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    Starscourge – „Conqueror of the Stars“ (VÖ: 19.12.2025)

    By HeikoJanuar 11, 2026

    Starscourge – „Conqueror of the Stars“ (VÖ: 19.12.2025)

    Mit ihrem Debütalbum „Conqueror of the Stars – Betwixt Sundered Seraphim, the Lands Between Bleed“ präsentiert das schwedisch-singapurische Duo Starscourge ein extrem ambitioniertes, vielseitiges Werk, musikalisch zwischen Death- und Black-Metal angesiedelt. Bombast, Melodik und technischer Anspruch werden dabei groß geschrieben. Thematisch widmen sich Mithun MK (Gesang) und Zul Bharoocha (Instrumente & Produktion) in diesem Projekt ganz dem Elden Ring-Universum und die komplexe Lore des Rollenspiels wird in ein episch-brutales Soundbild verpackt.

    Zwischen krasser Härte, bombastischer Epik und großen Melodien

    „Blessing Upon the Golden Throne“ startet mit Nile-ähnlichem Riffing durch und kommt mit einer Menge Groove und Brachialität daher, ehe der rasende Refrain in den vollen Black-Metal-Modus geht. Sänger Mithun erweist sich als stimmliches Chamäleon und variiert zwischen mächtigen Growls, fiesem Gekreische – gerne auch beides gelayert – und Spoken-Word-Passagen. Im Verlauf des Albums gesellen sich noch weitere Facetten dazu, wie etwa im folgenden „Ranni’s Requiem – A Night of Black Knives“, das mit einem klar gesungenen Epic-Metal-Refrain überrascht. Im ersten Moment kann das alles auch mal etwas überladen und überfordernd wirken, gibt aber ein völlig stimmiges Gesamtbild ab.

    „The Shattering“ ist ein amtlicher Blackened-Death-Abriss mit packend epischem Einschlag, starkem Solo und irre vielfältiger Gesangsdarbietung. Trotz des stets porgressivem, ambitionierten Songwritings kommen die meisten Songs in unter vier Minuten ans Ziel. Lediglich „The Battle of Aeonia“ nimmt sich sieben Minuten Zeit und wird vor allem geprägt durch epische Twin-Leads. Zum Ende lässt man es auch mal ruhiger angehen, ehe „Athwart Hereditary Taint, Thence Doth The Valkyrie Ride“ wieder mit höllischer Raserei um sich schlägt.

    Und waren die Vocals bisher nicht exzentrisch genug, legt „Together, My Serpentine Valentine“ mit Freuden noch einige Schippen drauf und bringt eine gehörige Dosis King Diamond rein. Mit „Whereunto Frenzy Beckoneth“ gibt es dann nochmal ein verdammt starkes Stück epischen, melodischen Black-Death-Metal, mit Gastvocals von Afsky-Mastermind Ole Luk.

    Obendrauf gibt es abschließend noch ein Cover des Slayer-Klassikers „Spirit in Black“, aufgemotzt mit orchestralen Elementen, Blast-Beats und nochmal besonders ausufernden Vocals, die hier aber vielleicht etwas zu viel des Gutem sind.

    Fazit

    Starscourge haben ein super ambitioniertes, technisch anspruchsvolles, detailverliebtes Debüt abgeliefert. Das Duo entfacht ein wahres musikalisches Inferno, das zuweilen erschlagend wirken kann und ein bisschen Eingewöhnung brauchen kann. Lässt man sich auf den Bombast ein, erwartet einen ein ungeheurer Ideenreichtum. Die Gitarrenarbeit ist erstklassig und deckt von brachial, technisch, gefühlvoll, chaotisch bis melodisch alles ab. Obendrauf gibt es bärenstarke Soli zuhauf. Lediglich die programmierten Drums sind wie so oft ein leichter Dämpfer für mich, fügen sich aufgrund des pompös-überladenen Soundbilds dennoch stimmig ein.

    Gesanglich ist das Album völliger Wahnwitz, der nur im abschließenden Slayer-Cover etwas too much wird. Die eigenen Kompositionen sind dafür absolut stimmig und man hat sich auf dem ersten Album eine klare eigene Identität geschaffen. Ein starkes Album irgendwo zwischen technischem Death Metal à la Cattle Decapitation und Nile, epischem Black Metal der Marke Emperor, pompösem Power Metal, King Diamond-Exzentrik, Melo-Death im Stile von The Black Dahlia Murder und vielen, vielen weiteren nennbaren Referenzen, die zu einem ziemlich einzigartigen Gesamtwerk vermengt werden.

    Cover & Tracklist

    01 Betwixt Sundered Seraphim… (1:28)
    02 Blessings Upon The Golden Throne (3:38)
    03 Ranni’s Requiem – A Night of Black Knives (3:54)
    04 The Shattering (3:44)
    05 Destiny’s Dastardly Dynasty (3:49)
    06 I Am The Starscourge (3:18)
    07 The Battle Of Aeonia (6:59)
    08 Athwart Hereditary Taint, Thence Doth The Valkyrie Ride (3:51)
    09 Together, My Serpentine Valentine (3:37)
    10 Whereunto Frenzy Beckoneth (feat. Ole Luk as The Frenzied Flame) (4:22)
    11 Spirit In Black (Slayer Cover) (4:10)

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    8.0

    + Irre Vocals
    + Große musikalische Vielfalt
    + Ambitioniertes, detailverliebtes Songwriting

    - Programmierte Drums

    • Moshcheck 8.0
    • User Ratings (0 Votes) 0
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