Gone is Gone – „If Everything Happens For A Reason…“ (VÖ: 04.12.2020)

Gone is Gone – „If Everything Happens For A Reason…“ (VÖ: 04.12.2020)

Gone is Gone sind drei Jahren nach dem erscheinen des Debüts mit „If Everything Happens For A Reason…Then Nothing Really Matters at All“ zurück. Die All-Star-Band mit Troy Van Leeuwen (QOTSA), Tony Hajjar (At the Drive in), Mike Zarin und Troy Sanders (Mastodons, Killer be Killed) haben die Corona-Zeit sinnvoll genutzt und liefern neben einer EP (2019) nun das zweite Album innerhalb von vier Jahren ab. Wie sich der Silberling anhören wird, dass erfahrt ihr bei uns im Moshcheck.

Alles auf Anfang

Auch wenn der Großteil der Bandmitglieder zu 90% mit ihren Hauptbands beschäftigt sind, ergibt sich hin und wieder ein Zeitfenster für neues. Die Herren dieser Bands haben dies eindrucksvoll mit dem Debüt „Echolocation“ bewiesen. Da man jedoch entschied auf eine Tour zu verzichten um den Silberling zu promoten, blieb leider nicht viel hängen und so verschwand das feine Stück in den weiten der Releases. Man muss sich angesichts der aktuellen Lage und der Prioritäten schon fragen, wieso man gerade jetzt ein neues Album veröffentlicht und ob sowas nicht eine Band wieder zum Anfang einer Karriere wirft.

So düster wie die Nacht

Bereits die Singles, welche im Vorfeld der Veröffentlichung erschienen sind, zeigten deutlich in welche Richtung die Platte einschlagen würde. Mehr Industrial bzw. Elektronische Elemente, welche an Nine Inch Nails oder Marilyn Manson der 90er erinnern gepaart mit der Progressivität von Portishead und hier „Breaks“ als Beispiel zu nennen. Deutlich düsterer wirkt „If Everything Happens For A Reason…Then Nothing Really Matters at All“ im Vergleich zu seinem Vorgänger. Stellenweise wie bei „Crimson, Chaos & You“ driftet man sogar ab in den düsteren Dark Wave-Sektor.

Ein verschenktes Release

Wer sich länger mit der Band beschäftigt weiß, Gone is Gone sind keine Kapelle die man so nebenbei im Auto hört. Die Musik ist ausrichtet in vollen Zügen und in Ruhe genossen zu werden. Wichtig dabei ist, man muss sich darauf einlassen auf eine musikalische Reise zu gehen. Auch wenn sich leider keine Hits wie „Gift“ wiederfinden, erhält der Käufer ein solides Brett, was fast schon zu schade ist, durch Shows ordentlich promotet zu werden.

Cover & Tracklist

1. Resfeber
2. Say Nothing
3. Everything Is Wonderfall
4. Wings Of Hope
5. Sometimes I Feel
6. No One Ever Walked On Water
7. Death Of A Dream
8. Crimson, Chaos and You
9. Breaks
10. Payoff
11. Force Of A Feather
12. Dirge For Delusions

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Bildnachweis: Warner.