das Publikum auf das Gleiche zu tun. Die Band nimmt einfach nichts ernst, ausgenommen vielleicht ihre Liebe zum Power und True Metal. So hörte das Publikum Riffs von Bands wie Alestorm, Helloween oder Hammerfall. Beim Sabaton trächtigen Song Pasadena 1994“ kam dann auch noch eine Pyro Kanone und Feuer Fontänen zum Einsatz. Die Show machte einfach Spaß und man erwartete bei jedem Song gespannt, was die Spagullos sich als Nächstes einfallen lassen. Ob eine Backstreet Boys Choreogrpahie oder eine sommerlich angelegte Reggae Nummer. Die Leute kamen aus dem Lachen kaum raus. Von der neuen EP spielten die Jungs lediglich „Genghis Khan und Feet & Greet“. Letzteres machte sich wirklich gut Live und dürfte der nächste Fan Favorit werden. Immer wieder kam eine Polonaise zustande. Die Band war perfekt aufeinander abgestimmt, es gab keine Verschnaufpausen und so verflug auch die Zeit in Windes Eile. Nach knapp 90 Minuten und dem kraftvollen „Vallehalleluja“ verabschiedeten sich die Musiker. Ein gewisser Schweiß Geruch blieb zurück, sehr passend für das neue Nanowar Shirt „Our Smell will never Die“. Kurz um : Nanowar sind und bleiben eine tolle Live Band. Ein Muss für Power Metaller und Leute die Spaß am Leben haben.

    Nanowar of Steel – Setlist

    Nanowar

    Tooth Fairy

    Stormwarriors of the Storm

    Pasadena 1994

    Il cacciatore della notte

    Disco Metal

    Genghis Khan (The Genghis Khan Song to End All Genghis Khan Songs)

    Ironmonger (The Copier of the Seven Keys)

    HelloWorld.java

    Norwegian Reggaeton

    Feet & Greet

    Vallhalleluja

    Tourdaten der Across Europe 2026 Tour

    13.01.26 UK – Grimsby / Yardbirds Rock Club
    14.01.26 UK – Southampton / The 1865
    15.01.26 UK – London / O2 Academy Islington
    16.01.26 FR – Vaureal / Le Forum
    17.01.26 FR – Limoges / CCM John Lennon
    18.01.26 FR – Bordeaux / Rocher de Palmer
    20.01.26 ES – Pamplona / Totem
    21.01.26 ES – Madrid / Revi Live
    22.01.26 ES – Barcelona / Sala Wolf
    23.01.26 FR – Toulouse / Le Metronum
    24.01.26 FR – Montpellier / Rockstore
    25.01.26 FR – Grenoble / L’Ilyade
    27.01.26 CH – Pratteln / Z7
    28.01.26 DE – Munich / Backstage
    29.01.26 DE – Cologne / Gebäude 9
    30.01.26 FR – Le Mans / L’Oasis
    31.01.26 FR – Colmar / Le Grillen
    01.02.26 DE – Herford / Kulturwerk
    03.02.26 DE – Hamburg / Logo
    04.02.26 DE – Aschaffenburg / Colos-Saal
    05.02.26 CZ – Prague / Futurum Music Bar
    06.02.26 PL – Krakow / STUDIO
    07.02.26 SK – Bratislava / Randal Club
    08.02.26 DE – Berlin / Lido

    NANOWAR OF STEEL are:
    Gatto Panceri 666 – Bass
    Potowotominimak – Vocals
    Mr. Baffo – Vocals
    Mohammed Abdul – Guitar
    Uinona Raider – Drums

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    Bildnachweis: Napalm Records, Napalm Records.

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