SKYND veröffentlichen mit Jim Jones ihr nächstes Kapitel

SKYND veröffentlichen mit Jim Jones ihr nächstes Kapitel

SKYND schlagen ein neues Kapitel auf

SKYND betraten im letzten Jahr erstmals als Industrial Gothic Electronic-Duo die Musikwelt. Ihr Konzept sind Tracks über unerklärliche oder besonders brutale Kriminalfälle der Geschichte. Für die musikalische Aufarbeitung des Serienmörders „Gary Heidnik” empfahl sich Jonathan Davis, nachdem er ein Demo von SKYND gehört hatte.

Kürzlich schlugen SKYND nun „Chapter 2″ auf und knöpfen sich diesmal den Sektenführer „Jim Jones” vor. In den 1970ern hat er 900 Menschen zu einem Massenselbstmord getrieben. Warum die Wahl auf ihn gefallen ist, erklärt Sängerin Skynd:

I always wanted to write about Jim Jones because I’ve long been fascinated by how easily people are manipulated when it comes to religion. It was interesting how people followed him while ignoring all of the facts to the contrary about who he truly was. We put the facts of the story into music. I was also intrigued by the audio tapes of him talking his followers into suicide, I knew I had to write about it.

Video zu Jim Jones

Wer sind SKYND?

SKYND setzen sich zusammen aus der Lead-Sängerin Skynd und dem Produzent und Multi-Instrumentalisten Father. Beide lassen über ihre Herkunft viel Raum für Spekulationen. Überhaupt halten sie sich mit Background-Informationen sehr bedeckt. Bekannt ist nur, dass sie sich vor Jahren auf einer Party im australischen Busch zufällig über den Weg gelaufen und ins Gespräch gekommen sind. Irgendwann im Jahr 2018 erschien schließlich ihre erste Single „Elisa Lam”. Im Laufe des Jahres komplementierte sie sich mit „Gary Heidnik” und „Richard Ramirez” zu der Debüt-EP „Chapter 1″. Warum sie sich ausgerechnet mit menschlichen Abgründen beschäftigen?

Alle Menschen sind zu Grausamkeiten fähig. Wir müssen das Tier in uns im Schach halten. Wir sind hier, um eine andere Perspektive auf die Psyche zu geben, um vielleicht ein paar Fragen zu beantworten.

Man ist sich nicht sicher, ob man wirklich ein ganzes Album verkraften möchte. Doch gleichzeitig hofft man inständig auf neues Material. Der bisherige durchaus beachtliche Erfolg gibt ihrer Musik und ihrem Konzept recht und lässt das Pendel klar Richtung der herausragenden Komposition ausschlagen.

Bildnachweis: Oktober Promotion.