Hatebreed – „Weight of The False Self“ (VÖ: 27.11.2020)

Hatebreed – „Weight of The False Self“ (VÖ: 27.11.2020)

Hatebreed sind zurück und werden am Freitag, den 27. November 2020 ihr neues Album „Weight of The False Self“ über Nuclear Blast veröffentlichen. Wir präsentieren euch hier den Moshcheck von Jamie und seinen Jungs!

Zurück zu alten Stärken

Hatebreed sind einer dieser Crossover-Bands, welche im Herzen zwei Genren tragen und von beiden Szenen akzeptiert sowie respektiert werden. Seit über zwei Dekaden spielen die Herren sich den Hintern wund und liefern konstant Output. Jedoch war jener Output in den letzten Jahren nicht immer überragend und konnte nach den drei Knallern „Perseverance“, „The Rise of Brutality“ sowie „Supremacy“ auch nicht wirklich daran anknüpfen. Stellenweise wirkten die Platten sehr undynamisch und monoton, was sich jedoch mit „Weight of The False Self“ ändert.

Der große Knalleffekt auf 12 neuen Songs

Bereits die Singles, welche im Vorfeld veröffentlicht wurden ließen groß aufhorchen. Was man nach dem ersten Durchlauf der neuen Platte sagen lässt, man wird nicht enttäuscht werden!

Hatebreed konzentrieren sich deutlich auf ihre Wurzeln und feuern einen Hit nach dem anderen ab. Der Opener “Instinctive (Slaughterlust)” setzt den Kurs für das Album fest. Die nachfolgenden Songs “Let Them All Rot” oder auch “Set It Right (Start With Yourself)” bilden den perfekten Anfang einer gelungen Hatebreed-Platte mit harten Riffs und abwechslungsreichen Tracks.

Einen würdigen “I Will be Heard”-Nachfolger findet sich im Titel-Track “Weight of The False Self” wieder, welcher garantiert ab sofort in keiner Setlist fehlen wird. Ein Trademark der Platte sind die vielen verschiedenen Elemente aus Metal & Hardcore, welche die Band gekonnt in ihren Songs verbindet und wohl den Blueprint für das Genre Metalcore (und wir reden hier nicht von der Sorte Parkwaydrive und Co.) vorgibt.
Die frühen 80er lassen in “Dig Your Way Out” grüßen, wo man sagen muss, Punk steht den Herren auch gut. Schnell und knackig können Jamie & Co. auch. Doch es sei hier gewarnt, die derbe Hatebreed-Keule versteckt sich hinter jeder Ecke und schlägt erbarmungslos! Mosh-Alarm garantiert.

Der letzte Abschnitt bildet einen würdigen Schluss und kann mit “The Herd Will Scatter” ordentlich punkten, ehe die Band einen nach 12 Tracks aus dem Mosh-Ring entlässt.

Fazit

Hatebreed knüpfen da an, wo sie 2006 aufgehört haben. “Weight of The False Self” ist ein Brecher geworden, welcher nur darauf wartet auch live präsentiert zu werden. Schade, dass die Fans 14 Jahre warten mussten.

Cover & Tracklist

1. Instinctive (Slaughterlust)
2. Let Them All Rot
3. Set It Right (Start With Yourself)
4. Weight of The False Self
5. Cling to Life
6. A Stroke of Red
7. Dig Your Way Out
8. This I Earned
9. Wings of The Vulture
10. The Herd Will Scatter
11. From Gold to Gray
12. Invoking Dominance

Mehr Infos

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Bildnachweis: Nuclear Blast.