Static-X – Project Regeneration Vol. 1 (VÖ: 10.07.2020)

Static-X – Project Regeneration Vol. 1 (VÖ: 10.07.2020)

Wayne Static ist tot, lang lebe Wayne Static! So oder so ähnlich lassen sich die letzten 1 1/2 Jahre von Static-X zusammenfassen. Nach der großen Ankündigung der Re-union im Oktober 2018 inkl. neuem Album, Tour und dickem Merchstore, folgt nun die erste von zwei Platten, welche die letzten Beiträge von Wayne Static beinhalten soll. Bei der Wisconsin Death Trip-Tour, welche 2019 auch Halt in Deutschland machte (wir berichteten HIER), durfte sich Xer0 am Mic und Gitarre als würdigen Wayne Nachfolger präsentieren und war ein voller Erfolg. Durch den Hype, Kult und Teaser zum Album wurde das Feuer erheblich in die Höhe getrieben, wo sich die Frage stellt, hält der neue Silberling dem Moshcheck stand?

Keep Disco Evil

Wenn die Band mit Ulrich Wild als Produzenten zusammenarbeit dann weiß man, das Teil wird dick und groß wie zu „Start a War“ und „Shadowzone“-Zeiten. Nach dem Intro „Regeneration“ hagelt es mit „Hollow“ los. Harte Gitarren und durchgedrehte Samples verkörpern genau das, was die Band ausmacht. Wow, was für ein starker Opener direkt am Anfang. „Worth Dyin For“ haucht den Vibe von „Black & White“ sowie „Love Dumb“ den Hörer um die Ohrmuscheln. Doch die Kapelle kann auch durchgedreht und mit reichlich Double-Bass Geballer. Am Anfang wie in „Terminator Oscillator“, wo jedoch Xer0 den Gesang übernimmt. Mit „All These Years“ folgt ein würdiger und derber „The Trance is the Motion“ Nachfolger, welcher durch seine dunklen Lyrics heraussticht.

Diese B-Seiten hätten wohl viele Acts als A-Seiten

Bereits im Vorfeld wurde offen kommuniziert, dass die 12 Tracks auf der Scheibe B-Seiten der Band oder Demo’s von Wayne waren. Es wird nach der ersten Hälfte klar, hier erwartet den treuen Fan alles, was Evil Disco ausmacht. Auch wenn „Accelerate“, „Bring You Down“ etwas schwächeln (und wir reden hier von einem hohen Niveau!), scheppert es mit „My Destruction“ aus den Boxen. Auch hier übernimmt Xer0 die Gesangsparts, welche er eindrucksvoll im Wayne-Style rüberbringt. „Something Of My Own“ schlägt gekonnt die Brücke zum letzten Viertel der Platte, welches es in sich hat. Da hätten wir „Otsego Placebo“, welcher als brutalster Track der Bandgeschichte eingehen wird, „Follow“ welcher ein würdiger „Cannibal“ Nachfolger ist, sowie als letztes „Dead Souls“ mit einem Gastbeitrag von Ministry-Frontmann Al Jourgensen.

Cover & Tracklist

01. Regeneration
02. Hollow (Project Regeneration)
03. Worth Dyin For
04. Terminator Oscillator
05. All These Years
06. Accelerate
07. Bring You Down (Project Regeneration)
08. My Destruction
09. Something Of My Own (Project Regeneration)
10. Otsego Placebo
11. Follow
12. Dead Souls

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Bildnachweis: Ostego Entertainment Group.