Betzefer – “Entertain Your Force Of Habit” (VÖ: 21.09.18)

Betzefer - "Entertain Your Force Of Habit"

Betzefer – “Entertain Your Force Of Habit” (VÖ: 21.09.18)

Betzefer sind nach 5 Jahren wieder zurück und veröffentlichen “Entertain Your Force Of Habit” am Freitag, den 21. September 2018 über Metalville Records. Ohne groß die Promomaschine anzuwerfen wie 2005 oder 2013. Die erste und einzige Videosingle “Hand in Hand to hell” stammt bereits aus dem Frühjahr 2017. Ob die Jungs so an den Erfolg von “The Devil Went Down to the Holy Land” anküpfen werden?

 

Möge die Macht der Gewohnheit mit euch sein

Der Hit “Down Low” von 2005 hallt immer noch in den Ohren bei dem Namen Betzefer. Deal mit Roadrunner Records, Support von Soulfly und eine erfolgreiche Headliner-Tour durch Deutschland, das waren noch Zeiten. Die Band aus Israel galt als DER Act welcher Metalcore, New Wave of American Heavy Metal und Groove Metal vereinte. Anstatt den Hype und die gute Presse auszubauen, versank man schnell im Nirgendwo. Das für 2008 angekündigte “Freedom to the Slave Makers” erschien dann 2011, sechs Jahre nach “Down Low” und konnte niemanden begeistern (obwohl es ein starkes Album war!). 2013 folgte mit “The Devil Went Down to the Holy Land” das Überraschungsalbum des Jahres. Die Scheibe konnte nicht nur Fanzines überzeugen, sondern auch große Musikzeitungen. Acht Jahre später also stand man da, wo man eigentlich Jahre zuvor anknüpfen wollte. Doch Geschichte wiederholt sich bekanntlich. Die Band verschwand wieder von der Bildfläche und kroch erst 2017 wieder aus ihrer Höle mit dem neuen Sänger Aharon Ragoza hervor.

Rückkehr der Gewohnheits-Ritter

Groß verändert hat sich nichts bei den Jungs. Das ist auch gut so! “Entertain Your Force Of Habit” vereint das Beste aus “Down Low” und “The Devil Went Down to the Holy Land” und erschafft ein wahres Groove-Metal-Monster. Deutliche Einflüsse von Prong und Pantera sind herauszuhören. Stellenweise erinnern die progressiven Parts an eine Southern Metal- oder auch Stoner Rock Band. Die Produktion ist fett und den Wechsel am Gesang nimmt man nicht wirklich wahr. Mit Aharon hat man einen sehr guten Fang gemacht, welcher Avital ehrenbütig ersetzt. Schade, dass die Platte nicht schon 3 Jahre vorher erschienen ist. Aber, was lange währt, wird endlich gut. Der Silberling stellt in seiner Gesamheit ein sehr starkes Album da. Hoffentlich wird man die Band Ende 2018/ Anfang 2019 in Deutschland sehen.

Cover & Tracklist

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1. One Way to No Way
2. Dead Lines
3. Ain’t No Party ‘Til You Hurt Somebody
4. Never Been
5. Crash
6. Light Away
7. Truck Leaking Gasoline
8. Dying Man
9. Hand in Hand to Hell the Last Song in the World
Gesang: Aharon Ragoza (2016 bis heute)
Gitarre: Matan Cohen-Grumi (1998 bis heute)
Bass: Rotem Inbar (2003 bis heute)
Schlagzeug: Roey Berman (1998 bis heute)

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Bildnachweis: Flying Dolphin Entertainment.