Deadfreight of Soul – Tortured Puppets (VÖ 27.10.2017)

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Deadfreight of Soul – Tortured Puppets (VÖ 27.10.2017)

Am 27.10.2017 erblickte das Debütalbum “Tortured Puppets” der Death Metal/Deathcore Band Deadfreight of Soul, das Licht der Welt. Wir von Moshpit Passion haben mal einen genaueren Blick darauf geworfen und sagen euch, was das Album kann.

Pure Boshaftigkeit aus Bayern

Los geht es mit dem kurzen Intro Exorcism, in dem, wie im Titel angedeutet, ein Exorzismus zu hören ist. Ist es aus einen bekannten Horrorfilm? Man weiß es nicht. Unterlegt ist das Ganze mit Sturmgewitter und Synthys und leitet direkt den zweiten Song des Albums Angeli Apostatate ein. Doublebassgewitter, Gesang, welcher zwischen Growls und Screams wechselt, sowie schnelle Riffs und eine Leadgitarre, die hier und da etwas “Melodie” mit hineinbringt. Nach dem Opener, welcher eher schleppend und Midtempolastig war, schaltet man bei Strain Relief einen Gang höher in Sachen Tempo. Musikalisch gibt es da nichts zu meckern. Das Basssolo in der Mitte des Songs lässt einen kurz verschnaufen, ehe wieder auf das Gaspedal getreten wird. Das mit Grautöne ein Song in deutscher Sprache auf dem Album ist, sorgt für Abwechslung. Andreas knurrt und keift was das Zeug hält, jedoch kann man die Lyrics dabei klar und deutlich verstehen. Tiefergestimmte, basslastige Gitarren, tiefe Growls und hohes Keifen sowie Synthys, sorgen für eine bedrohliche und beklemmende Atmosphäre in Frenetic Crusader. Knapp unter drei Minuten lang, ist er der kürzeste Song der Platte.

Geister und orientalisches Intermezzo

Icurable leitet den zweiten Teil des Albums ein. Der Song nimmt eher langsam Fahrt auf, ehe man in der Mitte inne Hält und nur noch geisterhafte Stimmen zu hören sind. Diese Stille wird mit “leichten” Blastbeats unterbrochen und bringen den Hörer zurück zum Anfang des Songs. Weiter geht es im schnelleren Tempo mit  Flagrancy, Under Sentence of Death, weche nur so dahin grooven. Bei Imbalance hat man der Kreativität freien Lauf gelassen. Ein Riff folgt dem nächsten, das Ganze ist im Midtempo gehalten und groovt so vor sich hin. Dann plötzlich hält der Song inne und man hört ein orientlisch angehauchtes Instrumental. Mit sowas hatte ich absolut nicht gerechnet. Nach dem kurzen orientalischen Intermezzo geht der Song wie gewohnt weiter und endet so wie er begonnen hat. Die Synthys im Intro von Delusion Or Reality erzeugen direkt zu Beginn eine düstere Atmosphäre, welche sich den gesamten Song hindurchzieht. Der Titeltrack Tortured Puppets bildet den Abschluss und ist mit knapp 6 1/2 Minuten auch der längste Song des Albums. Dieser sorgt nochmal für den nötigen Druck und ist damit auch der perfekte Rausschmeißer.

Fazit:

Mit Tortured Puppets haben die fünf Augsburger Herren ein gutes und solides Debütalbum aufs Parkett gelegt. Man merkt, dass der Stilwechsel vom Metalcore zum Death Metal/Deathcore der Band gut getan hat. Hier und da hört man bei einzelnen Songs heraus, wo die musikalischen Wurzeln liegen, dies tut dem Gesamtwerk aber richtig gut. Insgesamt ist aber noch viel Luft nach Oben und wir dürfen gespannt sein, was da in Zukunft auf uns zu kommt.

Cover und Trackliste:

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  1. Exorcism
  2. Angeli Apostatae
  3. Strain Relief
  4. Grautöne
  5. Frenetic Crusader
  6. Incurable
  7. Flagrancy
  8. Under Sentence of Death
  9. Imbalance
  10. Delusion Or Reality
  11. Tortured Puppets

Gesamtlänge: 47:33min

Label: Kernkraftritter Records

Line Up:

Gesang – Andreas Schatzlmayr
Gitarre – Florian Reichherzer
Gitarre – Florian Huber
Bass – Stephan Schaller
Schlagzeug – Jakob Adldinger

Links zur Band:

Bandcamp, Facebook

 

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Bildnachweis: Kernkraftritter Records , Kernkraftritter Records.