Trade Wind – Wiesbaden, Kesselhaus 08.05.2019

Trade Wind – Wiesbaden, Kesselhaus 08.05.2019

Mai 22, 2019 Aus Von Agie

Trade Wind – Wiesbaden, Kesselhaus 08.05.2019

Jesse Barnett (Stick to your Guns) und Tom Williams (Stray from the Path) kamen mit ihrem Nebenprojekt Trade Wind im April/Mai auf einer eigenen Headline-Tour nach Deutschland. Moshpit Passion war für euch bei dem Auftritt im Kesselhaus, Wiesbaden dabei.

Scott Ruth lässt stimmhaft den Abend einläuten

Als erster Support fing Scott Ruth an, der den Abend sehr melodisch und ruhig starten ließ. Einige Zuschauer oder auch Fans würden ihn eher unter dem Bandnamen The Future League noch in Erinnerung haben. Ganz nach dem Motto: Weniger ist mehr mit einer Gitarre und Sänger auf der Bühne, ging das Konzept für Scott Ruth auf. Klangvolle Gitarren und ruhige Töne sorgten für eine angenehme Grundstimmung im Publikum.

Modern Color mischen etwas auf

Der zweite Act des Abends war Modern Color aus Redondo Beach,USA. Der Sound passte eher in die Indie-Alternativ-rock richtung. So ruhig und melancholisch der Abend anfing, wurde es spätestens hier doch bunter als erwartet. Gestartet mit soften Rock, folgte von einem Song auf den anderen ein Post-Hardcore-Cocktail. Der ein oder andere Zuschauer konnte dies nicht ganz einordnen und guckte etwas verdutzt. Durch die Stimme des Drummers, gab es zusätzlich zu den fetzigen Gitarren, eine recht kratzige Stimmunterstützung. Modern Color punkteten im Bereich Entertainment durch ihre starke Performance, sodass es als Zuschauer mehr und mehr Spaß machte der Band zuzuhören.

No King, but me

Wer den Namen Jesse Barnett oder Tom Williams kennt, der denkt automatisch an harte Riffs, krasse Breakdowns und an fleißige Crowdsurfer. Ätsch, nicht bei Trade Wind! Hier nehmen sich die Mitglieder der Band die größte Freiheit raus die ein Nebenprojekt anbietet: Musikalische Entfaltung in eine Richtung, die man so nicht gewohnt ist.

Frontsänger Jesse Barnett zeigte sich in eine stimmlich und textliche vielfältig dar, wie zum  Beispiel bei dem Track „No King But me” oder „Nashinga , die einige Münder im Publikum offen stehen ließen.

Klar, konnte man sich vorab denken auf den bisher erschienen Songs hört man es raus, doch live kamen die Texte mit der Stimme von Jesse viel intensiver rüber. Respekt! Mit Tom Williams an der Gitarre und der restlichen Band, wurde der Auftritt im ganzen positiv abgerundet.

Wer an dem Abend nach totaler Härte und dauerhafte Pit-Stimmung suchte, der war hier etwas fehl am Platz. Jedoch bot sich mit Trade Wind eine musikalische Vielfalt und emotional starke Texte an, die jeden an dem Abend in seinem Bann zog.

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Bildnachweis: Agie.