Rising Insane – Im Gespräch über das Dong 2019

Rising Insane – Im Gespräch über das Dong 2019

April 21, 2019 Aus Von Kjo

Rising Insane – Im Gespräch über das Dong 2019

Alle Eier gefunden? Nein? Ja da haben wir am Ostermontag etwas besonderes für euch: Rising Insane. Wir sprechen mit Jorrit & Aaron über die Kapelle sowie deren Auftritt im Juli auf der Halde Norddeutschland. Wir wünschen viel Spaß!

Auf ein Wort mit Jorrit und Aaron

Stellt euch doch bitte den Lesern von Moshpit Passion und den Besuchern des Dong Open Air`s 2019 vor. Wer seid ihr, wer ist für was bei euch zuständig?

Wir sind Rising Insane aus einer kleinen Ortschaft namens Schierbrok. Zusammen machen wir seit 6 Jahren Musik, fahren herum und trinken Pfeffi. Man könnte behaupten, wir sind durch die lange Zeit nicht nur noch eine Band, sondern eher ein Freundeskreis geworden, bei dem noch wesentlich mehr geht, als „nur“ Mucke zu machen.

Bei uns läuft das Meiste in Eigenregie – das Recording, das veranstalten eigener Konzerte, Organisation für Merchandise und manchmal auch kleinere Videos!

Was waren bis jetzt eure wichtigsten Meilensteine, die ihr als Band erreicht habt und was wollt ihr mit der Band erreichen?

Was man bei uns als Meilensteine bezeichnen kann, ist sicherlich unser Debütalbum „Nation“, das wir im Juni 2017 veröffentlicht haben. Darauf folgten diverse Auftritte mit größeren Bands, wie Stray from the Path, Napoleon, The Devil wears Prada, For Today und zuletzt Annisokay. Das war dann auch der Punkt, den wir als Meilenstein bezeichnen würden.

Die Deutschlandtour mir Annisokay hat uns unheimlich weitergebracht. Sowohl musikalisch, als auch freundschaftlich. Mal sehen, was als nächstes kommt, wir sind gespannt.. vielleicht ja eine Aftershowparty mit Steelpanther.

Beschreibt eure Musik doch mal für die, die euch noch nicht gehört haben. Welche drei Bands passen zu dem, was ihr macht?

Unsere Musik hat mehrere Einflüsse, was wahrscheinlich damit zu tun hat, dass die Bandbreite an der Musik, die wir privat hören, ziemlich hoch ist. Allerdings müssen wir uns schon dem Genre Metalcore und Post-Hardcore verschreiben, wobei wir auch Einflüsse aus dem Punk-Bereich haben.

Unsere Musik erinnert wahrscheinlich an eine Mischung aus While She Sleeps, Architects und einem Hauch Breaking Benjamin.

Erzählt uns doch bitte etwas über eure Alben/E.P.`s. Was treibt euch an Musik zu machen?

Unser Antrieb, gemeinsam Musik zu machen, ist innerhalb der Band so gleich wie verschieden. Zum einen haben wir alle tierisch Lust, auf der Bühne zu stehen, ordentlich zu presenten und das Gefühl zu catchen, was dabei entsteht.

Zum Anderen bekomme ich (Aaron) durch die Musik auch die Möglichkeit, mich selbst auszudrücken und meine Emotionen dabei an andere weiterzugeben. Natürlich funktioniert das besonders gut, wenn man das Ganze durch die Texte die man schreibt, unterstützen kann. Unser Debütalbum umfasst viel Kritik an der Gesellschaft, auch an einzelnen Personen, wie zum Beispiel der Song „This is a Plague“.

Auf dem kommenden Album wird es allerdings etwas persönlicher, also: Augen auf!

Wann, wie und wo kann man euch als „kleine Band“ am besten unterstützen?

Die beste Unterstützung, die wir bekommen können, ist wahrscheinlich unseren Merch zu kaufen und zu tragen. Wir freuen uns riesig, wenn wir unsere Pullis und Shirts auf Festivals in ganz Deutschland sehen. Ansonsten sind wir über jeden Follower auf Instagram und jeden Like auf Facebook dankbar

Auf Konzerte zu gehen sollte sowieso jeder Mensch. Es macht Spaß, man knüpft Kontakte, wird von vielen Bands überrascht und unterstützt sie gleichzeitig. Und davon sind auch wir betroffen.

Bitte zeigt den Lesern ein Musikvideo von euch, damit wir uns einstimmen können und erklärt, worum es in dem Track geht und warum ihr genau diesen ausgewählt habt.

Bei New Day geht es, wie der Titel es im Prinzip schon sagt, darum, niemals aufzugeben. Nach jeder Talfahrt kommt wieder ein Höhenflug, jedem Schauer die Sonne und so weiter.. Wir wollen damit unsere Zuhörer und Fans ermutigen und motivieren, ihre Ziele zu verfolgen, zu reden und verzeihen, anzuknüpfen und aufzubauen. Unter dem Video durften wir ein Kommentar eines YouTube-Users lesen, bei dem wir genau das erreicht haben. Das war für uns großartig!

New Day ist im Vergleich zu unseren anderen Songs noch eher soft. Der Titel „Dead and Gone“ zeigt nochmal eine ganz andere Seite. Dadurch sieht man ganz gut, was vorhin mit hoher Bandbreite gemeint war.

Warum spielt ihr auf dem DONG? Habt ihr einen persönlichen Bezug zum Festival? Was macht es so besonders?

Wir haben uns schon immer gefreut, wenn wir auf Festivals spielen durften, wo dieses „gewisse Flair“ hat. Wir können es nicht genau beschreiben, aber es ist einfach da. Wir haben da ein ziemlich gutes Gefühl, dass das DONG unsere bisherigen Festivalerfahrungen übersteigen wird. Das große Bands wie Steelpanther, Alestorm, Kataklysm und Bloodywood am Start sind, spielt ganz sicher mit rein!

Wie fühlt es sich an die Stage mit Steel Panther, Alestorm, Kataklysm, Glory Hammer u.v.w. zu teilen? Freut ihr euch nach eurer Show, als Besucher sich unter die Menge zu mischen?

Daher wird es für uns ein absolutes Fest und wir freuen uns dabei sein zu dürfen! ..neue Leute kennenlernen, das Festival in vollen Zügen genießen und eine Menge Inspirationen einfangen. Dazu gehört dementsprechend, auch vor der Bühne zu stehen!

Unsere Leser kennen die letzte Frage bereits und sie stellt einen Bezug zum Magazinnamen her- Könnt ihr uns eine krasse, tolle oder lustige Geschichte erzählen, wo ihr selber im Moshpit mitgewirkt habt?

In erster Linie wirken wir beim Moshpit in der Weise mit, indem wir auf unseren Konzerten dafür sorgen, dass die Zuhörer Lust bekommen, sich zu bewegen und zu tanzen, was zumeist in einem Pit endet. Das ging von einem kompletten Stromausfall, weil Bier durch einen gestolperten Tänzer in die Elektronik kam, bis zu einem umfallenden Boxenturm!

Wir können uns noch gut an eine Show in Berlin erinnern, die war vor ein paar Jahren. Es ging bis tief in die Nacht, weil es einige technische Probleme gab. Die meisten Besucher waren deshalb aber schon weg. Die letzte Band spielte dann vielleicht vor 15 Leuten, aber in einem riesigen Saal. Wir haben uns Bürostühle genommen und sind damit zu der Musik durch den Raum geheizt. Das war für die Band und für uns einfach eine unglaublich spaßige Angelegenheit, und am Ende hat es niemanden gekümmert, wie viele Besucher noch da waren: Wir hatten einfach Spaß!

Bildnachweis: Rising Insange.