Hellsun & Devastor in Wegberg – Underground vom Feinsten
Am 24.01.2026 hatten Hellsun zu ihrem ersten Konzert nach Wegberg geladen. Als Support waren Devastor aus Aachen dabei. Die Gäste erlebten einen tollen und fast schon familiären Abend mit unterschiedlichen Musikstilen.
Auch die kneipenähnliche Location „Zur alten Post“ hat hierzu sicherlich beigetragen.
Devastor eröffnen und servieren ein ordentliches Brett
Die mir bis dato unbekannte Band Devastor startete den Abend mit einer brachialen Mischung aus Melodic Death Metal und Metalcore.
Mit viel Energie und ordentlich Bewegung ging die Band zur Sache und lud immer wieder zum Fäuste recken ein. So machte der ca. 30-minütige Auftritt sowohl der Band als auch den Gästen einfach nur Spaß. Der kleinen Tochter des Sängers Tiemo war die Zeit aber wohl zu lang denn den letzten Song „MTD“ hat sie auf dem Arm ihres Vaters verbracht. Eine schöne Geste, die allen ein Lächeln ins Gesicht zauberte und die familiäre Atmosphäre nur weiter unterstrich.
So war es insgesamt ein sehr guter Auftritt, der gerne noch länger hätte dauern können. Auch der Sound konnte hier durchaus überzeugen.
Devastor – Setlist
01 Eternal Harvest
02 Stillborn
03 Throwness
04 So Say We All
05 Key of Existence
06 Creation
07 MTD
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Hellsun überzeugen bei ihrem ersten Konzert
In einem früheren Beitrag hatte ich die Band und die Geschichte bereits vorgestellt. Nun war es an der Zeit die Live-Qualitäten bei ihrem ersten Auftritt als Hellsun zu beurteilen.
Ein Großteil der Band hat ja bereits viel Erfahrung in Bands wie Redrum Inc., Dedpool oder Supersoma gesammelt, nur für Sänger Tobi war es eine Premiere mit seinem allerersten Auftritt überhaupt.
Und gleich im „Intro“ musste er ran und schuf mit einem Instrumentalstück auf einer elektroakustischen Gitarre einen stimmungsvollen Einstieg. Weiter ging es mit „Finally Here“, einem zur Situation sehr passenden Songtitel. Hier und auch in den weiteren Songs wurde eine doomige Sludge-Sau im Fahrwasser von Crowbar und Down herausgelassen. Bewegungstechnisch war zwar nicht so viel los wie bei der Vorband Devastor aber das war bei dieser Musik auch nicht notwendig und ist demnach nicht als Manko zu werten.
Die mit Wucht vorgetragenen Riffs trugen ebenfalls zur Gesamtstimmung bei. Sänger Tobi überzeugte mit seinem Mix aus cleanen und rauen Vocals ebenfalls, auch wenn er durch die nicht optimalen Soundeinstellungen nicht überall im Saal gut zu hören war. Zum Abschluss gab es mit „Roadrage“ noch eine ordentliche Dampfwalze inklusive Mitgröhl-Chorus.
Nach knapp 45 Minuten war auch dieser Gig leider schon vorbei. Alles in allem ein sehr gelungener Einstand.
Man darf sehr gespannt sein wie es mit Hellsun weitergeht, der Anfang ist jedenfalls gemacht und war äußerst vielversprechend.
Hellsun – Setlist
01 Intro
02 Finally Here
03 The Hellsun
04 Walls
05 Face to Face
06 I Can’t Stand
07 Echos
08 Who Am I
09 Roadrage
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Bildnachweis: Hellsun.
