Dong Open Air 2019 Festivalbericht Tag 1 der Auftakt auf der Halde

Dong Open Air 2019 Festivalbericht Tag 1 der Auftakt auf der Halde

Juli 15, 2019 Aus Von Kjo

Dong Open Air 2019 Festivalbericht Tag 1 der Auftakt auf der Halde

Der Tag ist gekommen und das Dong Open Air 2019 öffnet seine Tore bzw. die Halde Norddeutschland für seine Besucher. In den letzten Wochen und Monaten berichteten wir euch exklusiv und ausführlich über Bands und die Veranstaltung. Nun hat das Warten ein Ende und Mount Moshmore bebt wieder! Hier findet ihr unseren Festivalbericht von Tag 1! Freut euch auf zwei weitere Berichte, eine Festivaldokumentation auf YouTube (HIER) sowie tägliche Liveshots von den Bands auf Facebook (HIER).

Empyreal entjungfern das Dong Open Air

Als Wacken Metal Battle Finalist erspielten sich die Jungs einen Slot auf dem Festival with a View. Obwohl (Achtung!), das Motto 2019 „Holidays in the Sun“ lautet. Die Band zockte einen heftigen Mix aus Death Metal was bei den Besuchern am frühen Nachmittag gut ankam. Natürlich durften Tracks aus den Alben „Psalms Of Forlorn Hope“ und „My own Living Hell“ nicht fehlen.

Source of Rage: Wacken Metal Battle Finalist Nr.2

Im Anschluss ging es für Source of Rage auf die Bühne, die um einen Slot beim WOA 2019 kämpften. Gespickt mit der aktuellen Platte „Realise the Scope“ und Songs wie „A Matter of a Coward“ sowie „Loud Blood“ zeigte die Band, dass guter Metal aus Hildesheim der Marke Lamb Of God gemacht wird. Sau starker Auftritt!

AngelInc: Die Band von nebenan

AngelInc aus Duisburg sind in der NRW-Szene keine Unbekannte mehr und zockten schon auf namhaften Festivals wie zum Beispiel das Rage Against Racism. Nun also stand 2019 das Dong Open Air auf dem Plan. Über ihren Sound sagte die Band bei uns im Interview (HIER): Wir  werden öfter mal mit Bands wie Disturbed, Pantera, Machine Head oder Lamb of God in die Mixschale geworfen.. Obwohl die Band großes Talent hat und großartige Songs hat, fehlt ihnen noch!!! ein Paar dicke Knaller der Marke „Broken“, „Down of the Sickness“ oder „Imperium“.

Elvellon: Power Metal mit Powerfrau

Nach drei Knüppelbands folgte etwas Power Metal/Symphonic Metal in Form von Elvellon. Das tat der Stimmung ganz gut und lockerte das Billing etwas auf. Die Band vom Niederrhein hatte wohl mit die kürzeste Anfahrt und daher volle Power für einen grandiosen Auftritt. Die Kapelle lieferte ordentlich ab. Das Debüt „Until Dawn“ verkaufte sich in den ersten Wochen über 2.000 mal und innerhalb weniger Monate wurde die erste CD nachgepresst. Im Zeitalter von Streaming und MP3 ein kleines Wunder für diese großartigen Songs! Den Besuchern gefiel es und zurecht gab es Applaus für den Gig.

Wilder Wolfsrudel-Tanz: Wulfpäck

Jene Band war die erste Band, die wir für das DOA 2019 HIER interviewten. Über das Festival sagen die Jungs: 2015 waren wir als jüngste Band der Festivalgeschichte schon mal da und waren überwältigt von der Location und dem ganzen Festival an sich. Vorallem die familiäre Atmosphäre des Festivals hat uns mehr als überzeugt. Deswegen freuen wir uns wie Sau endlich wieder auf dem Berg zu stehen!
Das sich in den letzten vier Jahren einiges getan hat, konnte man an der Performance sehen. Sau starker Gig und ein wahres Thrash-Gewitter.

Oldie but Goldie: Septicflesh

Die Griechen brachten feinsten Tech-Death-Metal auf die Halde, was die Köpfe in den ersten Reihen zum kreisen brachte. Das Set bestand aus einem Best-Of der 11 Studioalben, was bei den Fans sehr gut ankam. Besonders die neueren Songs von der Platten „Codex Omega“ und „Titan“ wurden von der Meute abgefeiert. Natürlich freuten sich die Leute im Pit auf die guten Klassiker und wirbelten reichlich Staub im Zelt auf.

Alle Augen auf Battle Beast

Über Battle Beast streiten sich aktuell die Geister. Entweder das Feedback ist postitiv oder negativ. Dazwischen scheint es nichts zugeben. Zu poppig, eine skandinavische Version von Beyond the Black und weiteren Vorurteilen ist die Band aktuell ausgesetzt. Das sich jedoch negative Schlagzeilen 3x schneller verbreiten konnte man gut am Donnerstag Abend sehen. Das Zelt auf der Halde Norddeutschland war voll! Die Besucher bewegten sich und alle hatten ihren Spaß! Die Band beweist zurecht, wieso das aktuelle Album auf Platz 11 in den Charts bei uns einstieg!

Kataklysm

Der Headliner am Tag 1 kam vom Label Nuclear Blast: Kataklysm. Das Dong konnte hier ein wahres Filetstück für seine Gäste zaubern. Nicht nur, dass die Jungs eine klasse Band und toller Headliner waren, sondern handelte es sich um die einzige Open Air Show im Raum Deutschland. Wenn man ehrlich ist, die Kapelle kommt erst richtig zur Geltung auf einem kleinen Festival! Mount Moshmore machte seinem Namen alle Ehre und verwandelte sich in ein Tollhaus. Der Moshpit bebte! Die Jungs verstanden ihr Handwerk.

Bildnachweis: Moshpit Passion – Kjo.