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    Lorna Shore – Konzertbericht aus der Mitsubishi Electric Hall Düsseldorf 13.02.2026

    By LuckyFebruar 21, 2026

    Lorna Shore – Over Europe Tour 2026

    Am 13.02.2026 spielten die momentan überaus gefragten Lorna Shore in der Mitsubishi Electric Hall in Düsseldorf. Doch nicht nur die waren am Start, sondern auch die Genrevertreter von Whitechapel, Shadow of Intent und Humanity’s Last Breath. Mehr Deathcore geht nicht. Moshpit Passion war vor Ort und hat hier einmal alles für euch zusammengefasst.

    ↑ Die Deathcore Band der Stunde : Lorna Shore 2026 ↑

    Opening

    Aufgrund eines erneuten ungenügenden öffentlichen Nahverkehrs konnte ich erst um ca. 18.15Uhr in der Mitsubishi Electric Hall sein. Die Türe öffneten sich bereits um 17.00Uhr, sodass zumindest der Security Check kurz ausfiel. Kurz zum Merch, wo ich mich mit dem neuen Shadow of Intent Tour-Shirt eindeckte. Mit 40€ ein stolzer Preis, aber Mann gönnt sich ja sonst nichts. Dann ging es schnell zur Garderobe die mit 3€ berechnet wurde. Hier merkte ich bereits das die Halle rappelvoll war. Viel zu voll! Gerade im Vergleich zu Slaughter to Prevail am 23.01.2026 in eben dieser Halle. Als ich dann endlich in die Halle kam, beendeten Humanity’s Last Breath gerade ihr Set. Schade drum. Ärgerlich. Danke Deutsche Bahn!

    Shadow of Intent

    Damit ich die folgende Band also gut beobachten und feiern konnte, blieb ich direkt in der Halle und sicherte mir meinen Platz, so weit wie ich eben nach vorne kam. Denn es gab einen Wellenbrecher, was allerdings die richtige Entscheidung seitens des Veranstalllters war. Den bereits mit dem Opening von Shadow of Intent gegen 18.50Uhr war klar erkennbar das die Halle, restlos ausverkauft war. Mit „They Murdered Sleep“ begannen die Amerikaner ihr Set. Eindrucksvoll. Einfach nur fett. Ihr kompromissloser Deathcore der Marke Ultra Geil kommt bestens an. Dem Anschein nach kannten viele die Band nicht. Das finde ich ziemlich Schade. Den Shadow of Intents Mix aus hartem Deathcore – Deathmetal gepaart mit symphonischen Passagen finde ich persönlich einfach nur Top und in gewisser weiße auch unverkennbar. Mit dem groovigen „Flying the Black Flag“ unterstreicht die Band samt passender Lightshow ihre Spielkunst. Gerade zu, in einem Atemzug prügelt die Band ihr Set ins mittlerweile bereits verschwitzte Publikum. Darauf folgten mit „Mechancial Chaos“ und „Vehement Draconian Vengeance“ zwei weitere Tempogranaten vom aktuellen Longplayer  „Imperium Delirium“. Insgesamt spielte die Band Sieben Songs in knapp 30 Minuten. Darunter ganze Sechs Songs des 2025er-Albums. Da fragt man sich dann immer, wer plant solche kurzen Sets. Die Band und die Fans hätten sicher noch gern Zwei bis Drei Songs vertragen können. Vor allem verblieb so nur ein „alter“ Song. Sei es drum. Mit „The Heretic Prevails“ beendet die Band, sichtlich glücklich ihr Set. Der Song ist nach wie vor ein Knaller und Sänger „Ben Duerr“ beweist einmal mehr das er eine unfassbare und einzigartige Stimme hat. Unfassbar gute Band, wer diese nicht kennt. Sollte dies auf jeden Fall nachholen. Ich begleite die Band  jetzt schon seit dem Jahre 2016 und bin nach wie vor von ihrem Schaffen begeistert.

    Setlist : Shadow of Intent

    1. They Murdered Sleep

    2. Flying the Black Flag

    3. Mechancial Chaos

    4. Vehement Draconian Vengeance

    5. Infinity of Honours

    6. Feeding the Meatgrinder

    7. The Heretic Prevails

     

    Whitechapel

    Die folgende Band Whitechapel sollte jedem ein Begriff sein der sich mit harter Musik beschäftigt. Den die Band aus Knoxville dreht seit 2006 ihre Runden um den Globus. Phil Bozeman´s Mannen erklimmten gegen 19.45Uhr die Bühne. Der Opener „Prisoner 666„machte von Beginn an klar, heute werden keine Gefangenen gemacht. Mehrere Moshpits bildeten sich und der ein oder andere Mainstream Metaller lernte spätestens jetzt. Das, dass hier keine Powerwolf Veranstaltung ist. Den auch bei diesem Konzert waren ohne Ende „Ballermann“Metaller mit ihren gewaschenen Kutten vertreten. Die man leider immer häufiger findet. Für viele Leute war es offensichtlich die erste härtere Veranstaltung. Mehrere Leute flüchteten aus dem Gedrängel, als die Band mit „Hymns of a Dissonance“ nachlegte und zeigte, das sie zu den „großen“ der Szene gehören. Die Halle explodierte förmlich und mehrere Pits brachen aus. Die Jungs wirkten total routiniert und wer die Band kennt weiß, dass sie lieber die Musik für sich sprechen lassen. Anspruchsvoll technisches  Gitarren Spiel trifft auf donnernde Blastbeats. Abgerundet mit Phils gutturalen Gesang und eingespielten verzerrten Videosequenzen kreieiren sie wie üblich ihre eigene schwarze Messe. Nach insgesamt Fünf Songs vom aktuellen Longplayer „Hymns in Dissonance“, spielte die Band dann gegen meine Erwartungen „The Somatic Defilement“ vom Debütalbum. Ein unfassbar geiler Song und mit der nun 20-jährigen Entwicklung der Band klang dieser Tighter als je zuvor. Doch damit nicht genug, den die Jungs ließen der Meute keine Pause zum Verschnaufen. Es folgte „Devirgination Studies“ dicht gefolgt von „Prostatic Fluid Asphyxiation“.  Heftige Setlist Entscheidung. Erst Fünf Songs vom letztem Album und dann Drei vom erstem Album zu spielen und auf den Rest der Discografie zu pfeifen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass mit dem folgenden „This is Exile“ das auch hier viel zu kurze Set bereits endete. Was übrig bleibt, ist eine Show die Bock macht auf mehr Shows von Whitechapel. Die sich zurück auf ihre Wurzeln besinnen und mir deutlich mehr Spaß bereitet haben, als das in den letzten Shows der Fall war. Leider aber wieder kein Song von meinem persönlichen Lieblingsalbum „Our Endless War“. Die Fans haben  die Show  dennoch definitiv gefeiert.

    Setlist : Whitechapel

    1. Prisoner 666

    2. Hymns in Dissonance

    3. A Visceral Retch

    4. Bedlam

    5. Ex Infernis (interlude)

    6. Hate Cult Ritual

    7. The Somatic Defilement

    8. Devirgination Studies

    9. Prostatic Fluid Asphyxiation

    10. This is Exile

    Lorna Shore

    Nach einem kurzen Lungenbrötchen und einem kühlen Bier ging es zurück in die mittlerweile völlig auseinander platzenden Halle. Ich bin schon lange Konzert und Festival Besucher und bin eigentlich hart im Nehmen. Doch auch mir war das stellenweise im Innenraum viel zu voll. Während einige Leute sich unbedingt hinsetzten mussten, um den übrigen noch weniger Platz zu lassen, feierten die anderen Dicht gedrängelt zu untypischer Pop Musik. Klar ist das zum einen lustig und lockert die Stimmung, aber 30 Minuten lang fand ich das dann doch befremdlich. Doch Schluss mit dem Gemecker. Den was folgte, hat alles wieder Wett gemacht. Lorna Shore betraten gegen 20.55Uhr die Savanne von Düsseldorf. Unter stark umjubelten Applaus begann die Deathcore Kapelle der Stunde ihr Set mit dem starken „Oblivion“. Von der ersten Sekunde an hatte Will Ramos und seine Jungs den Pöbel in der Hand. Musikalisch wie auch auf den letzten beiden Longplayern, perfekt und drückend dargeboten. Es folgten „Unbreakable“ und „War Machine“ vom neuem Album. Beide Songs unterstrichen für mich wie groß die Band mittlerweile geworden ist. Nicht nur das sie eine beeindruckende Spielfreude an den Tag legten, sondern auch die Energie die Sie mit ihrer Musik in den Innenraum projizieren  konnten. Unterstützt durch perfekt visuelle Videosequenzen und dem ein oder anderem Pyro zeigte, das die Band  ihrem Hype gerecht wird. Außer dem was 2026 mit moderner Technik möglich ist. Den das Bühnenbild war fett und das eines Headliners würdig. Emotional wurde es dann bei „In Darkness“ bei dem Tausende Fans ihre Hände im Scheibenwischer Stil rhythmisch bewegten. Die übrigen erleuchteten mit ihren Handylichtern den rest der Halle. Nachdem die Band „Glenwood“ zum Besten gab, bedankte sich Will für die größte bis Dato ausverkaufte Location. Der Hype und die Kraft der Fans sei unglaublich. Des Weiteren versprach er das zwei Songs vom heutigem Konzert mitgeschnitten und veröffentlicht werden würden. Mit „Prison Flesh“ folgte dann aber bereits der nächste Banger. Drummer „Austin Archey“ zeigte hier besonders, was er für ein Biest ist. Für mich einer der besten Schlagzeuger überhaupt. Die Zeit flog förmlich davon. Obwohl die Band danach die komplette Pain Remains Trilogie zum Besten gab, kam es einem vor als ob das Set gerade erst begonnen hatte. Dennoch war hier danach offiziell Schluss… Denn die Trilogie in einem durch zu hören, war einfach nur eine Erfüllung. Will Ramos hat buchstäblich alles aus sich heraus geholt. Wahnsinn was er geleistet hat! Doch hier fehlt doch noch etwas??

    Als Zugabe gab es dann aber doch noch „To the Hellfire“. Der Song, der die Band dahin katapultierte, wo sie nun mal jetzt steht. Als Headliner in einer ausverkauften und verschwitzten Mitsubishi Halle. Umringt von 7500 Fans. Das mit Recht, den sie haben abgeliefert. Ich höre die Band seit „Flesh Coffin“ aus dem Jahre 2017 und hätte mir niemals gedacht, das sie mal so groß wird. Wir reden hier immerhin über ein Sub-Genre was für das normale Ohr als unverständliches Gebrüll daher kommt.

    Lorna Shore : Setlist 

    1. Oblivion

    2. Unbreakable

    3. War Machine

    4. Sun//Eater

    5. Cursed to Die

    6. In Darkness

    7. Glenwood

    8. Prison Flesh

    9. Pain Remains I : Dancing like Flames

    10. Pain Remains II : After All I’ve Done, I’ll Disappear

    11. Pain Remains III : In a Sea of Fire

    12. To the Hellfire

     

    Fazit

    Trotz katastrophaler Anfahrt, einer völlig überfüllten Halle und dem einen oder anderem komischen Menschen. Ein tolles Konzert. Ob Shadow of Intent, Whitechapel oder die mächtigen Lorna Shore jede Band war ein Genuss für meinen Gehörgang und hat abgeliefert. Lorna Shore bewiesen, dass sie ihrem Hype gerecht werden und das sie die Headliner der Stunde sind. Musikalisch, visuell und pyrotechnisch großes Kino. Das Eintrittsgeld von knapp 70€ war es definitiv Wert. Auch wenn ich die „kurzen“ Sets bemängele. Wer die Chance hat, eine der Bands in geraumer Zeit Live zu erleben, sollte dies definitiv tun. Denn es ist ein Erlebnis.

     

    Die Tourdaten der Lorna Shore EU/UK Headliner Tour 2026

    Die Deathcore Walze um Frontmann WIll Ramos läd zum Tanze. Unterstützt werden sie dabei von : Whitechapel, Shadow of Intent, Humanity’s Last Breath

    23.01.26 Frankfurt, DE Jahrhunderthalle
    24.01.26 Leipzig, DE Haus Auensee
    25.01.26 Prague, CZ O2 Universum
    27.01.26 Warsaw, PL COS Torwar
    29.01.26 Budapest, HU Arena
    30.01.26 Wiener Neustadt, AT Arena Nova
    31.01.26 Munich, DE Zenith
    01.02.26 Padova, IT Kioene Arena
    03.02.26 Zürich, CH Samsung Hall
    04.02.26 Lyon, FR Halle Tony Garnier
    05.02.26 Paris, FR Zenith
    06.02.26 Brussels, BE Forest National
    08.02.26 London, UK Alexandra Palace
    09.02.26 Birmingham, UK O2 Academy 1
    10.02.26 Manchester, UK O2 Victoria Warehouse
    12.02.26 Amsterdam, NL AFAS Live
    13.02.26 Düsseldorf, DE Mitsubishi Electric Halle
    14.02.26 Hamburg, DE Inselpark Arena
    15.02.26 Copenhagen, DK K.B. Hallen
    17.02.26 Gothenburg, SE Partille Arena
    18.02.26 Oslo, NO Sentrum Scene
    19.02.26 Stockholm, SE Hovet Ice Hall
    21.02.26 Helsinki, FI Ice Hall
    22.02.26 Turku, FI Logomo

    Mehr Infos

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    Bildnachweis: Oktober Promotion, Shadow of Intent – Bandcamp.

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