Carnifex – „More Than Misery“ – VÖ: 06. November 2026
Die Scharfrichter sind zurück. Härter denn je. Denn mit „More Than Misery“ erscheint am 6. November 2026 der neue Silberling der US-amerikanischen Band Carnifex. Nach knapp vier Jahren folgt auf „Necromanteum“ der ersehnte Nachfolger.
„More Than Misery“ wird bereits das zehnte Album der Band sein und erscheint über das aufstrebende Label Sumerian Records. Auf insgesamt zehn neue Tracks können wir uns freuen, ebenso auf eine ausgedehnte Death Dominion Tour 2026.
Alles, was ihr wissen müsst, haben ich euch wie gewohnt weiter unten zusammengefasst.
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↑ Make Deathcore great again – Carnifex im Jahre 2026 ↑
„10 auf einen Streich“
Wer hätte im Jahre 2005 damit gerechnet, dass Carnifex knapp 21 Jahre später zu den größten Bands der Deathcore-Szene und zu einer der etabliertesten Bands der Metalszene gehören würden? Wohl nicht allzu viele Leute.
Nach knapp zwei Jahrzehnten sind sie, neun Alben und unzählige Touren später, nicht mehr wegzudenken. Carnifex sind mit der Zeit stetig gewachsen und fühlen sich sichtlich wohl in ihrer Rolle. Nun erscheint im November bereits das zehnte Album der US-Amerikaner.
Schneller, härter, besser? Der Titeltrack lässt dies zumindest schon einmal vermuten. Mit „More Than Misery“ wollen Carnifex offenbar bewusst zu ihrer aggressiveren Deathcore-DNA zurückkehren, verbinden diese aber mit dem symphonischen/Blackened-Sound der späteren Jahre. Die Gitarren sollen dabei wieder stärker im Mittelpunkt stehen.
Aber bewertet es bitte selbst:
Für mich ein wahrer Banger. Der bisher veröffentlichte Titeltrack wirkt konzeptionell interessant, weil Scott Lewis nicht nur bei den üblichen Themen aus Schmerz, Isolation und Selbsthass bleibt, sondern ausdrücklich die Perspektive des Überlebens einnimmt.
Erste Reaktionen von Deathcore-Hörern auf den Mix sind geteilt – insbesondere die sehr präsenten Drums werden teilweise kritisiert. Natürlich kann man dies nicht ganz von der Hand weisen. Gerade im Vergleich zum Vorgänger wirken die Drums im Titeltrack etwas über. Für ein vollwertiges Fazit würde ich allerdings erst einmal das Album als Ganzes bewerten.
„Necromanteum“ war gerade wegen seiner Kombination aus Deathcore, Black Metal, Symphonic Metal und Horror-Atmosphäre besonders stark für mich. Aber ich stehe halt auch auf Black Metal, einige störten sich jedoch wohl daran.
„More Than Misery“ scheint etwas stärker auf Direktheit und Live-Energie zu setzen. Dies könnte aufgehen und viele der Kritiker zufriedenstellen. Auch die andere Vorab-Single „Roses & Rotting Corpses“ klingt nach der alten Carnifex-Formel. Für mich die schwächere Single, aber keineswegs eine schlechte.
Und doch muss ich anmerken, dass der Song nach mehreren Hördurchläufen teilweise überkomprimiert wirkt. Das könnte aber auch an der Qualität von Spotify liegen. Und das ist schade, denn kompositorisch halte ich den Song für stärker, als die Produktion ihn teilweise erscheinen lässt. Vielleicht klingt er auf der Platte etwas wohlwollender.
Interessant ist, dass Carnifex in beiden Singles die packende Atmosphäre bewusst drosseln, ohne sie komplett herauszunehmen. Ich bin gespannt, wie sich das Album als Ganzes anhört und wie es sich in die bisherige Diskografie einreiht.
Im November wissen wir mehr.
Cover & Tracklist
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1. …and I Held Hands With Death
2. More Than Misery
3. The Process of Pain (ft. Chaney Crabb)
4. No Gods Only Graves
5. Coffin Crowned King
6. Roses & Rotting Corpses
7. Only The Dead
8. Gothic Serpent
9. Heart Made Of Teeth
10. Licking Love From A Knife
Death Dominion Tour 2026
Rund um den Release ist die Band im Oktober und November 2026 im Rahmen der „Death Dominion EU Tour 2026“ live in Europa unterwegs – unter anderem zusammen mit Despised Icon, Suffocation und Gates To Hell. Exklusiv in Leipzig wird die Show auch noch von einem Festival Support Paket eingerahmt. Mit dabei sind Gates of Hell, Stillbirth, Sun Eater und Dogbite! Sehr Fett! Tickets und exklusive farbige Vinyl-Vorbestellungen gibt es beispielsweise direkt im Impericon Shop.
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Alle Konzert Daten findet ihr noch einmal gelistet hier :
29.10.26 – DE – München, Backstage
30.10.26 – DE – Essen, Weststadthalle
31.10.26 – NL – Haarlem, Patronaat GZ
01.11.26 – BE – Antwerpen, Kavka Zappa
03.11.26 – UK – London, Electric Brixton
04.11.26 – UK – Birmingham, O2 Institute
05.11.26 – UK – Manchester, Academy 2
06.11.26 – UK – Sheffield, Corporation
07.11.26 – UK – Bristol, Electric Bristol
09.11.26 – FR – Paris, La Machine du Moulin Rouge
10.11.26 – FR – Lyon, La Rayonne
11.11.26 – IT – Mailand, Legend
12.11.26 – AT – Wien, Arena
13.11.26 – HU – Budapest, Dürer Kert
14.11.26 – DE – Leipzig, Felsenkeller *
15.11.26 – CZ – Prag, Meet Factory
17.11.26 – PL – Warschau, Proxima
18.11.26 – DE – Berlin, Columbia Theater
19.11.26 – DE – Hamburg, Gruenspan
20.11.26 – DE – Karlsruhe, Substage
* plus: Stillbirth, Sun Eater, Dogbite
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Bildnachweis: KINDA Music Group , KINDA Music Group, KINDA Music Group, Impericon .
