Mother`s Cake – „Live At Bergisel“ (VÖ: 07.09.18)

Mother`s Cake - "Live At Bergisel"

Mother`s Cake – „Live At Bergisel“ (VÖ: 07.09.18)

Die Österreicher von Mother`s Cake veröffentlichten Anfang September 2018 ihr neues Album „Live At Bergisel“. Wie der Titel es schon verrät, handelt es sich um eine Live-Aufnahme von einem Gig, den die Band speziell nur für diese Aufnahme organisierte. Moshpit Passion besorgte sich den Silberling und hat für euch den Moshcheck gemacht. Für einen ersten Eindruck, findet ihr hier die Single „Hide & Seek“.

„Hide & Seek“ Live at Bergisel


Ein Stückchen Kuchen solls dann noch sein..

Hinter Bergisel steckt die Bergiselschanze bzw. die Skisprungschanze auf dem Bergisel in Innsbruck, Österreich. Die Jungs entschieden sich Anfang Januar 2018 zwischen der Vierschanzen-Tournee und Minus 18 Grad ein Live-Album und Live-DVD aufzunehmen. Visuell erinnert die Aufmachung der Band sehr stark an die Serie „Stranger Things“. Band-Typografie und die Glitch-Effekte sehen zum verwechseln ähnlich aus. Das instrumentale „Intro“ mit über 4-Minuten Spielzeit könnte auch sehr gut in die Serie passen. Schrill, elektronisch und irgendwie ein Duft der 80er liegt in der Luft.

Psychedelic und progressive sind zwei große Stichwörter, die auf der Platte zelebriert werden. „Streetjy Man“ mit stolzen 8-Minuten und 39 Sekunden stammt aus einer Zeit, wo Lavalampen und grelle Fellwände im Trend lagen. Das tolle an dem Track, trotz der vielen Wechsel zwischen schnell und langsam wird es nicht langweilig. Im Fall der Band, nicht kalt. Mit deutlich mehr Elan geht „The Killer“ nach vorne und läßt den Schnee schmelzen. Damit der Orgel und dem Keyboard nicht die Sicherungen einfrieren gibt es „Isolation“. Jene Instrumente sind für die Melodien und Harmonien verantwortlich während Frontmann Yves alles aus seiner Stimme rausholt.

Als vorletzter Song erklingt „Black Soul“ welcher mein persönlicher Lieblingssong auf dem Album ist. Bei Minus 10 Grad im Januar so eine Leistung aufzubringen zeugt von Respekt. Auch anhand dem letzten Song „Gojira“ merkt man, die Band hat sich diese Produktion was kosten lassen. Die Aufnahmen wirken eher wie aus dem Studio, als eine Live-Performance. Wahnsinn! Gestochen scharf ohne große Verspieler oder Unebenheiten so ein tolles Live-Album vorzulegen.

Wer auf Bands wie The Freeks und Nebula steht ohne dabei im LSD-Wahn zu versinken, der bekommt was für sein Geld. Garantiert!

Tourdates 2018

12.10 AT – Reutte, Burgschenke
13.10 CH – Bern, Spinnerei
19.10 CH – Sion, Le Port Franc
20.10 CH – Basel, Sommercasino
21.10 CH – Olten, Coq D´ òr
23.10 DE – Mannheim, Forum
24.10 DE – Osnabrück, Bastard Club
25.10 DE – Bremen, Lila Eule
26.10 DE – Hamburg, Molotow
27.10 DE – Moers, Bollwerk
29.10 DE – Berlin, Musik & Frieden
30.10 DE – Erfurt, Museumskeller
31.10 DE – Magdeburg, Factory
02.11 DE – Dresden, Chemiefabrik Undress Festival
03.11 DE – München, Backstage
09.11 AT – Graz, ppc
10.11 AT – Salzburg, Rockhouse
15.11 CH – Zürich, Dynamo
16.11 AT – Innsbruck, Treibhaus
23.11 AT – Linz, Stadtwerkstatt
24.11 AT – Gmunden, Kino Ebensee
30.11 AT – Amstetten, Remise
06.12 DE – Frankfurt w/ Kadavar
07.12 AT – Wien, Arena w/ special guest TBA

Cover & Tracklist

1. Intro 04:25
2. Streetjy Man 08:39
3. The Killer 06:39
4. Hide & Seek 05:44
5. Isolation 06:12
6. Black Soul 04:17
7. Gojira 07:34
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Bildnachweis: Oktober Promotion.