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    Lansdowne im Interview zu „Wish You Well“

    By KjoMärz 29, 2026

    Lansdowne im Interview zu „Wish You Well“: Von Schmerz zur Heilung – „Wir sind stärker als der Sturm“

    Lansdowne veröffentlichen am 27. März 2026 ihr neues Album „Wish You Well“ – ein Werk, das sich intensiv mit den Themen physische, mentale und spirituelle Heilung auseinandersetzt. Nach 20 Jahren Bandgeschichte, Pausen und Comeback klingt die US-Rockband fokussierter, ehrlicher und emotionaler denn je. Im exklusiven Interview spricht Jon über die Entstehung der Songs, persönliche Wachstumsprozesse und die anstehende Europa-Tour 2026, die auch mehrere Stationen in Deutschland umfasst.

    Das Album dreht sich um die drei Säulen „physische, mentale und spirituelle Heilung“. Welche dieser Säulen spürst du persönlich am stärksten, und wie hast du sie musikalisch umgesetzt?

    „Ich glaube nicht, dass man eine einzelne Säule als die wichtigste herausheben kann – sie alle arbeiten zusammen, um ein ganzheitliches Wohlbefinden und Möglichkeiten für Wachstum zu schaffen. In letzter Zeit lag mein Fokus stark auf spirituellem Wachstum, darauf, Achtsamkeit und Absicht in meine Entscheidungen und Handlungen einfließen zu lassen. Das wäre jedoch nicht möglich, wenn ich mich nicht physisch um mich kümmern würde – mit gesundem Essen, Sport und ausreichend Schlaf. Es wäre auch nicht möglich, wenn ich mich und andere nicht mit Respekt behandeln würde, wenn ich mir nicht erlauben würde, alles zu fühlen und diese Gefühle zu verarbeiten. Vielleicht tritt eine der Säulen besonders hervor, wenn es darum geht, wo ich gerade Wachstumsmomente brauche. Aber alle sind notwendig – wie gute Samen, fester Boden und Regen.“

    „Release Me“ als mentaler Kern – „Healing only begins once you confront the pain“

    „Release Me“ ist einer der ersten großen Teaser. Wann und wie habt ihr entschieden, genau diesen Song als mentalen Einstiegspunkt ins Album zu veröffentlichen?

    „Release Me“ fungiert als Coda eines größeren Werks. Wir haben den Song am selben Tag geschrieben wie „Conquer Them All“ – er lag also schon über ein Jahrzehnt in der Schublade. Für „Wish You Well“ fühlte er sich endlich richtig an.

    „Can’t Wish You Well“ als emotionaler Anker des Albums

    Der Titeltrack beschäftigt sich mit Veränderung und innerer Stärke. Warum hast du genau diesen Song als emotionales Herz des Albums gewählt, und wie erzählt er die Reise vom Zerbrechen zum Wiederaufbau?

    Dieser Song markierte einen persönlichen Wendepunkt: die Erkenntnis, dass eine Situation toxisch und nicht mehr zu retten war. Er beschreibt mentale Gesundheit als eine Krankheit, die eine ganze Beziehung durchdringt – Trauma-Bindungen, wiederholte Verhaltensmuster. Vom Anker, der einen niederdrückt, wird er zu Flügeln, die Freiheit ermöglichen.

    „Rescue“ und Verletzlichkeit als Stärke

    Wie fühlt es sich an, einen so direkten „Hilferuf, der eigentlich eine Überlebenserklärung ist“, als Single zu veröffentlichen und ihn im Video visuell zum Leben zu erwecken?

    „Das ist der Song, auf den ich bei ‚Wish You Well‘ am stolzesten bin“, sagt der Sänger. „Rescue“ verbindet kollektive Einsamkeit zu einer starken, gemeinsamen Stimme. Die zentrale Botschaft: Niemand kommt, um uns zu retten. Jeder muss sich selbst entscheiden – für den eigenen Wert, für das Hierbleiben. „We are, all of us individually and together, stronger than the storm.“

    Welcher Song war am schwierigsten zu schreiben?

    „Make It A Lie“ war besonders schwer, weil er die Geschichte einer Freundin erzählt – gebrochene Versprechen, fehlende Verantwortung in einer Ehe. Noch wichtiger ist die Frage: Wer trägt die Schuld, wenn wir nicht gehen? „We teach people how to treat us. Don’t ever settle.“

    Gibt es einen Song, der besonders stark die „kollektive“ Seite (Fans und Gesellschaft) anspricht?

    „Wenn es einen Song gibt, der uns alle zusammenbringt, dann ist es ‚Rescue‘. Aber ‚Wish You Well‘ ist eine echte Reise – zwei Schritte vor, einen zurück, dann ein großer Sprung nach vorn. Kein Song endet in Niederlage. Solange wir hier sind, sind wir unbesiegt.“

    Nach der langen Pause – wie hat sich der Sound von Lansdowne verändert?

    „Das ist die authentischste Version von uns als Band und als Menschen, die wir je geteilt haben. Laut, melodisch und ehrlich – genau wie du es gesagt hast.“

    Die Headline-Tour 2026 startet Mitte April in Deutschland (u. a. Frankfurt, Köln, Essen, Hamburg, Berlin, München). Auf die Frage, welche Shows besonders emotional werden, antwortet Jon:

    „Das ist, als würde man sein Lieblingskind auswählen – unmöglich. Jede Stadt in Deutschland hat ihre eigene Persönlichkeit. Wir sind unglaublich dankbar und werden alles geben.“

    Welchen Song würdest du am liebsten als letzten Encore spielen?
    „Kommt zu den Shows und findet es selbst heraus.“

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