Lionheart – „Valley of Death II“ (VÖ: 09.01.2025)
Die Jungs aus Kalifornien sind zurück – und wie! LHHC is back! Mit „Valley of Death II“ liefern Lionheart genau das ab, wofür sie seit Jahren stehen: kompromisslosen Hardcore mit Westcoast-Attitüde, fettem Groove und dieser unverkennbaren Mischung aus Rap-Passagen und wuchtigen Shouts. Wo Lionheart draufsteht, ist auch Lionheart drin – ohne Schnörkel, ohne Ausreden, aber mit spürbar mehr Druck als je zuvor.
Die Band erfindet das Rad nicht neu, und genau das ist ihre große Stärke. Stattdessen wurde am Sound geschraubt, gefeilt und optimiert. Das Ergebnis ist ein Album, das deutlich mehr Dampf hat als der Vorgänger „Welcome to the Westcoast III“. Alles klingt tighter, moderner und noch direkter auf die Fresse. Moderner Hardcore, wie er sein muss: hart, eingängig und trotzdem massenkompatibel – genau deshalb funktioniert Lionheart inzwischen auf den größten Bühnen der Szene. Ob Wacken Open Air, Hellfest oder Summer Breeze – Lionheart sind längst ein internationales Festival-Statement, was nicht zuletzt auch das veröffentlichte Live-Album eindrucksvoll unterstreicht.
Stärker denn je
Ein Blick auf die Tracklist zeigt schnell, dass hier keine Lückenfüller am Start sind: „Bulletproof“ eröffnet das Album mit maximaler Ansage und setzt sofort den Ton. „Chewing Through the Leash“ (feat. Matt Honeycutt von Kublai Khan TX) ist ein absolutes Brett – brutal, aggressiv und einer der klaren Highlights der Platte.
„Ice Cold“ und „Roll Call“ liefern genau den Groove, der live für kreisende Pit-Massen sorgt. „Valley of Death II“ knüpft nahtlos an den Vorgänger an und gehört völlig zurecht zu den stärksten Tracks des Albums – roh, düster und voller Lionheart-DNA.
„Salt the Earth“ ist ein weiterer Favorit: stampfend, hymnisch und mit einer Wucht, die sich sofort festsetzt. Mit „Release the Dogs“, „In Love With the Pain“ und „Death Grip“ (feat. A Day To Remember) zeigt die Band zusätzlich ihre Vielseitigkeit, ohne ihre Hardcore-Wurzeln auch nur eine Sekunde zu verlassen.
Fazit
Meine persönlichen Favoriten sind ganz klar „Valley of Death II“, „Chewing Through the Leash“ und „Salt the Earth“ – drei Songs, die perfekt zeigen, warum Lionheart aktuell stärker denn je sind.
Unterm Strich ist „Valley of Death II“ ein extrem rundes, druckvolles Hardcore-Album, das keine Gefangenen macht. Lionheart wissen genau, wer sie sind, und liefern genau das, was Fans weltweit erwarten – nur lauter, härter und überzeugender. Pflichtkauf für Hardcore-Fans und ein weiteres Ausrufezeichen in der ohnehin schon starken Diskografie der Kalifornier.
Cover & Tracklist
![]()
01 Bulletproof (2:28)
02 Chewing Through The Leash (2:49)
03 Ice Cold (2:50)
04 Valley of Death II (2:47)
05 No Peace (2:51)
06 Roll Call (1:28)
07 Salt The Earth (2:35)
08 Release The Dogs (1:20)
09 In Love With The Pain (2:24)
10 Death Grip (1:45)
Mehr Infos
Bleibt auf dem Laufenden mit mehr Informationen mitten aus dem Moshpit auf diesen Kanälen:
Homepage – Facebook – Instagram – YouTube
Bildnachweis: Arising Empire.
