Toxic Holocasust – Primal Future (VÖ. 04.10.19)

Toxic Holocasust – Primal Future (VÖ. 04.10.19)

Das Toxic Holocaust dieses Jahr ihr zwanzigjähriges Jubiläum feiern war ihnen offensichtlich bewusst, denn am 04.Oktober können wir uns auf die langersehnte Platte „Primal Future“ freuen. Das diese Scheibe ein Volltreffer werden muss wird den meisten klar sein, denn das letzte Album „Chemistry of Consciousness“ liegt bereits 6 Jahre zurück. Mit dabei von der Partie sind Joel Grind (Gesang, Gitarre), Nick Bellmore (Schlagzeug) und Phil Zeller (E-Bass).

Auf in die Thrash-Schlacht

Die Jungs haben es sich nicht nehmen lassen auf dem Album alles zu geben! Das erste Lied „Chemical Warlords“ gibt den Ton für das ganze Album an! Ebenso findet man das darin, was man über die Zeit vermisst und gleichzeitig erhofft hat: Ein schneller Einstieg mit Gitarrenriffs, die zum Headbangen einladen und ein Schlagzeug, welches das unverwechselbare Tempo von Toxic vorgibt. Genauso einprägend ist Joel Grinds Gesang, der nach den ersten paar Sekunden die Massen zum mitsingen begeistern wird. Es fällt zum Glück nicht auf, dass die Band wieder ein Label-Wechsel hinter sich hat. Vor dem letzten Album mit Relapse Records ging es nun zu eOne Music. Mit „Time`s Edge“ geht, es mit 110% Prozent weiter! Der Anfang, den Joel hier hingelegt, geht unter die Haut! Vor allem, wenn man an den Circlepit denkt, der bei diesem Lied nach entstehen muss! Nikki Rage legt dann erst richtig los mit einem stumpfen monotonen Bassriff, der einmal durch den Magen geht und das Lied einzigartig macht. So zieht sich der Song einmal bis zur Bridge, die dann eine kleine Überraschung parat hält, eine kleine Solo-Einlage von Joel, die noch einmal Ruhe in das Lied bringt, bevor es dann mit gefühltem doppeltem Tempo und Power in den Endspurt geht. Ein sehr abwechslungsreiches und faszinierendes Lied.

Toxide für uns alle

Der namensgebende Track „Primal Future“ fängt mit einem eher, für Toxic Holocaust, untypischen Intro an, welches galaktische und außerirdische Sounds bereithält. Doch als die Snare erklingt, kann man gar nicht anders als mit dem Kopf zu nicken. Unerwartet bekommt das Schlagzeug seinen Höhepunkt, als es von einem groovigen Rhythmus zu einem flotten Iron Maiden Rhythmus sich entwickelt. Doch keine Sorge, es wäre nicht Toxic Holocaust, wenn sich das auch nicht noch mal ändern würde und daher, geht es wieder zu einem Rhythmus, der zum feiern mit einlädt. Zusammengefasst, geben die ersten sechs Lieder einmal die Power wieder, die die letzten sechs Jahre zurückgehalten wurde. Eine reine Abrissfeier, als würde man heute seinen letzten Tag feiern.

Die 10 Lieder versprechen also genau das, was man von den alten Alben gewohnt ist: Schnelle Drums, groovige Bass-Lines und eine Gitarre, die man vergöttern möchte. Selbst nach 20 Jahren ist der Stil gleich und jeder Toxic Holocaust Fan darf nicht darum herumkommen sich „Primal Future“ anzuhören. All in All ein steifer, schmerzender Nacken ist versprochen!

Cover & Tracklist

1. Chemical Warlords
2. Black Out The Code
3. New World Beyond
4. Deafened By The Roar
5. Time`s Edge
6. Primal Future
7. Iron Cage
8. Controlled By Fear
9. Aftermath
10. Cybernetic War

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Bildnachweis: eOne – SPV.