Antrisch – „Expedition III Renitenzpfad“ (VÖ: 27.03.2026)
Antrisch haben mit „Expedition III: Renitenzpfad“ wieder einmal bewiesen, warum sie zu den spannendsten Acts im Atmospheric Black Metal gehören. Die Bayern-Austrianer schicken uns diesmal nicht in arktische Kälte, sondern mitten ins fiebrige Herz des Amazonas, direkt in den Wahnsinn des berüchtigten Konquistadors Lope de Aguirre. Das Ergebnis ist ein Album, das nicht nur krachend laut, sondern auch verdammt clever und atmosphärisch dicht ist. Wer auf epische Geschichten, treibende Riffs und emotionale Achterbahnen steht, kommt hier voll auf seine Kosten.
Die musikalische Expedition ins Chaos
Antrisch mischen Atmospheric Black Metal mit Doom- und Djent-Einflüssen zu einem Sound, der gleichzeitig wütend und melancholisch wirkt. Die Songs bauen sich langsam auf, nur um dann mit brachialer Wucht loszuschlagen. Die Riffs sind scharf wie Macheten, die Vocals klingen wie ein Besessener im Dschungel und die Atmosphäre ist so drückend, dass man fast die Feuchtigkeit auf der Haut spürt. Das Album fühlt sich an wie ein echtes Konzeptwerk, das von Anfang bis Ende durchgezogen wird, ohne dass man jemals das Gefühl hat, es würde langweilig.
Warum Expedition III Renitenzpfad so stark rockt
Die Band hat ihre Formel perfektioniert. Jeder Track wechselt geschickt zwischen ruhigen, fast cinematischen Passagen und explosiven Black-Metal-Ausbrüchen. Die Produktion ist glasklar, aber nie steril, und die Lyrics tauchen tief in historische Dunkelheit ein. Man merkt sofort: Hier steckt Leidenschaft drin. „Expedition III: Renitenzpfad“ ist kein reines Black-Metal-Album, es ist ein Erlebnis, das einen mitnimmt und nicht mehr loslässt. Positiv frech gesagt: Die Jungs haben den Black Metal mal wieder ordentlich durch den Dschungel geprügelt und dabei noch besser gemacht. Besonders „Hidalgo infernal – Der baskische Wolf“ haut rein wie ein wütender Wolf im Vollmond. Die treibenden Riffs und der charismatische Gesang machen den Song zum sofortigen Ohrwurm. Auch „Bittergrün – Los Marañones II“ überzeugt mit seiner bittersüßen Melancholie und „Verschanzt – Perleneilandterror“ liefert den perfekten epischen Abschluss. Jeder Song trägt zur Gesamtgeschichte bei und sorgt dafür, dass man das Album am liebsten in einem Rutsch durchhört.
Cover & Tracklist
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- „Conquista – Prolog“
- „Hidalgo infernal – Der baskische Wolf“
- „Nattern & Narren – Los Marañones I“
- „Bittergrün – Los Marañones II“
- „Abkehr – Non svfficit orbis“
- „Verschanzt – Perleneilandterror“
- „Canis lupum edit – Wolfsfalle | Verratener Verräter“
Fazit: Ein echtes Highlight 2026
„Expedition III: Renitenzpfad“ ist ein Album, das man nicht nur hört, sondern erlebt. Antrisch haben sich mit diesem Release endgültig in die erste Liga des Atmospheric Black Metal katapultiert. Wer Geschichte, Dschungel-Vibes und richtig fette Black-Metal-Wände mag, sollte hier sofort zugreifen. Chapeau, Jungs, das war wieder ein richtig geiler Streich.
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