Sunflower Dead – „Coma“ (VÖ: 19.Oktober 2018)

Sunflower Dead – „Coma“ (VÖ: 19.Oktober 2018)

Oktober 16, 2018 Aus Von Kjo

Sunflower Dead sind zurück und veröffentlichen nach 2 ½ Jahren ein neues Album. Nach ein paar Veränderungen innerhalb der Kapelle sieht die Mannschaft für 2018 so aus: Michael Del Pizzo – Vocals, Akkordeon, Piano / Jaboo – Leadgitarre / Jamie Teissere (ex-Droid) – Gitarre / Christian Olde Wolbers – Bass / Brian “Brett” Weir – Drums. Nun erscheint am 19. Oktober 2018 in den USA und am 16. November 2018 in Deutschland bereits das dritte Album „COMA“ über die EMP Label Group von Megadeth-Bassisten Dave Ellefson. Wir von Moshpit Passion schnappten uns den Silberling für den Moshcheck.

Viel zu laut für ein „Coma“: Sunflower Dead

2015 tourte die Band im Vorprogramm von Snot durch Deutschland und damals konnte man direkt meine Aufmerksamkeit für diese Kapelle gewinnen. Optisch ähnelten die Jungs den frühen Mudvayne, was aber keine Auswirkung auf die Performance hatte. Das damalige Debüt inkl. der Single „Wasted“ saß! Der Nachfolger „It’s Time to Get Weird“ erschien im Frühjahr 2016 inkl. einem Feature mit Jonathan Davis von KoRn. WOW! In der Gegenwart angekommen beeindruckt nicht nur das neue Line-up und der Produzent Dave Fortman (Slipknot und Evanescence), sondern auch die neue CD!

Deutlich ohne großen Schnörkel und weniger bzw. keiner Schminke wie die aktuelle Videosingle zeigt, präsentieren sich die Jungs auf der neuen Scheibe. „Coma“ wirkt im Vergleich zum Debüt kompakter, böser und schwerer. Irgendwo im Modern Metal und Heavy Rock mischen die Amerikaner ihren Sound und legen saftige neun neue Songs vor. Wer Fan der Single „Wasted“ ist, wird ähnliche Hits finden. Der Kick-Off-Track „Let me in“ setzt den Kurs für Veröffentlichung Nummer drei. Was auffällt, nicht nur hier sondern auch in vielen weiteren Songs arbeiten die Jungs verstärkt mit Gitarren-Solos!

Großes Lob geht raus an den Produzenten, der hier und da einen saftigen und knackigen Sound erstellt und die Stimme von Frontmann Michael teilweise auch doppelt oder in verschiedenen Stimmlagen aufeinander legt. Nichts anderes kann man von einem Mann wie Dave Fortman erwarten. Besonders stark treten die Lieder „Victim“, „Saviour“, „Torn in Two“ sowie „Turn Away“ hervor. Da man eine Tour zum Album „It`s Time to get Weired“ in Deutschland ausließ, wird es wieder Zeit nach Europa zukommen. Genug starkes Material hat die Band.

Cover & Tracklist

01. Let Me In
02. Victim
03. The Biggest Mistake
04. Through Fire
05. Savior
06. Kept Down
07. Torn in Two
08. Counting all my Failures
09. Turn Away

Bildnachweis: Combat Records.