Hütte Rockt Festival 2019 – Tag 2: Die Hütte rockt weiter

Hütte Rockt Festival 2019 – Tag 2: Die Hütte rockt weiter

August 20, 2019 Aus Von Deku

Hütte Rockt Festival 2019 – Tag 2: Die Hütte rockt weiter

Hütte Rockt Festival 2019 – Tag 2: Die Highlights am Samstag – Auch am zweiten Tag gab es einige große Highlights! Neben vielen lokalen Bands auf der Zeltbühne gab es einige große Namen auf der Hauptbühne zu bestaunen. Monsters Of Liedermaching, Wingenfelder, Muff Potter und Hi! Spencer sorgten für ordentlich Stimmung. Am exotischsten waren aber mit Abstand Skindred. Die Jungs aus Wales lieferten eine astreine Show und wir durften sogar mit Frontmann Benji über einige coole Dinge sprechen. Das Interview gibt es in Kürze HIER!

Auch diesmal schauen wir uns erst die Bands an, die auf der Hauptbühne gespielt haben und anschließend gehen wir auf die Highlights der Zeltbühne ein!

Hauptbühne

The Empty Court – Die Eröffnung des zweiten Tages

Die erste Band des Tages war The Empty Court. Mit einer guten Portion 90s Rock, rauen Gitarren und starken Vocals lieferten die Jungs eine klasse Einleitung des zweiten Festivaltages! Damit konnte man gut in den Samstag starten!

The Travelling Stone – feinster Pop-Rock

Mit gutem Pop Rock, einem starken Akustik-Gitarren-Sound und einer melancholischen Art und Weise ging es mit The Travelling Stone weiter. Die Jungs hatten 2015 einen Auftritt in Jan Böhmermanns Fernsehshow NEO MAGAZIN ROYALE und lösten sich anschließend auf. Nachdem sie sich 2017 wieder zusammengefunden hatten, folgten zwei Singleauskopplungen und eine EP namens „Into The Opposite“. Die Band um Frontmann Maxi sorgte für eine entspannte Atmosphäre und heizte trotz seichterem Sound die Menge für den anstehenden Tag ein!

Ze Gran Zeft – Kann man nicht beschreiben! Muss man sehen!

Als dritte Band auf der Hauptbühne waren die Jungs aus Frankreich namens Ze Gran Zeft. Und was die drei Bandmitglieder abgeliefert haben, muss man einfach gesehen haben. Dies zu beschreiben ist nicht ganz einfach. Ein Mix aus groovigen Beats, Hip Hop und starken Metal Break Downs sorgten dafür, dass das Publikum weiter eingeheizt wird. Ze Gran Zeft hatten bereits auf einigen großen Festivals wie dem WITH FULL FORCE oder RELOAD gespielt und durften jetzt das Publikum in Georgsmarienhütte begeistern. Und das haben die Jungs auch geschafft!

Monsters of Liedermaching – Wer hier nicht schmunzelt, hat keinen Humor!

„Sie ist weg, aber ich habe noch ihre Auflaufform!“ – Das Sextett lieferte eine fette Portion Humor in reinster Unplugged-Manier und brachte nicht nur einmal die Menge zum schmunzeln. Die Texte und die Performance der Monsters of Liedermaching setzen gezielt auf klassische Alltagssituationen verpackt in einem ironischen Gewand. Damit bekommt man Entertainment auf höchstem Niveau geliefert, sodass man den sechs Jungs an den Lippen hängen bleibt! Erst letztes Jahr feierten Monsters of Liedermaching ihr 15-jähriges Bandjubiläum und wir hoffen, dass die Monster mindestens nochmal so lange zusammen musizieren!

Wingenfelder – Musikalisches Niveau hoch zehn

Die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder lieferten mit ihrer Band eine einzigartige Show. Man spürte in jeder Faser, dass die Jungs ihr Handwerk perfekt beherrschen und heizten das Publikum mit ihrer Musik richtig gut auf. Mit anspruchsvollen Gitarren-, Piano- und sogar Mandolinen-Sounds zeigte uns die Band, was sie musikalisch zu bieten hat. Die Band existiert bereits seit 2010 und neben ihrer anderen Kapelle Fury In The Slaughterhouse zeigen uns die Gebrüder Wingenfelder, wie man mit einem anspruchsvollen Songwriting und einer lupenreinen Performance auch die Festivalbesucher erreicht, die in den hintersten Reihen stehen. Wingenfelder ist eine Band, die man auf einem Festival absolut nicht verpassen darf.

Skindred – Reggae? Hip Hop? Metal? – Egal, Hauptsache es knallt!

Und dann kamen Skindred. Die Band aus Newport, Wales um Frontmann Benji Webbe weiß genau, wie sie die Massen zum Abgehen animiert. Mit ihrem exotischen Crossover-Mix aus Metal, Reggae, Hip Hop und Punkrock Elementen, transportieren Skindred eine einzigartige Energie. Bei dieser Live-Performance kann man einfach nicht stillstehen. Die musikalische Meisterleistung von Gitarrist Mikey Demus, Bassist Daniel Pugsley, Drummer Arya Goggin, DJ Dan Sturgess untermalen die Main-Vocals von Benji Webbe enorm, sodass ein einzigartiger Mix aus jenen oben genannten Genres entsteht.

Mit ihrem fünften Studioalbum „Kill The Power“ erreichten die Briten erstmals auch die deutschen Charts. Auch mit den folgenden Alben „Volume“ (2015) und „Big Things“ (2018) stiegen Skindred in die Top 30 UK-Charts ein und begeistern neben ihren Fans auf den Clubshows auch eine Masse von 80.000 Menschen auf Wacken Open Air. Ende des Jahres kommen Skindred nochmals für eine Tournee nach Deutschland. Mehr Infos zur Band und das Interview mit Frontmann Benji findet ihr in Kürze HIER! Schaut auf jeden Fall mal rein!

Muff Potter – Atmosphärischer Pop-Rock für den Abend

Als nächstes betraten Muff Potter die Bühne und untermalten den Abend mit anspruchsvollen Texten und einer atmosphärischen Pop-Rock Performance. Nachdem die Sonne endgültig untergegangen war, zeigte uns die Band um Frontsänger und Gitarrist Thorsten „Nagel“ Nagelschmidt, was in ihnen steckt. Muff Potter ist gerade mal seit letztem Jahr wieder vereint unterwegs. Nachdem sie sich 2009 auflösten, kamen sie im Februar 2018 wieder zurück und spielten einige Festivals und gaben ebenfalls eine Tour für 2019 bekannt. Ebenfalls veröffentlichten die Jungs 2018 eine neue LP namens „Colorado“. Wir können gespannt bleiben, was die Zukunft bringen wird!

Hi! Spencer – Ein gelungener Abschluss des Festivals

Den letzten Slot des Abends belegte die Band Hi! Spencer. Mit starken Vocals von Frontsänger Sven Bensmann leiteten die fünf Jungs die Nacht ein und überzeugten mit einer starken Live-Performance. Der Sound der Band begeisterte die Masse des Hütte Rockt Festivals und beendete das Festival mit starker Pop-Rock-Power, sodass man mit einem guten Gefühl den Abend ausklingen lassen konnte. Von Oktober bis Dezember 2019 klappern Hi! Spencer einige deutsche Städte ab, um Fans weiter mit ihrer Live-Performance zu begeistern!

Zeltbühne

Auch am zweiten Tag gab es einige interessante Bands auf der Zeltbühne zu bestaunen. Als zeltfüllendes Highlight waren ganz klar die Jungs von Weckörhead! Die Motörhead Coverband rissen das Zelt ordentlich ab, aber dazu später mehr!

Open stage for everyone – Jeder darf mal ran!

Nachdem The Empty Court das Festival eröffneten, folgte im Anschluss keine Band im Zelt, sondern es gab eine sogenannte „Open stage for everyone“. Jeder der etwas Musikalisches oder auch nicht Musikalisches performen wollte, durfte die Bühne im Zelt betreten. Den Anfang machten ein paar Jungs, die eine ironische Ballett-Performance aufführten und damit für ordentlich Stimmung sorgten. Anschließend performten weitere Festivalbesucher einige rockige Stücke, spielten rauen Punk, coverten Ed Sheeran oder sangen A cappella. Und auch wenn der Tag noch jung war, füllten die Amateur-Performer das Zelt am Vormittag und heizten die Festivalbesucher für die kommenden Bands vor.

Captain Trips – Bereit zum Abheben?

Als nächstes machten sich die fünf Jungs von Captain Trips zum Abflug bereit. Die Band zeigte sich mit auffälligen silbernen Anzügen, die einem sofort ins Auge stachen. Musikalisch lieferten Captain Trips ebenfalls eine reife Leistung ab, sodass man gleich das Gefühl hatte, mit ihnen im Raumschiff abzuheben. Wieder eine reife Performance, um so richtig auf Tag zwei des Hütte Rockt Festivals eingestimmt zu werden!

Blood Red Mammoth – Wenn das Mammoth zwischen Hard Rock und Stoner marschiert

Die Band Blood Red Mammoth füllte die Ohren der Festivalgäste mit einem Mix aus Doom Metal, Psychedelic Rock, Bluesrock auf Basis von Stoner Rock. Ein schwer stampfendes Mammut ist die perfekte Beschreibung, um den Musikstils des Quartetts zu beschreiben. Die raue Note der Gitarren und der kontrastreiche Gesang zwischen Clear Vocals und tiefen Growls machten vor allem Freunde des härteren Rock Genres glücklich, sodass man als Stoner-Rock-Fan voll auf seine Kosten kam!

Spin My Fate – Mit voller Energie gen Rock

Und weiter stieg die Hitze im Zelt. Als nächstes mit Spin My Fate. Der energiegeladene Rock, den die vier Bandmembers transportieren lud jeden Festivalgast dazu ein, sich zu bewegen und mitzufeiern. Der klare Gesang und der knackig raue Sound waren perfekt für die Zeltbühne geeignet und machten ordentlich was her. Man merkte in jeder Faser, dass die Jungs von Spin My Fate langjährige Freunde sind und dass sie Bock haben, das Publikum mit ihrer Musik zum Abgehen zu animieren.

Devils Balls – Wenn die Kronjuwelen des Teufels fetten Heavy Metal performen

Wenn man sich ‘ne Prise Heavy Metal, 70s-Style und fette Gitarrensoli zusammenrührt, dann entstehen daraus Devils Balls. Der vielfältige Sound der Band zeichnete sich vor allem durch deren Songs aus, die jenen klassischen Heavy Metal darstellen, der gerade live absolut in die Ohren der Zuhörer geht! Neben dem astreinen Sound legten die Jungs von Devils Balls eine starke Live-Performance hin!

Lizardmen – Wenn rauer Rock den Abends fülllt

Als vorletzte Band der Zeltbühne machten sich Lizardmen bereit für eine ordentliche Portion Power. Der Sound der Band mixt sich aus einem starken Stoner Rock Sound, Classic Rock Riffs und rauen Vocals. Lizardmen machten mit ihrer groovigen Musik richtig Spaß anzuhören und vor allem anzuschauen.

Weckörhead – So macht man dem Original alle Ehre

Der letzte Slot der Zeltbühne wurde von der Motörhead-Coverband namens Weckörhead belegt. Klar gibt es einige Coverbands, die die Songs des einzig wahren Lemmy Kilmisters covern, aber Weckörhead machen ihr ganz eigenes Ding draus. Das Konzept beruht darauf, die Songs auf Deutsch zu performen. Und das haut rein. Gerade wenn man die originalen Motörhead Songs wie „Ace Of Spades“ oder „Killed By Death“ kennt, machen Weckörhead daraus „D-Das Pik Ass“ oder „Am Tod krepiert“.

Auch wenn man bei Coverbands vorerst ziemlich kritisch rangeht und die Details des Originals immer im kritischen Vergleich betrachtet, zeigen Weckörhead, dass sie gerade musikalisch ziemlich an Lemmy und Co. rankommen. Neben der starken Live-Performance zeigten die Jungs in vollen Zügen, dass sie das Original lieben. Ebenfalls sei gesagt, dass die Songs der britischen Legenden in deutscher Sprache richtig gut funktionieren. Die letzte Performance im Zelt hat damit einen würdigen Abschluss gefunden und wir hoffen, dass es auch im kommenden Jahr in der Hütte rocken wird!

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Bildnachweis: Moshpit Passion.