Der vierte Streich
Für den 17.07.2026 kündigen die Amys von Boundaris ihr nun mittlerweile viertes Album an. Das Album wird insgesamt 14 Tracks enthalten und über Sumerian Records vertrieben werden. Es ist die erste Zusammenarbeit von Band und Label. Der Titel ist mit „Yearning: The Unbeautiful After“ schon mal sehr deutlich. Erscheinen wird das vermuttliche Brett auf CD, Vinyl und natürlich auch Digital bei Spotify und co.
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↑ Die Band im Jahre 2026 ↑
Attacke Attacke
Sänger Matthew McDougal zum neuen Album : „Ein Großteil der Platte stellt den Zuhörern Fragen und lotet aus, ob sie sich mit der inhaltlichen Aussage identifizieren können – und warum dies der Fall ist oder eben nicht“. Die Metalcore Band aus Connecticut versorgt uns bereits seit Wochen mit neuem Singles. Nun folgte die Dritte Kostprobe vom kommenden Langspieler. Mit „Only endless“ erhalten wir die vielleicht gängigste vor ab veröffentlichte Single. Doch bildet euch bitte euer eigenes Urteil.
Der Song ist ein Banger. Punkt.
Boundaris schaffen mit „Only Endless“ den perfekten Spagat zwischen Heavy und Light. Die Single startet direkt mit dem Refrain – interessant. So hört man das eher selten. Interessant ist auch, dass die Clean Vocals an die frühen Anfänge des Genres erinnern.
Dabei klingt der Song nicht wie eine Kopie von etwas „Altem“, sondern wie die perfekte Symbiose aus altem Geist und frischer Kraft. Der Breakdown ab Minute 2:50 zieht einem regelrecht das Schuhwerk aus.
Top-Nummer!
Matthew zu : „Only endless“ hingegen verlangt dem Hörer nichts ab. Der Song beschreibt lediglich ein Gefühl. Man kann sich daraus das ziehen, was man möchte“
Zwischen Deathcore und Einheitsbrei
Aber auch die beiden anderen Vorab-Singles von „Yearning: The Unbeautiful After“ können sich hören lassen – vor allem für Freunde der härteren Gangart.
Ihr steht auf „In die Fresse“? Dann wohl bekomm’s mit „Skies Cast Amber Black“! In knapp drei Minuten zerscheppern die Jungs alles, was gewillt ist, sich ihnen in den Weg zu stellen.
Die Gitarren schreddern gnadenlos, und der Gesang beschränkt sich auf hasserfüllte Growls. Deathcore können die Jungs also auch?
Mega-Song!
„Death Will Follow Me“ kommt mit derselben Inbrunst wie „Skies Cast Amber Black“ daher. Allerdings finden wir hier auch wieder Clean Parts. Diese beschränken sich jedoch auf das Nötigste.
In Anbetracht aller Vorab-Singles lässt sich hier vielleicht am besten aufzeigen, dass Boundaris gewachsen sind – vor allem lyrisch. Sie wissen, was sie können, und spielen ihre Stärken perfekt aus.
Das Einzige, was hier allerdings fehlt, ist das gewisse Etwas – ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Versteht mich nicht falsch: Alle Singles bewegen sich auf Top-Niveau. Aber am Ende des Tages könnte man nahezu jeden Musiker austauschen, und ich bin davon überzeugt, dass man keinen großen Unterschied merken würde.
Für ein abschließendes Fazit warten wir aber noch bis zum 17.07.2026. Dann wissen wir, ob der neue Langspieler beautiful oder unbeautiful ist.
Ich habe Bock drauf!
Cover & Tracklist
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01. Malconscience
02. Skies cast amber black
03. May this pain never leave
04. Torn wide open (feat. Make Them Suffer)
05. Bitter ash, bitter love
06. Unequal whole
07. Death will follow me
08. The leper’s bell
09. Crowned and crucified (feat. Landon Tewers of The Plot In You)
10. Wasted angel
11. Evidence of extinction
12. Nothing, gathered
13. Only endless
14. Yearning: The unbeautiful after
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Bildnachweis: Kinda Music , Kinda Agency, Photo Credit: Perrier Leigh, Kinda EU Music.
