Dreadnought – „Wars of Spirit //Wards Of Light“
Am 11. September 2026 erscheint mit „Wars of Spirit // Wards of Light“ das neue Album der US-Amerikaner Dreadnought. Die aus Colorado stammende Band bleibt dabei ihrem bisherigen Ansatz treu und verbindet unterschiedliche musikalische Einflüsse zu einem schwer greifbaren, zugleich aber atmosphärisch dichten Gesamtbild. Veröffentlicht wird das Werk über Vesperian / Metal Blade Records.
Dreadnought bewegen sich auch auf ihrem neuen Album zwischen Progressive Metal, Folk und atmosphärischen Klanglandschaften. Gleichzeitig erweitert die Band ihr musikalisches Spektrum um den verstärkten Einsatz von Keyboards und Synthesizern. Laut Label präsentiert sich die Band auf dem neuen Material fokussierter und unmittelbarer, ohne dabei ihre charakteristische stilistische Offenheit aufzugeben.
Sechs neue Songs umfasst „Wars of Spirit // Wards of Light“. Nun wurde der zweite Vorgeschmack auf das kommende Album veröffentlicht. Die neue Single heißt „The Archive“ und kommt deutlich härter daher, als man es vielleicht von Dreadnought erwarten würde. Hier geht’s zum Musikvideo:
Zwischen Metal, Mystik und der Anderswelt
Mit „The Archive“ werden Dreadnought deutlich härter als beispielsweise auf ihrer letzten Scheibe. Erneut hält der Black Metal stellenweise Einzug, während man nun vermehrt Synthesizer und elektronische Arrangements im Klangbild wahrnimmt. Mal stehen sie stärker im Vordergrund, mal agieren sie eher unterschwellig und ergänzen die übrigen Instrumente. Sängerin Kelly Schilling präsentiert sich auch hier äußerst variabel. In diesem Song klingt sie sowohl hilflos als auch verstörend und spielt geradezu mit den Möglichkeiten ihrer Stimme. Dabei zeigt sie abermals, was für eine begabte Sängerin sie ist. Doch auch ihre Mitstreiter wissen an ihren Instrumenten zu überzeugen und tragen maßgeblich dazu bei, dass der komplexe Sound von Dreadnought funktioniert. Die Unvorhersehbarkeit, mit der die Band spielt, sorgt für eine positive Anspannung.
Das Musikvideo ist nichts für schwache Nerven, doch trifft es genau den Stil, den die Musik in einem auslösen kann oder besser soll? Denn Sog in die Anderswelt. Dreadnought sind auf ihre Art und Weise schwer zu greifen, und genau darin besteht der Reiz. Man kann sich nie sicher sein, in welches Genre die Band ausbricht, und doch klingt es am Ende sehr stimmig. Die zweite Single gefällt mir noch besser als die erste, und somit werde ich mich dem Album annehmen. Obwohl ich gar nicht so der Progressive-Metal-Fan bin, hat der neue Output von Dreadnought etwas.
Cover & Tracklist
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Tracklist:
1. Tiamat’s Gate (9:13)
2. The Archive (4:35)
3. Colors Of Our Broken Hearts (4:38)
4. Serpents Of The Moon (6:57)
5. Aeonwar (7:O2)
6. The Twilight Protectorate (7:31)
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Bildnachweis: Oktober Promotion, Ansprechpartner Birgit.
