Swan Valley Heights im Interview über „The Heavy Seed“

Swan Valley Heights im Interview über „The Heavy Seed“

September 4, 2019 Aus Von Kjo

Swan Valley Heights im Interview über „The Heavy Seed“

Swan Valley Heights sind das neuste Pferd im Stall von Fuzzorama Records. Jene Band wird am Freitag, den 06. September 2019 ihre Platte „The Heavy Seed“ auf dem Markt bringen. Wir schnappten uns die Jungs und sprachen über den aktuellen Silberling.

Die Band im Interview

Jungs, stellt euch doch bitte vor. Wer macht bei euch was und wie sieht eure aktuelle Vita aus.

Gerne. Wir sind Swan Valley Heights und wir sind drei: David übernimmt Gitarre und Gesang und besitzt alle Folgen von Die drei ???, Andy macht Schlagzeug und Tasteninstrumente jeglicher Art und HASST momentan Gluten und Milch. Chris spielt Bass, auch cool.

Ihr habt 2016 euer Debüt veröffentlicht. Rückblickend, seid ihr damit zufrieden?

Das kann man so sagen. Klar gibt’s hier und da Stellen, an denen man jetzt, ein paar Jahre später, vielleicht etwas anders machen würde; songwriterisch, aufnahmetechnisch, textlich. Aber insgesamt sind wir mit Hit- und Klangdichte schon sehr zufrieden, doch.

Ihr seid nun bei Fuzzorama Records. Wie ist es zu der Zusammenarbeit gekommen?

Wir haben mit dem fertigen Album ein paar Labels angeschrieben und einfach mal gefragt, ob das etwas für sie sein könnte. Niklas von Fuzzorama war nicht nur der erste, der sich interessiert gezeigt hat, sondern auch derjenige, beim dem wir das Gefühl hatten, dass er die Vision und Idee hinter dem Album am besten versteht. Dass er einen Plan hat, wie es klingeln soll und auch kann. Nachdem er es selbst neu gemixt und gemastert hat, können wir glücklicherweise sagen: dieses Gefühl war ziemlich richtig.

Was erhofft ihr euch durch die Zusammenarbeit mit Oskar und Dango?

Dass wir unsere Alben und Pressungen in Zukunft nicht mehr selbst bei der GEMA anmelden müssen. Klar, mit einer genredefinierenden Band zusammenzuarbeiten und deren Machern im künstlerischen Austausch zu stehen, die Chance zu haben, unsere Musik weit mehr Menschen nahebringen zu können – auf Tonträgern und natürlich live -, sowie mit vielen Bands, die wir selbst ziemlich gut finden, auf dem selben Label zu sein – das sind schöne und willkommene Nebeneffekte. Aber wirklich: dass wir uns das GEMA-Geballer ersparen können, das ist … deluxê.

Ihr geht mit den Truckfighters im Herbst auf Tour, wie groß ist die Vorfreude?

Extrem groß! In Polen, England, Frankreich und Belgien werden wir das erste Mal überhaupt spielen, noch dazu auf legendären Festivals wie dem Desertfest oder dem Keep it Low, noch dazu mit einer Band, die man damals selbst unzählige Male live gesehen hat. Viel besser geht’s – zumindest in der Theorie – nicht.

Wie würdet ihr euren neusten Output im Vergleich zum Debüt setzen?

Es ist alles wesentlich runder. Unser Debütalbum war eher zusammengestückelt, geschrieben über einen längeren Zeitraum, der schon vor der “offiziellen” Bandgründung begann, zunächst ohne und dann mit zwei unterschiedlichen Bassisten. Bei The Heavy Seed hört man, dass wir die Songs als Band geschrieben haben; die gleichen Menschen im gleichen Raum – Chris war manchmal “anders” -, großteils zur gleichen Zeit. Songwriting, FlowRida, Sound – alles hat sich entwickelt, alles zum Positiven. Finden zumindest wir.

Worüber handeln eure Texte?

Das ist so privat, also schon krass privat.

Wie sollte der Hörer eure Musik am besten konsumieren?

Am besten sehr prall, im Auto, auf dem Weg durch die Wüste des Neokapitalismus, Dresscode: Sonnenbrille – keine Aviators, please -, Hawaiihemd, Truckercap, Haifischzahnkette. Alternativ geht auch die A94 zwischen Ampfing und Stammhamm. Oder ganz anders. Zum Beispiel live. Hauptsache laut.

Ihr habt ein sehr durchgedrehtes Cover. Wer war dafür verantwortlich und wie lautete der Auftrag an den Designer?

Danke. Verantwortlich dafür ist ganz alleine eine Künstlerin namens Eden Skye King (HIER findet man ihre Arbeiten). Der Auftrag lautete: “Hey Eden, we need an album cover.” Sie hat uns dann ein paar Collagen-Ideen von sich geschickt. Und wir haben gesagt: 2We really like sis one with ze cavemen.” Danach wurde nur noch am passenden Hintergrunduniversum und den Helmen geschraubt, generell lagen wir aber zum Glück sehr schnell auf einer sehr gleichen Wellenlänge, was die Ästhetik des Ganzen angeht.

Unsere Leser kennen die letzte Frage bereits und sie stellt einen Bezug zum Magazinnamen her- Könnt ihr uns eine krasse, tolle oder lustige Geschichte erzählen, wo ihr selber im Moshpit mitgewirkt habt?

David hat vergangenes Jahr dem Highly-Suspect-Drummer beim Crowdsurfen an den Hintern gefasst – aus Versehen natürlich, fand er aber trotzdem gut. Chris meidet Moshpits, weil er immer verloren geht, Andy ist Skorpion, der steht meistens ganz hinten in einer Ecke.

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Bildnachweis: Eden Skye King / Fuzzorama Records.