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    Megadeth – „Megadeth“ (VÖ: 23.01.2026) „Le Grand Finale“

    By TobiJanuar 23, 2026

    Megadeth – „Megadeth“ (VÖ: 23.01.2026) „Le Grand Finale“

    Es ist November 1994. Der kleine Tobi macht gerade seine ersten Gehversuche im Rock und Heavy Metal. Er steht bei Saturn am Plattenregal und überlegt, wie er seine ca. 10 CD große Plattensammlung weiter aufhübschen kann. Mega… Was? Megadeth? Bor, geil! Nicht nur Death sondern Megadeth! Okay, irgend eine komische Frau hängt Babys an ne Wäscheleine… schon irgendwie creepy, aber egal! Das Cover müssen die Eltern ja nicht sehen!

    Es ist Januar 2026. Der olle Metal-Tobi hat Tränen in den Augen. 32 Jahre später verkündet eine der Bands, die ihn fast sein ganzes Leben lang begleitet hat, das finale Album. Ehrensache, dass ich es reviewe! Dass „Youthanasia“ und das letzte Album von Megadeth einiges gemein haben, werden wir noch sehen. Also rein ins Album!

    Das Artwork

    Das Artwork drückt das aus, was wir kurze Zeit später auch musikalisch geliefert bekommen. Puristisch, aufgeräumt, auf das Wesentliche reduziert. Irgendwie „hat das Cover was“…in seiner Schlichtheit sticht es aus dem Backkatalog und aus vergleichbaren Veröffentlichungen anderer Bands deutlich heraus. Megadeth – Bandmaskottchen Vic Rattlehead brennt weg, sein letzter großer Auftritt im Rampenlicht.

    Die Musik

    Der Opener „Tipping Point“ ist weise gewählt: Eine ganz starke Thrash – Nummer mit Hammer-Refrain und geilen Soli. So möchte man von einen neuen Album begrüßt werden! „I Don’t Care“ schlägt direkt in eine gänzlich andere Kerbe: ein waschechter dreckiger Rocker bei dem wiederum die songdienlichen und überragenden Soli hinausstechen. Der zweite Pluspunkt ist schon im Kasten! Abwechslungsreich geht es weiter. Neben den zwei amtlichen Thrashern/Power – Songs: „Let there be Shred“ und „Made to Kill“ fällt auf, dass viele Songs im Midtempo angesiedelt sind („Hey God“, „Puppet Parade“, „Another Bad Day“, „I Am War“). Jeder Song steht für sich und erzählt interessante und emotionale Geschichten. Auch und gerade die Midtempo – Nummern sind veritable Rocker mit ordentlich Groove und Wiedererkennungspotential. No Filler!

    Das Finale wird mit dem emotionalen Höhepunkt des Albums bestritten: „The last Note“. Dieser Abgesang, der eingeleitet und beendet wird von Spoken Word – Passagen von Dave Mustaine geht unter die Haut. Ein überaus passender letzer Song eines finalen Albums.

    Megadeth nehmen sich „Ride the Lightning“ vor

    Lasst uns noch ein paar Worte zum Bonus Track „Ride the Lightning“ verlieren. Dave lässt es sich nicht nehmen, den Song, den er seinerzeit bei Metallica mitgeschrieben hat, in seiner Version zu inszenieren… Und das ist eine sehr gute Idee! Das Ganze wird nicht zu einem bloßen Abklatsch, einem späten Nachtreten… nein, zu einer wirklich guten Version dieses Klassikers von Metallica! Es hat seine Daseinsberechtigung und wenn Dave dadurch nach all den Jahren seit seinem Rauswurf bei Metallica ein wenig mehr Seelenfrieden erlangt, dann haben doch alle was davon gehabt!

    Tracklist

    1. Tipping Point
    2. I don´t care
    3. Hey, God ?!
    4. Let there be Shred
    5. Puppet Parade
    6. Another Bad Day
    7. Made to Kill
    8. Obey the Call
    9. I Am War
    10. The Last Note
    11. Ride the Lightning (Bonus Track)

    Fazit Megadeth – „Megadeth“

    Megadeth spielen in imposanter und präziser Form ihr letztes Vermächtnis ein. Keine Schnörkel, keine sinnlosen Detailverliebtheiten… einfach nur Megadeth in Reinform. Die Produktion ist präzise wie ein Rasiermesser, vielleicht ein wenig zu klinisch. Das Album ballert auf jeden Fall derbe aus den Boxen. Ein ganz starker Abtritt. Alle Songs pendeln sich bei 4 Minuten Länge ein, äußerst wohltuend und ballastfrei. Das Album ist ein typischer Grower – Mit jedem Hördurchgang findet man neue spannende Facetten.

    Und so hat dieses letzte Album von Megadeth mit dem Geniestreich „Youthanasia“ von 1994 mehr gemein, als man erwarten konnte. Wieder einmal verblüffen Megadeth mit einem stark von Midtempo – Songs durchzogenem Album die Hörerschaft. Wieder einmal wird das Album wie ein Bombe einschlagen. Dave macht, was Dave will: Fern jeder Anbiederung an Erwartungen, wie denn sein letztes Album zu klingen haben soll.

    He came – he ruled – he disappeared… Passender kann man es nicht zusammenfassen.

    Anspieltipps: „Tipping Point“, „I Don´t Care“, „Another Bad Day“, „I Am War“, „The Last Note“

    Bildnachweis: Head Of Promotion.

    Megadeth - Megadeth

    8 Moshcheck - Ranking

    + Präzise, gute Songs auf den Punkt dargeboten
    + abwechslungsreich
    + Dave in Bestform

    - der eine oder andere hitverdächtiger Song/ Refrain mehr, täte gut

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