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    Dan Swanö – „Moontower“ 2026-Reissue (VÖ: 06.03.2026)

    By HeikoMärz 6, 2026

    Dan Swanö – „Moontower“ 2026-Reissue (VÖ: 06.03.2026)

    Im Rahmen der großen Welle an liebevoll aufbereiteten Neuauflagen aus dem breit gefächerten Schaffen von Dan Swanö ist nun, nach zahlreichen Edge of Sanity– und Nightingale-Reissues, das 1998er Soloalbum des schwedischen Tausendsassas an der Reihe. „Moontower“ erscheint remastered als blaue, transparente LP-Version, sowie als Doppel-CD mit umfangreichen Liner-Notes, allerhand Demos und zwei Coverversionen.

    1997 gingen Edge of Sanity und Swanö nach einem letzten – mehr oder weniger – gemeinsamen Album getrennte Wege. Erstere machten mit neuem Sänger weiter und veröffentlichten noch im gleichen Jahr das wenig beachtete (aber nicht zu unterschätzende) „Cryptic“, welches am 3. April ebenfalls in von Swanö neu gemastertem Soundgewand erscheinen wird. Ein paar Jahre später war dann Schluss mit den einstigen Progressive-Death-Metal-Ikonen. Deren ehemaliges Mastermind machte sich derweil an seine ganz eigene Fortführung des Edge of Sanity-Sounds: Unter eigenem Namen veröffentliche Swanö im Jahre 1998 „Moontower“.

    70er Prog trifft Death Metal

    Die Idee, Death Metal und progressive Einflüsse zu verbinden, trieb Dan hier konsequent auf die Spitze. Es sollte klingen wie ein Death-Metal-Album aus dem Jahr 1972. Harte Riffs und monströse Growls treffen auf super eingängige Melodien und extrem dominante Synthesizer, wie man es bis dato noch nie gehört hat. Retro-Progressive-Rock und melodischer wie brachialer Midtempo-Death-Metal werden zu einem absolut stimmigen Gesamtwerk vermischt, das reichlich Hitfaktor bereithält. Allen voran „Uncreation“ ist ein verdammter Wahnsinnssong und für mich nach „Twillight“ von Edge of Sanity das zweitgrößte Meisterwerk aus der Feder von Dan Swanö (ich lasse diesen Satz jetzt lieber so stehen, bevor ich ihn wieder überdenke – die Konkurrenz ist schließlich groß!).

    Aber auch der eingängige Opener „Sun of the Night“ ist große Klasse und fasst den einzigartigen Stil des Albums perfekt zusammen. Das düstere „Add Reality“ besticht durch seine starke Atmosphäre, schöne Klavierbegleitung und zum Ende wechselt Dan in seinen nicht minder fantastischen Klargesang, während auf dem Großteil des Albums die tiefen, und doch immer verständlichen Growls dominieren. Ganz ohne Vocals kommt „Encounterparts“ aus und ist ein abenteuerliches progressives Instrumentalstück mit vielen tollen Parts.

    Die ultra prägnanten Synth-Linien des Albums sollten ursprünglich lediglich als Vorlage für die Leadgitarre dienen, was jedoch verworfen und so letztendlich zu einem der größten Alleinstellungsmerkmale von „Moontower“ wurde. Sicherlich aber auch zu DEM entscheidenden Faktor, der bestimmt, ob man an dem Album Gefallen findet, oder eben nicht.

    Starkes Bonusprogramm

    Das volle „Moontower“-Paket bietet die CD-Auflage. Nicht nur gibt Dan im Booklet einen sehr detaillierten Einblick in die Entstehung des Albums; auf CD 2 sind auch zahlreiche Demoversionen der Stücke des Albums zu finden. „Sun of the Night“ und „Patchworks“ sogar in gleich drei Fassungen. Besonders interessant und hörenswert ist die erste Demoversion von „Uncreation“ aus dem Jahre 1997, kurz nach Dans Ende bei Edge of Sanity. Ursprünglich war die Nummer nämlich ein Uptempo-Melo-Death-Kracher und hatte abgesehen vom Chorus noch nichts mit dem polierten Überhit zu tun, den man vom Album kennt. Für sich stehend aber auch bereits ein verdammt cooler Song. Das Album sollte sich jedoch klar in andere Gefilde entwickeln.

    Neben den Demos sind hier auch Coverversionen zweier sehr unterschiedlicher Klassiker zu finden: „Melissa“ von Mercyful Fate und „Lucretia My Reflection“ von Sisters of Mercy. Besonders letzterer, im nach vorne peitschenden Prog-Gothic-Metal-Gewand, macht einiges her.

    Fazit

    „Moontower“ ist ein fantastisches, auch 28 Jahre nach Erscheinen, völlig einzigartiges Album. Die Melodien sind groß, die Growls mächtig und die Produktion ist immer noch Top-Notch. Was Swanö hier im Alleingang an allen Instrumenten gezaubert hat, ist immer noch ein absolutes Fest und ein großes Highlight im Schaffen des Schwedens.

    Die Synthie-Klänge muss man mögen, sonst wird’s schwierig. Lässt man sich auf den Sound ein, erwarten einen acht Hammerstücke. Insbesondere „Uncreation“ lässt einen so schnell nicht los. Aber auch „The Big Sleep“, „Sun of the Night“, „Add Reality“ oder „Patchworks“ sind stimmige, eingängige und rundum irre starke Songs.

    Lange Zeit war das Album auf CD schwer zu bekommen, auf Vinyl war es bislang sogar noch nie erschienen. Umso schöner, dass dieses großartige Album jetzt in dieser liebevollen Aufbereitung erhältlich ist. Auch für mich als Besitzer der Original-CD sind sowohl die Vinyl-Ausgabe als auch die Doppel-CD jetzt jedenfalls absolute Pflicht gewesen.

    Cover & Tracklist

    CD1

    01 Sun of the Night (Remaster 2026)
    02 Patchworks (Remaster 2026)
    03 Uncreation (Remaster 2026)
    04 Add Reality (Remaster 2026)
    05 Creating Illusions (Remaster 2026)
    06 The Big Sleep (Remaster 2026)
    07 Encounterparts (Remaster 2026)
    08 In Empty Phrases (Remaster 2026)

    CD2

    01 Sun of the Night (Demo 1 1997)
    02 Patchworks (Demo 1 1998)
    03 Uncreation (Demo 1 1997)
    04 Add Reality (Demo 1 1998)
    05 Creating Illusions (Demo 1998)
    06 Encounterparts (Demo 1998)
    07 In Empty Phrases (Demo 1998)
    08 Sun of the Night (Demo 2 1998)
    09 Patchworks (Demo 2 1998)
    10 Uncreation (Demo 2 1998)
    11 The Tower (Demo 1998)
    12 Off the Edge of Sanity (Demo 1997)
    13 Sun of the Night (Demo 3 1998)
    14 Patchworks (Demo 3 1998)
    15 Melissa (Remaster 2026)
    16 Lucretia My Reflection (Remaster 2026)

    Mehr Infos

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    Bildnachweis: Century Media Records.

    10.0

    + Zeitloses Prog-Death-Meisterwerk
    + Liebevolle Aufmachung mit nerdig-detaillierten Infos zur Entstehung
    + Interessante Bonustracks

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