Autor: Kjo

Joseph Tholl – „It Might Be Art“ (VÖ: 26.06.2026) Wer Joseph Tholl bislang ausschließlich als Gitarristen aus dem Metal-Umfeld kennt, dürfte bei seinem zweiten Soloalbum zunächst überrascht sein. Der Schwede entfernt sich auf „It Might Be Art“ noch deutlicher von klassischen Heavy-Metal-Strukturen und präsentiert stattdessen ein Werk, das sich mühelos zwischen Melodic Rock, Dark Rock, Post Punk und klassischem Songwriting bewegt. Dabei verliert das Album niemals seine eigene Identität. Vielmehr zeigt Tholl eindrucksvoll, dass starke Songs wichtiger sind als jede stilistische Schublade. Große Melodien treffen auf nordische Melancholie Schon „New Dawn“ eröffnet das Album mit einer angenehm positiven Grundstimmung, ohne…

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Exploring Birdsong – „Every House We Built“ (VÖ: 26.06.2026) Mit „Every House We Built“ veröffentlichen Exploring Birdsong endlich ihr lang erwartetes Debütalbum und liefern ein Werk ab, das sich bewusst jeder einfachen Einordnung entzieht. Die britische Band verbindet Progressive Rock, Alternative, atmosphärischen Pop und moderne Metal Einflüsse zu einem stimmigen Gesamtbild. Statt auf technische Selbstdarstellung zu setzen, stehen starke Melodien, emotionale Tiefe und ein durchdachtes Songwriting im Mittelpunkt. Das Album entwickelt seine Wirkung mit jeder weiteren Minute und belohnt aufmerksame Hörer mit zahlreichen Details. Jeder Song trägt seinen Teil zu einer geschlossenen Atmosphäre bei und vermittelt das Gefühl, Teil einer…

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Converge – „Hum of Hurt“ (VÖ: 05.06.2026) Nur wenige Monate nach „Love Is Not Enough“ melden sich Converge mit „Hum of Hurt“ zurück und beweisen eindrucksvoll, dass ihre kreative Energie derzeit keine Grenzen kennt. Das Album wirkt weder wie eine Sammlung übrig gebliebener Ideen noch wie eine hastig produzierte Fortsetzung. Stattdessen präsentiert die Band ein Werk, das eine eigene Identität entwickelt und die unterschiedlichen Facetten ihres kompromisslosen Sounds noch stärker ausarbeitet. Wer Converge seit Jahren begleitet, wird viele vertraute Elemente entdecken. Gleichzeitig öffnet sich die Band auf subtile Weise für neue Dynamiken. Zwischen brachialen Hardcore Ausbrüchen, massiven Doom Passagen und…

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Grufflo – „Antiexorcist“ (Bereits erschienen) Mit „Antiexorcist“ legt Grufflo ein Debütalbum vor, das sich konsequent dem modernen Thrash Metal verschreibt und dabei klassische Einflüsse mit einer eigenen Handschrift verbindet. Die Bonner Band präsentiert zehn abwechslungsreiche Songs, die sowohl kompromisslose Härte als auch durchdachtes Songwriting in den Mittelpunkt stellen. Das Ergebnis ist ein Album, das sich nicht auf bloße Geschwindigkeit verlässt, sondern Dynamik, Atmosphäre und technische Finesse miteinander kombiniert. Wer modernen Thrash Metal mit Einflüssen aus Death und Black Metal schätzt, findet auf „Antiexorcist“ zahlreiche spannende Momente, die weit über die Erwartungen an ein Debüt hinausgehen. Kraftvoller Thrash Metal mit eigener…

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Godsnake – „Inhale the Noise“ (VÖ: Bereits erschienen) Mit „Inhale the Noise“ legen Godsnake ihr mittlerweile drittes Studioalbum vor und zeigen eindrucksvoll, wie moderner Melodic Thrash Metal im Jahr 2026 klingen kann. Die Hamburger Band verbindet harte Riffs mit eingängigen Melodien, ohne dabei ihre Wurzeln aus den Augen zu verlieren. Das Album erschien über Massacre Records und präsentiert eine Band, die ihren Sound konsequent weiterentwickelt hat. Ein starker Einstieg mit viel Energie Bereits „Scream for a Bullet“ macht deutlich, wohin die Reise geht. Druckvolle Gitarren, ein treibendes Schlagzeug und ein markanter Refrain eröffnen das Album mit viel Wucht. Anschließend setzt…

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