Friko – „Something Worth Waiting For“ (VÖ: 24.04.2026) Mit „Something Worth Waiting For“ legt die Chicago Indie Rock Band Friko ihr zweites Album vor und knüpft an den überraschenden Erfolg ihres Debüts an. Nach intensiven Tourjahren und einer Erweiterung zur vierköpfigen Band wirkt dieses Album größer, mutiger und emotional greifbarer. Produziert wurde die Platte von Grammy Gewinner John Congleton, wodurch der Sound deutlich cineastischer und dynamischer ausgefallen ist. Bereits beim ersten Durchlauf wird klar, dass Friko hier nicht einfach nur an den Vorgänger anknüpfen. Stattdessen erweitert die Band ihr Klangspektrum zwischen Indie Rock, Art Rock, Noise Rock und orchestralen Momenten.…
Autor: Kjo
Converge „Love Is Not Enough“ (VÖ: 13.02.2026) Wütend, kompromisslos und erschreckend relevant Mit „Love Is Not Enough“ melden sich Converge nach langer Wartezeit mit einem Album zurück, das gleichzeitig wie ein Rückgriff auf ihre Wurzeln und wie ein neuer Angriff auf die Gegenwart wirkt. Das mittlerweile elfte Studioalbum erschien am 13. Februar 2026 und zeigt eine Band, die auch nach über drei Jahrzehnten noch immer hungrig, aggressiv und kreativ klingt. Mit einer Spielzeit von knapp über dreißig Minuten ist es zudem eines der kürzesten, aber auch konzentriertesten Werke der Band. Die Platte wirkt dabei wie ein bewusst verdichtetes Statement. Viele…
The Neptune Power Federation – „Mondo Tomorrow“ (VÖ: 10.04.2026) Mit The Neptune Power Federation gehört eine der eigenwilligsten Hard-Rock-Bands der letzten Jahre weiterhin zu den spannendsten Geheimtipps der Szene. Die australische Formation um Sängerin Screaming Loz Sutch veröffentlicht mit „Mondo Tomorrow“ ihr mittlerweile siebtes Studioalbum und wagt dabei einen inhaltlichen Schritt in Richtung Zukunft. Während die Band musikalisch tief im klassischen Siebziger-Jahre-Rock verwurzelt bleibt, dreht sich das Konzept diesmal um Technologie, dystopische Entwicklungen und eine futuristische Welt von morgen. Das Ergebnis ist ein Album, das sowohl vertraut als auch leicht experimenteller wirkt und dabei den typischen Sound der Band beibehält.…
The Melmacs – „Euphancholia“ (VÖ: 10.04.2026) The Melmacs aus der Dresden-Leipzig-Region veröffentlichen am 10. April 2026 ihr zweites Studioalbum Euphancholia. Mit diesem Longplayer festigen die vier Freunde ihren Ruf als eine der erfrischendsten und eingängigsten Bands im deutschen Power Pop Punk. Der Titel ist ein Neologismus aus Euphorie und Melancholie – und genau diese süß-saure Mischung aus purer Energie und leiser Wehmut prägt das gesamte Album. Stil und Sound von Euphancholia The Melmacs verbinden auf Euphancholia knackige Gitarrenriffs, eine treibende Rhythmusgruppe und eine unverwechselbare, fröhlich quietschende Orgel, die stark an die 60er-Jahre-Beat-Ära erinnert. Der Sound ist eine gelungene Mischung aus…
Engst – Gute Laune (Bereits erschienen) Engst liefern mit ihrem Album Gute Laune ein starkes Werk ab, das genau zur richtigen Zeit kommt. Die Band aus dem deutschsprachigen Punkrock feiert damit zehn Jahre Bandgeschichte und präsentiert ihr viertes Studioalbum. Wer das Album hört, merkt schnell, dass es sich um mehr als nur oberflächliche Stimmungsmusik handelt. Stattdessen verbindet Engst hier eingängige Melodien mit ehrlichen Botschaften und schafft so ein Zeitzeugnis für die Gegenwart. Die Platte erschien am 27. Februar 2026 und zeigt die Band in bester Form. Der Albumtitel Gute Laune und seine tiefere Bedeutung Viele Hörerinnen und Hörer fragen sich…
Puscifer – Normal isn’t (Bereits Veröffentlicht) Puscifer veröffentlicht mit „Normal Isn’t“ das fünfte Studioalbum der Band um Maynard James Keenan. Das Werk erschien am 6. Februar 2026 und markiert eine beeindruckende Weiterentwicklung des unverwechselbaren Sounds der Formation. Fans von anspruchsvollem Alternative Rock finden hier elf Tracks, die sowohl musikalisch als auch textlich herausfordern und berühren. Diese Review beleuchtet, warum „Normal Isn’t“ zu den stärksten Veröffentlichungen von Puscifer zählt. Wer ist Puscifer und was erwartet den Hörer bei „Normal Isn’t“ Puscifer steht seit Jahren für experimentelle Klänge jenseits gängiger Genregrenzen. Maynard James Keenan, bekannt aus Tool und A Perfect Circle, arbeitet…
Kaleidobolt – „Karakuchi“ (06.03.2026) Kaleidobolt aus Helsinki präsentieren mit „Karakuchi“ ihr fünftes Studioalbum. Das Trio veröffentlichte die Platte am 6. März 2026 über Svart Records. Die Scheibe kombiniert heavy Psych Rock mit progressiven Elementen und einer Portion Hard Rock zu einem mitreißenden Hörerlebnis. Wer auf dynamische Riffs, treibende Grooves und abwechslungsreiche Stimmungen steht, findet hier genau das Richtige. Der Sound von Kaleidobolt „Karakuchi“ überzeugt durch Intensität und Frische „Karakuchi“ klingt wie ein trockenes japanisches Bier, das intensiv und direkt im Mund ankommt und danach erfrischend nachwirkt. Das finnische Power Trio um Sampo Kääriäinen an Gitarre und Gesang, Marco Menestrina am…