Bloodred – Colours Of Pain (VÖ: 13-02-2026)
Am 13.02.2026 veröffentlichte die süddeutsche Blackened Death Metal Band Bloodred ihr mittlerweile viertes Studioalbum „Colours of Pain“. Das Projekt wurde 2009 von Ron Merz als Soloprojekt gegründet. An den Drums unterstützt erneut Joris Nijenhuis, bekannt unter anderem von Atrocity und Leaves‘ Eyes. Gemeinsam liefern sie acht Songs, die Blackened Death Metal mit melodischen Elementen und kompromissloser Härte verbinden.
Vorab durfte ich die acht Songs des Albums hören und habe für euch den ausführlichen Moshcheck gemacht.
ASHES eröffnet kompromisslos
Der Opener „Ashes“ legt direkt mit voller Intensität los. Druckvolle Doublebass-Drums, aggressive Gitarrenriffs und die kraftvollen Growls von Ron Merz sorgen für einen brutalen Einstieg. Der Song zeigt sofort, wohin die Reise geht: kompromissloser Blackened Death Metal mit technischer Präzision und roher Energie.
Der Titelsong COLOURS OF PAIN kommt im melodischen Midtempo daher, nimmt etwas die Geschwindigkeit raus, um dann wieder mit MINDVIRUS Fahrt auf zu nehmen. Þráinn Árni Baldvinsson (Skálmöld) steuert hier ein Gitarrensolo bei.
Der Titelsong „Colours of Pain“ startet im melodischen Midtempo und nimmt zunächst etwas Tempo heraus. Doch die Ruhe ist trügerisch, denn mit „Mindvirus“ zieht das Album das Tempo wieder deutlich an. Þráinn Árni Baldvinsson (Skálmöld) steuert hier ein markantes Gitarrensolo bei, welches dem Song eine besondere Note verpasst.
HERETICS und A NEW DARK AGE überzeugen mit Atmosphäre
„Heretics“ baut einen intensiven Spannungsbogen auf. Melodische Passagen wechseln sich mit rasanten Blast Beats ab, während Ron Merz zwischen Screams und Growls pendelt, bevor der Song in einem intensiven Finale gipfelt.
„A New Dark Age“ beginnt mit Chören sowie ruhigem Gitarren- und Drumspiel und erschafft eine düstere Atmosphäre. Kurz darauf bricht ein Gewitter aus Blast Beats und kreischenden Riffs los, das den Hörer mit voller Wucht ins Gesicht trifft.
Ein starkes Finale für ein starkes Album
„Death Machine“ knüpft an die melodische Seite des Albums an. Grooviger Midtempo-Death-Metal sorgt hier für Abwechslung innerhalb der Gesamtstruktur.
Das Intro von „Winds of Oblivion“ erzeugt mit Windgeräuschen und einem fernen Heulen eine beklemmende, ja geradzu düstere Stimmung. Nach und nach setzen Gitarre, Bass und Drums ein, begleitet von dezenten Chören. Ron Merz steigt mit langsam schleppenden Vocals ein und verstärkt die dunkle Gesamtatmosphäre des Tracks.
Mit „Resist“ endet das Album kompromisslos. Rasende Blast Beats, kalte Riffs und rohe Intensität liefern einen Abschluss im klassischen Black Metal Stil. Kalt, böse und roh, genau so, wie ich Black Metal mag.
FAZIT:
Was bleibt noch zu sagen?
Mit „Colours Of Pain“ liefern Bloodred ein starkes Blackened Death Metal Album ab, das sowohl technisch als auch atmosphärisch überzeugt. Über 45 Minuten wird nahezu ohne Pause Vollgas gegeben.
Thematisch bewegen sich die Songs zwischen Zensur, gesellschaftlichem Verfall, Umweltzerstörung und Widerstand. Besonders deutlich wird dies in der Single „Resist“, die aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen aufgreift.
Bewertung: 8,5 von 10 Punkten
Anspieltipps: „Ashes“, „Winds Of Oblivion“ und „Resist“
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Cover und Tracklist:
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1. Ashes
2. Colours Of Pain
3. Mindvirus
4. Heretics
5. A New Dark Age
6. Death Machine
7. Winds Of Oblivion
8. Resist
Das Coverartwork stammt aus der Feder von Stefan Heilmann.
Alex Krull (Atrocity, Leaves`Eyes) hat Colours Of Pain produziert, gemischt und gemastert im Mastermind Studio.
Line Up:
Gesang, Gitarre, Bass: Ron Merz
Schlagzeug: Joris Nijenhuis
Links:
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Bildnachweis: Massacre Records.
