Mastodon – Live in Oberhausen, Turbinenhalle 07.02.2019

Mastodon – Live in Oberhausen, Turbinenhalle 07.02.2019

Februar 12, 2019 Aus Von Kjo

Mastodon – Live in Oberhausen, Turbinenhalle 07.02.2019

Mastodon waren live in der Turbinenhalle-Oberhausen zu Gast und für Moshpit Passion war es ein ganz besonderer Abend. Nicht nur, da Mutoid Man, Kvelertak sowie Scott Kelly von Neurosis die Hauptband unterstützten, Moshpit Passion Gründer und Chefredakteur Kjo designte auch das Gigposter!

Besonderes Artwork für einen besonderen Abend

Eine besondere Ehre erhielt Kjo, der das auf 40-Stück limitierte und signierte Showposter für den 07.02.2019 gestaltete. Innerhalb weniger Tage wurde das Artwork entwickelt, umgesetzt sowie produziert. Mastodon gefiel es und so hatte der Chef persönlich die Ehre, sein Werk der Band zu überreichen.

Let the show begin: Mutoid Man

Der Name klingt beim ersten Hören lächerlich und kindisch, doch die ersten Songs schlugen ein wie eine Bombe. 2012 in Brooklyn, New York gegründet. Bereits 2012 erschien der erste Output „Helium Head“ in Form ein EP. Die Underground-Zines waren begeistert und so nahm die Geschichte ihren lauf. An dem Abend war der Fokus ganz klar auf die ersten beiden Alben „Bleeder“ (2015) und „War Moans“ (2017) gerichtet. Der bunte Mix aus Punk, Doom, Stoner kam gut an. In fast 30 Minuten wurden 9 Songs gedrückt:

Melt Your Mind
Bone Chain
Micro Aggression
Kiss of Death
Date With the Devil
1000 Mile Stare
Wreck and Survive
Bridgeburner
Gnarcissist


Norwegisch Wochen in Oberhausen: Kvelertak

Etwas unruhiger und lauter wurde mit dem Punk/Noise Metallern von Kvelertak. Vor wenigen Monaten konnte man die Jungs im Vorprogramm von Metallica sehen und nun als Support von Mastodon. Keine schlechte Karriere! Gegen 20:30 Uhr startete das wilde Set der Norweger gespickt mit Hits aus den Alben „Kvelertak“, „Meir“ und „Nattesferd“. Neulinge, die nicht mit der Band vertraut waren, guckten irritiert und fragt sich „Was singen die? Ich verstehe nichts!“ Das lag nicht am Sound, sondern daran, dass die Kapelle ihre Lieder in Norwegisch verfasst. Nach 45 Minuten war die Show bereits vorbei und die Bühne wurde für den Headliner geräumt.

Åpenbaring
Bruane Brenn
Nekroskop
1985
Fossegrim
Blodtørst
Berserkr
Mjød
Månelyst
Kvelertak


Ein wahrer Headliner: Mastodon

Gegen 22 Uhr betrat der Hauptact die Bretter in der Turbinenhalle und legte mit „Iron Tusk“ los. Im Pit gab es kein Halten mehr und es wurde fleißig gemosht. Auch „March of the Fire Ant“ und „Mother Puncher“ schlugen ein wie eine Bombe. Was auffiel, der Start war sehr geprägt von älteren Liedern. Lediglich „Steambreather“, „Ancient Kingdom“ und „Precious Stones“ vom aktuellen Album „Emperor of Sand“ sowie „Toe to Toes“ von der neuen E.P. „Cold Dark Days“ schafften es in das Set. Zur Freude der Fans des Genres, kam Frontmann Scott Kelly von Neurosis auf die Bühne und performte die letzten sechs Lieder zusammen mit der Kapelle. Noch 2019 soll neues Material erscheinen und bereits in den nächsten Wochen folgt ein neuer Song mit Scott Kelly. Wir bleiben für euch am Ball!

Intro: Singin’ in the Rain (Gene Kelly song)
Iron Tusk
March of the Fire Ants
Mother Puncher
Steambreather
Precious Stones
Sleeping Giant
Toe to Toes
Ghost of Karelia
Capillarian Crest
I Am Ahab
Megalodon
Ancient Kingdom
Scorpion Breath (mit Scott Kelly)
Crystal Skull (mit Scott Kelly)
Aqua Dementia (mit Scott Kelly)
Crack the Skye (mit Scott Kelly)
Diamond in the Witch House (mit Scott Kelly)
Blood and Thunder (mit Scott Kelly)


Bildnachweis: Karsten Frölich.