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    Monstrosity – „Screams from Beneath the Surface“ (VÖ: 13.03.2026)

    By HeikoMärz 23, 2026

    Monstrosity – „Screams from Beneath the Surface“ (VÖ: 13.03.2026)

    Dafür, dass Monstrosity über ihre gesamte lange Karriere hinweg stets extrem starke Alben abgeliefert haben, muss man sie doch leider zu den unterschätzteren, weniger berühmten Vertretern des Florida Death Metals zählen. Das mag auch daran liegen, dass zwischen diesen starken Alben gerne mal viele, viele Jahre liegen, sie teilweise mit potthässlichen Artworks daherkommen („Millennium“ verdient hier eindeutig die Krone) und dass das Line-Up auf so gut wie jedem Album anders aussieht.

    Worauf man sich aber immer verlassen kann, ist dass Bandchef, Schlagzeuger und Hauptsongwriter Lee Harrison immer eine mehr als fähige Truppe um sich versammelt und mit mehr als gutklassigen Songs um die Ecke kommt. Album Nr. 7, „Screams from Beneath the Surface“ ist da absolut keine Ausnahme.

    Neue Truppe, alte Energie

    Monstrosity legen neben Brutalität und hohem technischen Anspruch viel Wert auf Eingängigkeit und gelegentlich gar melodisches Spiel, was sich 0,0 im Wege steht. Der Opener „Banished to the Skies“ liefert dafür bereits ein großes Paradebeispiel. Als erster Song alles andere als brachial und aufdringlich, nimmt sich die Nummer ihre Zeit und zeigt die Band frisch und kreativ wie eh und je. Alle Beteiligten agieren auf höchstem Niveau. Neben dem etablierten Kreativteam aus Harrison und Klampfer Matt Barnes sind das Lead-Gitarrist Justin Walker, der zurückgekehrte Originalbasser Mark van Erp, der mit vielen tollen Läufen und Fills brilliert, und Frontmann Ed Webb, der für Truppen wie Diabolic und Massacre gegrowlt hat.

    Seit dem Weggang von George „Corpseginder“ Fisher zu Cannibal Corpse hat Harrison immer ein gutes Händchen bewiesen, Sänger ins Boot zu holen, die Corpsegrinder in Stil und Stimme ähnlich sind, aber auch ihren eigenen Touch reinbringen. Nach Jason Avery und Mike Hrubovcak reiht sich Webb perfekt in diese Riege ein. Die Growls sind so mächtig und durchschlagend wie verständlich, und auch in den Höhen macht Webb viel her. So enttäuscht ich über die Trennung von Mike Hrubovcak war, der als Monstrosity-Sänger einen fantastischen Job gemacht hat, ist Ed Webb ein absolut würdiger Ersatz.

    „The Colossal Rage“ bringt den präzisen, eingängigen Totalabriss und macht mit kompromissloser Härte keine Gefangenen. Ein bretthartes Stück klassischer Death Metal und der oberbrutale Hit des Albums. Das wesentlich vertracktere, komplexere „The Atrophied“ weiß ebenso abzuholen und wartet mit irre guten Soli von Barnes und Walker auf. Die Songs auf „Screams from Beneath the Surface“ bewegen sich zwischen brutalem, geradeausgehenden Gekloppe und komplexeren Arrangements mit anspruchsvollem Riffing. Frischen Wind bringt wieder „The Dark Aura“ rein, dass das Tempo deutlich zurücknimmt und vermehrt auf eine finstere Stimmung setzt, ehe das krasse „Veil of Disillusion“ das Album mit purer verspielter Riffgewalt und super dynamischem Songwriting zu Ende bringt.

    Fazit

    „Screams from Beneath the Surface“ ist ein durchweg hochklassiges Death-Metal-Album, mit dem Monstrosity zeigen, worauf es in dem Genre wirklich ankommt. Großes spielerisches Niveau von allen Beteiligten trifft auf brachiale Härte und eingängige Songs. Für eine Weile aber heben sich die Stücke auf dem Album nicht mehr wahnsinnig groß voneinander ab, wodurch sich zwar beileibe keine Beliebigkeit einstellt, aber doch etwas weniger Eigenständigkeit und weniger Hitfaktor als die ersten paar Songs es versprechen. Das Niveau bleibt dennoch durchgehend hoch, wenn auch die melodische Frische eines „Banished to the Skies“ im Laufe des Albums auf der Strecke bleibt.

    Langeweile kommt dabei absolut nicht auf, wofür allein schon die fantastische Lead-Arbeit sorgt. Auch Mark van Erp kann sein Bassspiel oft in den Vordergrund bringen und die Kompositionen auf die nächste Stufe heben. Ed Webb füllt seine Rolle als neuer Frontmann mit Bravour aus und liefert genau die markant brutalen Growls, die diese Band braucht.

    Monstrosity fügen ihrer nicht super großen, aber durchweg mindestens sehr guten („Rise to Power“) bis fantastischen („In Dark Purity“, „Millennium“) Diskographie ein weiteres mehr als hörenswertes Album hinzu. Hoffen wir, dass das nächste Album nicht wieder eine halbe Ewigkeit auf sich warten lassen muss.

    Cover & Tracklist

    01 Banished to the Skies
    02 The Colossal Rage
    03 The Atrophied
    04 Spiral
    05 Fortunes Engraved in Blood
    06 Vapors
    07 The Thorns
    08 Blood Works
    09 The Dark Aura
    10 Veil of Disillusion

    Mehr Infos

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    Bildnachweis: Metal Blade Records.

    8.0

    + Erstklassiger Florida Death Metal
    + Tolles neues Line-Up
    + Dynamisches, eingängiges Songwriting

    - Weniger herausstechendes Material in der Mitte

    • Moshcheck 8.0
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