Emmure – Wiesbaden, Schlachthof 11.04.2019

Emmure – Wiesbaden, Schlachthof 11.04.2019

April 29, 2019 Aus Von Agie

Emmure – Wiesbaden, Schlachthof 11.04.2019

Am 11.04.2019 schauten Emmure mit namhaften Supports im Schlachthof, Wiesbaden vorbei und Moshpit Passion war  für euch vor Ort.

Alpha Wolf eröffnet den Abend

Den Anfang machten um Punkt 20 Uhr die Australier Alpha Wolf. In Deutschland ist die Band vielleicht noch nicht sehr bekannt, doch nach Ihrer Tour mit Emmure sollte sich das ändern. Die Jungs legten den Grundstein der guten Laune mit ihren Songs „No Name“ oder „Black Mamba“ und gewannen an dem Abend, den einen oder anderen neuen Fan dazu. Auch wenn es keine Moshpits gab, heizte Alpha Wolf als Opener die Bühne dem Publikum ordentlich ein.


Fit for a King legten nach

Die christliche Metalcore-Band aus Texas legte die Messlatte deutlich höher und fand riesige Sympathie beim Publikum. Die Menge fing an sich zu rütteln und grölte zu den Songs „The Price of Agony“ und „Backbreaker“ fleißig mit. Besonders Erwähnenswert war die Stimmgewalt von Sänger Ryan Kirby, die einem kräftig beeindruckte und die Zuschauer mit offenen Mündern vor erstaunen stehen ließ.


Kanadischer Flair a la Obey the Brave

Die Jungs aus Kanada betraten die Bühne mit dem Song „Raise your voice“ und schon wurde es kuscheliger in der ersten Reihe. Von einem Moment auf den anderen fingen die Moshpits an Gas zu geben. Sänger Alex Erianmusste noch nicht mal großartig in sein Mikrofon singen, denn das Publikum tat es von ganz alleine. Selbstverständlich durfte der neue Track „No Apologies nicht fehlen, welches die Fans textsicher mitsingen konnten. Hoffentlich kommen die Jungs auf eine eigene Tour vorbei, was sicherlich einige Fans sehr glücklich machen würde.


Rise of the Northstar bringen das Shi

Nach einer kurzen Umbauphase tauchte Rise of the Northstar auf und präsentierten mit „This is Crossover“ den ersten Song des leider etwas zu kurz geratenen Sets. Es ist klar, dass bei der Anzahl die Setlist der Kapelle nicht endlos lang ist. Trotzdem, hätte man den Jungs von ROTNS zwei Songs bzw. noch mehr Spielzeit durchaus gegönnt. Dennoch schaffte es die Kapelle in der kurzen Zeit zu überzeugen und mit „Here comes the Boom“ plus „The Legacy of Shi“ ihren Gig abzurunden.


Emmure beenden den Abend

Nachdem auch die letzte Umbaupause des Abends überstanden war, betrat endlich Emmure die Bühne.

Mit einer prall gefüllten Setlist mit Song wie „You Asked For It“, „Sunday Bacon“ oder „When Keeping It Real Goes Wrong“ zog die Band aus New Fairfield, die Meute in ihrem Bann.

Man hatte jedoch den Eindruck, dass etwas fehlte. Ob es die etwas zu leise abgesmischte Stimme von Frankie Palmeri war? Oder der Visualizer? Welcher etwas von dem Auftritt der Band ablenkte? Ein ganz genaues Fazit kann man nicht ziehen, trotzdem tat es der Moshlaune k(l)einen Abbruch und die Fans ging zufrieden nach Hause.


Bildnachweis: Agie.