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    Mayhem – „Liturgy of Death“ – Review (VÖ: 06.02.2026)

    By LuckyFebruar 5, 2026
    Mayhem - Liturgy of Death

    Mayhem – „Liturgy of Death“ VÖ : 06.02.2026

    Seit 4 Jahrzehnten treibt die Norweger Kult Band Mayhem nun ihr Unwesen. Bietet sie nicht nur die vielleicht krasseste Bandgeschichte. Von den Anfangstagen mit Kirchenverbrennungen, dem ein oder anderem Mord innerhalb der Band und dem berüchtigten Umfeld. Über zig Live Alben und insgesamt 6 Studioalben, gehören sie zur Elite des Black Metal. Im Februar 2026 veröffentlicht die Band ihre 7. Platte: „Liturgy of Death“. Wir verraten euch, wie diese klingt und wo Mayhem nach über 40 Jahren Bandgeschichte stehen. Wir haben für euch den Moshcheck gemacht.

    The-True-Mayhem-Promo-2026

    Der Tod aus Norwegen

    Mit „Ephemeral Eternity“ starten Mayhem ihre schwarze Messe. Ein Opener der sich mit langsamem Tempo aufbaut und immer schneller wird. Die Vocals von Attila Csihar wirken wie gewohnt, als ob dieser besessen ist. Mit jeder weiteren Minute baut sich die düstere Atmosphäre weiter auf. Das Produktionslevel ist erneut hoch (vergleichbar mit Daemon aus dem Jahre 2019) und wird auch wieder elitäre Black Metaller und Oldschool Fans stören. Mir gefällt die Atmosphäre und die einhergehende Trostlosigkeit. Wenn man sich denn darauf einlassen kann. Mit „Despair“ und dem folgendem „Weep for Nothing“ erwartet die Anhängerschaft der Norweger zwei Tempo Black Metal Nummern. Jeder Song geht im Schnitt 6 bis 7 Minuten und macht klar, dass das hier keine Musik ist für mal zwischendurch. Natürlich kann man die Songs auch einzeln hören. Aber „Liturgy of Death“ funktioniert am besten, wenn man es in einem Guss hört. Das folgende „Aeon’s End“ ist für mich DER Track der Scheibe. Vielleicht auch der härteste Song der Band. Die Blastbeats von Trommler HellHammer scheppern derart in der Magengrube. Das Riffing macht auch Bock, auf mehr Songs wie diesen. Doch „Funeral of Existence“ bricht mit dem turbogeladenen Feldzug der Band. Ein Song der mich zu dem Gedanken kommen lässt, ob ich ihn nicht schon gehört habe. So wirkt es nach „More of the Same…“. Auch der folgende Song „Realm of Endless Misery“ lässt mich zum gleichen Gedanken kommen. Irgendwie fehlt mir hier das gewisse Etwas. Das folgende „Propitious Death“ gefällt da wieder besser. Vor allem die Stimme von Attila klingt hier besonders zuchtlos. So bin ich hier schon an dem Punkt wo „Liturgy of Death“ mir besser gefällt als das 2019er- Album „Daemon“. Trotz der wenigen Abwechslung. Dann folgen noch 2 weitere Bonus Songs, während ersterer „Life Is a Corpse You Drag“ schon im Vorfeld veröffentlicht wurde. Dieser klingt für mich, als ob die Band noch einmal so klingen wollte wie auf ihrem ikonischen Werk „De Mysteriis Dom Sathanas“. Das gelingt zum Teil auch, aber eben nur zum Teil. Den der Song klingt dafür schon fast zu sauber und zu modern produziert. Dennoch fügt sich der Song tadellos ein und weckt Oldschool-Mayhem Vibes. Ebenso wie der letzte Song „Sancta Mendacia“. Nach knapp 56 Minuten entlassen die Black Metaller ihre Jünger mit einem Gefühl der Trostlosigkeit zurück. Soweit so gut. Auch nach 42 Jahren ist die Band nicht Tod zu kriegen. Einen neuen Meilenstein haben sie in meinen Augen nicht geschaffen. Jedoch können sie das auch gar nicht schaffen. Dafür sind frühere Werke wie „Deathcrush“ oder „De Mysteriis Dom Sathanas“ zu einzigartig und zu geschichtsträchtig. Aber wollten sie das überhaupt? Oder wollten sie einfach nur ein solides Album machen? Denn das ist definitiv gelungen. Die Band macht seitdem es sie gibt. Das was sie will. Jedoch kommt man bei der Bandgeschichte und dessen Schicksalsschlägen nicht drumherum, diese zumindestens im Hinterkopf zu haben. Wenn diese eben neue Musik heraus bringen. Denn ich bin sicher, wenn die Band eine andere Historie hätte. Würde man ihr Werk, ganz anders werten. Ich mag die Scheibe und bin gespannt wie die Außenwelt diese wahr nimmt.

    Fazit

    Am Ende des Tages ist „Liturgy of Death“ ein solides Black Metal Album, ohne Zerfall. Die klassische Fortführung vom Vorgänger Album „Daemon“, so wie ich es auch vermutet habe und deswegen konnte ich mich auch gut auf das Album einlassen. Natürlich muss man für diese Art von Musik in der richtigen Stimmung sein.  Am besten schön „abgefucked“. „Liturgy of Death“ klingt nach Mayhem. Punkt. Wer vorher mit der Band nichts anfangen konnte, der wird auch mit Allbum Nummer Sieben nichts anfangen können. Oldschool Fans kommen auch nur bedingt auf ihre Kosten, würde ich sagen. Mehr sind es Vibes in den Songs die an ältere Zeiten erinnern. Wer „Daemon“ mochte der wird auch „Liturgy of Death“ sicher etwas abgewinnen können. Anspieltipps : „Aeon’s End“, „Despair“ und „Life Is a Corpse You Drag“. Ich gebe  7 von 10 Punkten. Es lebe das Chaos!!

    Cover und Tracklist

    Mayhem - Liturgy of Death Finales Artwork

    01 Ephemeral Eternity

    02 Despair

    03 Weep for Nothing

    04 Aeon’s End

    05 Funeral of Existence

    06 Realm of Endless Misery

    07 Propitious Death

    08 The Sentence of Absolution

    09 Life Is a Corpse You Drag (Bonus Track)

    10 Sancta Mendacia (Bonus Track)

    Mehr Infos

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    Bildnachweis: Neckbreaker Records.

    Bildnachweis: Oktober Promotion, Oktober Promotion, Oktober Promotion, OKTOBER PROMOTION.

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