Ryker’s im Interview über „The Beginning…“

Ryker’s im Interview über „The Beginning…“

Mai 10, 2019 Aus Von Kjo

Ryker’s im Interview über „The Beginning…“

Die Ryker’s werden Ende Mai 2019 ihre neue Platte „The Beginning…“ veröffentlichten. Moshpit Passion schnappte sich die Band und sprach über den neuen Silberling. Das Album kann man HIER über BDHW vorbestellen.

Der Anfang…vom Interview

Jungs, vier Jahre sind seit der letzten Veröffentlichung vergangen. Was hat sich bei euch verändert in dieser Zeit?

Chris: Vieles im privaten Bereich und ein neues Bandmitglied – Steve Römhild! Ansonsten viele Shows… plus ‘daily business’.

Auf dem 10. Album macht ihr immer noch das, was ihr am stärksten könnt: Ryker’s sein. Habt ihr nicht mal in der Vergangenheit gedacht andere Einflüsse in den Sound mit aufzunehmen? Beatdown oder Metal Elemente? Vielleicht sogar eine andere Produktion wie die aktuelle Platte von Nasty?

Chris: Danke, ja, wir mögen dieses ‘RYKER’S sein’! Aber ganz ehrlich, ich denke wir verbraten einige Einflüsse, das haben wir schon immer getan und gerade auch auf der neuen Scheibe. In Sachen Produktion hat Andy Classen noch mal einen draufgesetzt und uns exakt den brutalen, rauen aber auch ehrlichen/basischen Sound verpasst, den wir haben wollten. Ich mag diese neuen Produktionen, Trigger und Kompresssor über alles einfach gar nicht, jeden Band klingt damit (in meinen Augen) so austauschbar gleich. Aber ich denke, das ist vielleicht auch Geschmacksache. Wir haben immer unser Ding gemacht, genau wie Nasty ihr Ding durchziehen und das soll auch genau so (!!!) sein.

Wie war das Songwriting nach den VÖ’s von 2014 und 2015? Fühlt ihr euch nach den letzten Jahren mit dem aktuellen Line-up nun voll eingespielt? Paar Bands haben gerade nach einer Reunion oder Umbesetzung hier und da Schwierigkeiten am Anfang.

Chris: Ich denke wohl, dass sich das ganz gut eingespielt hat und mit Steve haben wir definitiv weitere Skills hinzugewonnen.

Die neue Scheibe nennt sich „The Beginninng…”. Doch was genau „beginnt”? Und wo hört „es” auf?

Chris: Neee, interpretiere mal den Titel schön für dich selber, das sollte jeder tun… ich hab’ da meine Vorstellung, die Jungs vielleicht ‘ne andere und das ist gut so.

Was wollt ihr mit der neuen Platte vermitteln? Gibt es einen roten Faden? Oder steht jeder Track für sich der unter „The Beginninng…” zusammengefasst wurde?

Chris: Die Platte ist ziemlich persönlich geworden, das kann ich sagen. Für mich passen Songs und Lyrics diesmal absolut perfekt zusammen und ergeben mit dem Artwork auch ein gewisses Gesamtkonzept. Wie gesagt, was da jeder selbst draus zieht… bleibt ihm/ihr überlassen. Hauptsache, das Gute siegt! 😉

Ich will über „Let’s Ruin the Scene” sprechen. Was hat sich im Vergleich zu Ryker’s 1.0 (bis 2000) und Ryker’s 2.0 (seit 2014) in der Szene verändert?

Chris: Was hat sich nicht verändert? Aber das sprengt den Rahmen! Wir sind noch immer da – und gehen lieber voran, als hinter irgendwas herzulaufen – Hardcore lebt 😉

Von eurer Seite, gibt es einen Song? oder zwei? Welche ihr gerne ansprechen wollt? Worum es inhaltlich geht damit diese nicht untergehen?

Chris: Ich denke, kein Song sollte untergehen, da jeder seine Message enthält – und ‘Collateral Damage’ ist auch ziemlich aktuell.

Ich würde euch als Old School HC einstufen. Eine Band, die noch die Basis von HC aus den Staaten übernommen- und hier in Deutschland ausgebaut/aufgebaut hat. Gerade in den letzten Jahren durch Merchfirmen, die Bands pushen und Festivals veranstalten musste ich an die Zeile „Money Makes the World Go round – Utilizing Crazy Hardcore Sounds” denken. Das, was Hardcore ausmacht(e), geht meiner Meinung nach durch ein geblendetes Konsumverhalten verloren. Wie seht ihr diese Entwicklung?

Chris: Und andere Kollegen würden Reagan Youth als Old School einstufen und noch andere sagen Blag Flag oder D.O.A. 😉 Klar, ich weiß was du meinst. Ich denke, ja, wir waren früh dabei und haben definitiv einiges (mit)-aufgebaut. Und den Rest hast du eigentlich schon perfekt interpretiert.

Ich habe euch bei uns in Essen auf dem Nord Open Air gesehen. Es war ne geile Show! Gibt es Pläne für eine Tour?

Chris: Vielen Dank! War ziemlich heiß an dem Tag! Wir arbeiten an weiteren Shows, Festivals vielleicht ne kleine, feine Kurztour… we’ll see.

Unsere Leser kennen die letzte Frage bereits und sie stellt einen Bezug zum Magazinnamen her- Könnt ihr uns eine krasse, tolle oder lustige Geschichte erzählen, wo ihr selber im Moshpit mitgewirkt habt?

Chris: Ich geh’ seit ewig langer Zeit auf Shows, da gab’ ne Menge zu berichten, aber vieles wäre auch nicht jugendfrei… Slayer 87 war das brutalste Konzert, auf dem ich jemals war – und damit meine ich brutal ! Hahaha...

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Bildnachweis: Sonja Leonhard .