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    Arroganz – „Death Doom Punk“ (VÖ: 15.05.2026)

    By KjoMai 14, 2026

    Arroganz – „Death Doom Punk“ (VÖ: 15.05.2026)

    Die deutsche Band aus Cottbus hat mit ihrem siebten Album genau das umgesetzt, was der Titel verspricht: die Brutalität des Old-School-Death-Metal verbunden mit der direkten, ungeschliffenen Haltung des Punk. Das Ergebnis ist ein druckvolles, gnadenloses Werk, das ohne große Schnörkel direkt ins Gesicht schlägt.

    Roher Sound und treibende Energie

    Arroganz verzichten auf überflüssige Feinheiten und setzen stattdessen auf massive Riffs, einen pumpenden Bass und ein unerbittliches Schlagzeug. Die tiefen Growls ergänzen das Ganze perfekt und erzeugen eine dichte, bedrohliche Atmosphäre. Das Album klingt bewusst roh und authentisch, was ihm eine enorme Direktheit verleiht. Es fühlt sich an wie eine Live-Explosion, die im Studio eingefangen wurde. Besonders auffällig ist die Mischung aus schweren Doom-Elementen und schnellen, aggressiven Passagen. Die Songs bleiben meist kompakt und verzichten auf unnötige Längen, was die Wucht noch verstärkt. „Death Doom Punks“ gelingt es hervorragend, Einflüsse zu verarbeiten und gleichzeitig etwas Eigenständiges zu schaffen.

    Starke Song-Highlights

    Bereits der Opener „Die for Nothing“ setzt mit klassischen Death-Metal-Riffs und doomigen Basslinien ein starkes Zeichen. „Under Scarred Skin“ überzeugt durch gigantische Grooves und treibende Energie. Der Titeltrack „Death Doom Punks“ vereint Hardcore-Attitüde mit düsteren Doom-Elementen zu einem mitreißenden Ganzen.

    Weitere Perlen wie „Anti-Ideology“, „Arsenic Breath“ oder das abschließende „Spirit Arsonist“ zeigen die Vielseitigkeit der Band innerhalb ihres Stils. Jeder Song hat seine eigene Note, bleibt aber dem Gesamtkonzept treu: brachial, ehrlich und ohne Kompromisse.

    Cover & Tracklist

    1. „Die for Nothing“
    2. „Under Scarred Skin“
    3. „Pain Forged Armor“
    4. „Death Doom Punks“
    5. „Anti-Ideology“
    6. „Arsenic Breath“
    7. „Incubus‘ Veins“
    8. „Earth’s Final Dose“
    9. „Spirit Arsonist“

    Fazit: Ein starkes Album für Fans direkter Extrem-Metal-Kost

    „Death Doom Punks“ ist ein reifes, selbstbewusstes Album einer Band, die nach über 15 Jahren Erfahrung genau weiß, was sie tut. Es ist kein Werk für Fans polierter Produktionen, sondern für Liebhaber authentischer, kraftvoller und unprätentiöser Extrem-Metal-Klänge. Wer auf rohen Death Metal mit Punk-Attitüde und Doom-Einflüssen steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Ein absoluter Tipp für 2026.

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    Bildnachweis: Testimony Records.

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