Nord Open Air 2019 – Festivalbericht Tag 1: Punk/Hardcore in Essen

Nord Open Air 2019 – Festivalbericht Tag 1: Punk/Hardcore in Essen

Juli 29, 2019 Aus Von Kjo

Nord Open Air 2019 – Festivalbericht Tag 1: Punk/Hardcore in Essen

Das Nord Open Air in Essen fand auch 2019 wieder statt. An Tag 1 lag der Focus deutlich auf Bands, die sich irgendwo im Hardcore und Punk wiederspiegelten. Mittendrin waren wir von Moshpit Passion. Folgt uns HIER und verpasst nicht den Festivalbericht von Tag 2. Demnächst findet ihr HIER unser Interview mit Tom Angelripper!

Kick-Off für Napoleon Blownaparte

Die Band um ex-SuperFly 69 und ex-Japanische Kampfhörspiele Musiker Bonny eröffnete um 13:40 das Festival am Viehoferplatz. Obwohl die Band einiges zu bieten hatten, war der Vorplatz noch relativ mau besiedelt. Für die, die da waren gab es feinsten Melo Punk. Hoffentlich wird man schon bald auch den ersten Tonträger auf Vinyl präsentieren.

Aus dem Studio, direkt auf die Bühne: Bonsai Kitten

Bonsai Kitten werkeln aktuell an einer neuen Platte. Während die Fans auf neues Material warten, gab es im Vorfeld von dem Gig bereits diverse Vlogs auf sämtlichen sozialen Medien der Bands. Den Fans wurde eine feine Setlist aus den Alben „Occupy Yourself“ „Done with Hell“ und „Mindcraft“ präsentiert.

Hardcore aus den USA: Slapshot

Mit zwölf Alben im Gepäck und 31 Bandjahren auf dem Buckel leutete um 15:35 die Uhr für Slapshot. Da erst letztes Jahr das neue Album „Make American Hate Again“ erschien, lag deutlich der Fokus auf der aktuellen Platte. Natürlich durften die Klassiker aber auch nicht fehlen.

Crossplane sorgten für Abwechselung

Die Band aus Essen hatte keinen weiten Anfahrtsweg. Feinster Hard Rock polterte aus den Boxen und lud die Meute zum tanzen ein. Gerüstet mit vier Alben, feuerten die Jungs einen Kracher nach dem anderen ab und waren eine wahre Überraschung an dem Tag.

Auferstanden von den Toten: The Other

2019 sind die Horror-Punker deutlich aktiver live unterwegs als noch in den Jahren zuvor. Die aktuelle Scheibe „Casket Case“ wurde hart von den Medien und Fans gefeiert. Daher durften die neuen Songs auch nicht fehlen. Als persönlicher Höhepunkt kamen die Tracks von dem Debüt „They are Alive“ sau stark an.

Born From Pain drehten Essen in eine „Antitown“

Als Frontmann Rob und seine Jungs die Bretter des NOA betraten, herrschte Ausnahmezustand. Der Pit bebte und die Security bekam ordentlich Arbeit bei dem abfangen von Crowdsurfern. So muss es sein! Das neue Album „True Love“ der Jungs konnte ordentlich bei den Fans punkten inkl. der Single „Antitown“. HIER findet ihr unser Videointerview mit der Band zur Platte.

Rev up for Madball! Essen bebte

Erst im März zockte die Band im Turock und nun gab es gegenüber der Location ein Wiedersehen mit Essen. Der Viefhoferplatz war bis dato sehr gut gefüllt und es herrschte zwischenzeitlich Einlassstop. Um Punkt 20:10 stürmte Fronter Freddy die Stage und die wilde Party im Moshpit startete. Neben Hits aus dem Album „Set it Off“ fanden viele Songs aus „Rev Up“ den Weg in die Setlist.

The Adicts als Headliner

Wer auf verkleideten Punk-Rock der Marke Clockwork Orange steht, der wurde bei The Adicts glücklich. Seit 1975 gibt es die Band wie sie selber betonen als „älteste Punkband in Originalbesetzung“. Das Publikum zeigte sich am Abend sehr gemischt mit älteren Herrschaften, die ihre Jugendhelden sehen wollten und jungen feierwütigen Besuchern.

Bildnachweis: Moshpit Passion.