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    Home»Konzertberichte»Wacken Open Air 2026 – Der Mittwoch

    Wacken Open Air 2026 – Der Mittwoch

    By TobiAugust 5, 2026

    Wacken 2026 – Der Mittwoch

    Mittwoch ist in Wacken nach wie vor traditionell der Anreistetag schlechthin. An diesem Tag startet das eigentliche Festivalprogramm und das Infield wird eröffnet. Die MP-Redaktion kämpfte sich durch den Verkehr um dieser Eröffnung beizuwohnen. 2026 stand der Mittwoch unter dem Motto „Gagamania“, was sich durch eine fragwürdige Auswahl von Bands auf der Hauptbühne auszeichnete. Konnten Thundermother noch überzeugen, brachten The Butcher Sisters, Electric Bassboy und Hämatom musikalisch fragwürdige Darbietungen. Wie gut, dass man sich noch auf andere Bühnen flüchten konnte:

    Phantom

    • Phantom (Foto: Heiko)

    • Phantom (Foto: Heiko)

    • Phantom (Foto: Heiko)

    • Phantom (Foto: Heiko)

    • Phantom (Foto: Heiko)

    • Phantom (Foto: Heiko)

    • Phantom (Foto: Heiko)

    • Phantom (Foto: Heiko)

    • Phantom (Foto: Heiko)

    • Phantom (Foto: Heiko)

    Heiko: Der Mittwoch in Wacken steht für mich traditionell ganz im Zeichen der Wasteland Stage. Hier besteht das Programm am ersten Festival-Tag nämlich stets aus astreinem Old-School-Sound, in diesem Jahr sogar mit Moderation von Destruction-Frontmann Schmier. Mit Phantom (auch bekannt als Phantom G.D.L.) startete mein diesjähriges Wacken mit ruppigem Speed– und Thrash-Geholze aus Mexiko. Unbändige Energie, Aggression und ungeheures Tempo zeichnen den kompromisslos old-schooligen Sound der Underground-Jungspunde aus.

    Vanir

    Tobi: Axtschwingender Death Metal aus Dänemark! Mit viel Power und  Bühnenpräsenz rollte die Walze über das Publikum. Vor einer zu der Uhrzeit bereits bestens besuchten Bühne zeigte die Band ihr ganzes Können! Die Jungs aus Roskilde ballerten nahezu ihr komplettes Erstlingswerk „Sagas“ in die Meute, gespickt mit ein paar neuen Songs des dieses Jahr erschienen Album „Wyrd“. Toller Start ins Festival!

    The Gathering

    • The Gathering (Foto: Stephan)

    • The Gathering (Foto: Stephan)

    Tobi: Der Auftritt von The Gathering war sehr atmosphärisch. Die Band überzeugte mit einem druckvollen, gleichzeitig aber sehr gefühlvollen Sound und begeisterte das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute. Besonders „Eléanor“, „Fear the Sea“ und „In Motion #1“ sorgten für Gänsehautmomente und wurden von den Fans begeistert aufgenommen. Auch „On Most Surfaces (Inuït)“ und „Leaves“ entfalteten live ihre ganze emotionale Stärke. Mit Klassikern wie „Strange Machines“ und dem abschließenden „Saturnine“ setzte die Band weitere Höhepunkte und bewies ihre außergewöhnliche Klasse. Die Musiker präsentierten sich hervorragend eingespielt und schufen eine intensive Atmosphäre, die perfekt zum besonderen Charakter ihrer Musik passte. Endlich wieder The Gatering live!

    Crypt Sermon

    • Crypt Sermon (Foto: Heiko)

    • Crypt Sermon (Foto: Heiko)

    • Crypt Sermon (Foto: Heiko)

    • Crypt Sermon (Foto: Heiko)

    • Crypt Sermon (Foto: Heiko)

    • Crypt Sermon (Foto: Heiko)

    • Crypt Sermon (Foto: Heiko)

    Heiko: Seit 2013 am Start und stets mit wunderschönen Artworks ausgestattet, haben sich Crypt Sermon mit ihren bisherigen drei Studioalben zu einer amtlichen Größe im Epic Doom Metal entwickelt. Und auch live machen die Amis eine Menge her. Stimmungsvoller, epischer Doom mit starker Riff-Power, tollem Gesang und in den richtigen Momenten auch mit reichlich Tempo.

    The Troops of Doom

    • The Troops of Doom (Foto: Heiko)

    • The Troops of Doom (Foto: Heiko)

    • The Troops of Doom (Foto: Heiko)

    • The Troops of Doom (Foto: Heiko)

    • The Troops of Doom (Foto: Heiko)

    • The Troops of Doom (Foto: Heiko)

    • The Troops of Doom (Foto: Heiko)

    • The Troops of Doom (Foto: Heiko)

    • The Troops of Doom (Foto: Heiko)

    Heiko: Nach den doomigen Klängen von Crypt Sermon, drehten The Troops of Doom aus Brasilien das Tempo und die Brutalität wieder gewaltig auf. Der Bandname ist kein bloßes Tribute, schließlich steckt hinter der Truppe niemand geringeres als der frühe Sepultura-Klampfer Jairo Guedz. Hochkarätige Verstärkung bekommen die Death-Thrasher außerdem von Sodom-Ikone Frank Blackfire an der zweiten Gitarre.

    Zum Abschluss des Sets darf der namensgebende Sepultura-Klassiker natürlich nicht fehlen, aber auch das eigene Material der Südamerikaner hat es durchaus in sich und sorgte für ordentlich Pit-Action und mächtig Stimmung.

    Sacred Steel

    • Sacred Steel (Foto: Stephan)

    Tobi: Die deutsche Band Sacred Steel machte den Abschluss am Mittwoch. 1996 gegründet, traten Sie bereits ein erstes Mal 1998 auf dem Wacken Open Air auf. Power Metal, True Metal, Heavy Metal… wie man es auch nennen mag: Es war ein druckvoller, mitreißender Auftritt! Sänger Gerrit Mutz wurde zur Rampensau und interagierte durchgängig mit dem Publikum. Das wurde belohnt: Frenetischer Applaus zu später Stunde schallte über die Wasteland Stage. Eine Band, bei der ich mich nun definitiv mal mit der Diskographie beschäftigen werde!

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    Bildnachweis: WOA Festival GmbH.

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