Autor: Heiko

10.0
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Dan Swanö – „Moontower“ 2026-Reissue (VÖ: 06.03.2026) Im Rahmen der großen Welle an liebevoll aufbereiteten Neuauflagen aus dem breit gefächerten Schaffen von Dan Swanö ist nun, nach zahlreichen Edge of Sanity- und Nightingale-Reissues, das 1998er Soloalbum des schwedischen Tausendsassas an der Reihe. „Moontower“ erscheint remastered als blaue, transparente LP-Version, sowie als Doppel-CD mit umfangreichen Liner-Notes, allerhand Demos und zwei Coverversionen. 1997 gingen Edge of Sanity und Swanö nach einem letzten – mehr oder weniger – gemeinsamen Album getrennte Wege. Erstere machten mit neuem Sänger weiter und veröffentlichten noch im gleichen Jahr das wenig beachtete (aber nicht zu unterschätzende) „Cryptic“, welches…

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9.0
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Final Gasp – „New Day Symptoms“ (VÖ: 27.02.2026) Final Gasp aus Boston waren mir bislang kein Begriff. Schon nach wenigen Minuten ihres neuen, zweiten Albums „New Day Symptoms“ merkte ich aber, dass es höchste Zeit war, dies zu ändern. Einer einfachen, eindeutigen Genre-Zuordnung entziehen sich die Amis und man bewegt sich irgendwo zwischen emotionalem, düsteren Hardcore, Metalcore, Gothic Metal, Death-Rock und mitunter auch dolleren Extreme-Metal-Einflüssen. Eine Hardcore-Version von In Solitude und Unto Others? Killing Joke in brachial? Alles irgendwie richtig. Jake Murphys Gesang kann dabei stark an Mastodons Troy Sanders erinnern, weswegen sich Parallelen zu den Prog-Superstars aus Atlanta zwangsläufig…

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8.0
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Templar – „Conquering Swords“ (VÖ: 27.02.2026) Eine Woche nach Zepter steht direkt die nächste Heavy-Metal-Scheibe aus den tiefsten 80ern an. Zumindest könnte man beim Anhören des Debutalbums von Templar – wie auch bei Zepter – meinen, man hätte es hier mit einer vergessenen 40 Jahre alten Platte zu tun, die jetzt endlich das Licht der Welt erblickt. Tatsächlich aber sind die Jungs aus Stockholm gerade mal um die 20 und tragen einfach das gleiche Feuer in sich wie ihre Vorbilder vor vier Dekaden. Der schwedische Heavy Metal der 80er wird hier im großen Stil zelebriert. Und insbesondere die Vorreiter ebendieser…

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At the Gates kündigen „The Ghost of a Future Dead“ an Mit Tomas „Tompa“ Lindberg ist ein ganz, ganz Großer von uns gegangen. Mikael Stanne (Dark Tranquillity, The Halo Effect) beteuert: Ohne den legendären At the Gates-Frontmann würde es die einflussreiche Gothenburg-Szene nicht geben. Die Nachricht über seinen Tod kam sicherlich nicht aus dem Nichts, traf jedoch hart. Die positive Nachricht: Einen Tag vor seiner intensiven Krebsbehandlung hat Lindberg das komplette neue Album eingesungen. Das Ergebnis hört auf den Namen „The Ghost of a Future Dead“ und wird am 24. April das Licht der Welt erblicken. Tomas‘ Vermächtnis. At the…

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7.0
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Zepter – „Zepter“ (VÖ: 20.02.2026) Das österreichische Linz hat sich in den letzten Jahren zu einer regelrechten Metal-Hochburg entwickelt und besonders im Bereich des klassischen Heavy Metals tummeln sich dort so einige großartige Bands wie etwa Venator oder Eisenhand. Mit den 2024 gegründeten Zepter hat die Steel City die nächste mehr als vielversprechende Old-School-Truppe in Petto. Noch im Gründungsjahr veröffentlichte man die gefeierte „Inferno“-EP bei Ironbound Records. Nun steht das selbstbetitelte Debutalbum über die neue Labelheimat High Roller Records an. Waschechter Underground-Urzeit-Metal Zepter spielen durch und durch old-schooligen Heavy Metal, der gerne im oberen Tempobereich nach vorne brettert, rübergebracht mit…

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8.0
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Exhumed – „Red Asphalt“ (VÖ: 20.02.2026) Seit 1990 treiben die Gore-Metaller um Frontmann Matt Harvey nun ihr blutrünstiges Unwesen. Zwischendurch war zwar für ein paar Jahren Schicht im Schacht, seit ihrer Reunion im Jahre 2010 versorgen uns Exhumed aber wieder alle paar Jahre mit ihren spaßig-brutalen musikalischen Gewalteskapaden. Seit 2018 sogar mit stabilem Line-Up! Ihr neuester Streich hört auf den Namen „Red Asphalt“ und kommt mit einem völlig absurd-übertrieben brutalem und gleichzeitig irgendwie doch stilvollen Cover daher, dass nach den letzten gemalten Artworks unweigerlich ans kultige Debut von 1998 erinnert… nur, dass man damals nicht unbedingt von „stilvoll“ sprechen konnte.…

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Exhumed – Matt Harvey über Unfälle, Horrorfilme und „Red Asphalt“ Matt Harvey ist ein waschechter Tausendsassa. Mit seinem Hauptbaby Exhumed, mit dem er seit 1990 spaßig-brutalen Gore Metal fabriziert, bringt er diese Woche die brandneue Scheibe „Red Asphalt“ heraus. Ein Album inspiriert vom realen und fiktiven Horror des Straßenverkehrs. Wir sprechen über textliche Einflüsse, obskure Perlen des Horrorkinos, blutrünstige Plattencover und vieles mehr. Danke für deine Zeit Matt! Ich hoffe es geht dir gut im hoffentlich sonnigen Kalifornien. Tatsächlich regnet es, haha. Es gab hier eine Menge Brände. Ich weiß nicht ob man in den Nachrichten in Deutschland viel davon…

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Paradise Lost – „Ascension of Europe“ – Markthalle, Hamburg Im Zuge ihres aktuellen Hammeralbums „Ascension“ – welches in unserem Redaktions-Jahresrückblick ordentlich abräumen konnte – bestreiten die englischen Gothic- und Death/Doom-Großmeister Paradise Lost aktuell den zweiten Teil ihrer großen „Ascension of Europe“-Tour. Zweiter Tourstopp: Die prallgefüllte, ausverkaufte Markthalle in Hamburg. Bei fast allen Shows mit im Gepäck ist die alteingesessene dänische Death/Doom-Truppe Saturnus. Den Opener der ersten elf Shows machen die englischen Gothic-Doom-Newcomer Cwfen (gesprochen „Coven“). Die drei kommenden Deutschland-Shows Anfang März werden von Shores of Null eröffnet. Cwfen Aufgrund meiner alles andere als rundlaufenden Bahnanreise konnte ich mir leider lediglich…

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