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    Das Metaljahr 2025 – Die Top 3 Alben der Redaktion

    By HeikoJanuar 25, 2026

    Das Metaljahr 2025 – Die Top 3 Alben der Redaktion

    Das Jahr 2026 nimmt Release-technisch langsam aber sicher ordentlich Fahrt auf. Zeit, besser spät als nie, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und die besten Alben 2025 zu küren. Hier sind die Top-3-Lieblingsalben der Moshpit Passion-Redaktion!

    Top 3 von Heiko

    Platz 3: Bergfried – „Romantik III“

    Als ich meine Review zu „Romantik III“ schrieb, war ich bereits sehr angetan vom Debutalbum dieses österreichisch-australischen Duos, seitdem hat sich die Scheibe aber mehr und mehr in meinem Herzen breitgemacht. Erech III. von Lothringen (Gitarren) und Anna de Savoy (Gesang) nehmen uns auf eine musikalische Reise mit, zwischen Hard Rock, poppigem AOR und epischen Heavy- und Power-Metal-Klängen, gefüllt mit großartigen Hooks, großen Emotionen und einer gesunden Menge Kitsch.

    Gitarrenmelodien wie in „Dark Wings“ und „Serenades“ sind maximal ansteckend und nicht wenige Momente bleiben noch lange haften. Dafür sorgt allein schon Annas fantastischer Gesang. Besonders die zweite Albumhälfte ist voller überragender Refrains und Gesangslinien. Besonders wenn sich im epischen „Star-Crossed Love“ noch Sarah Kitteringham (Smoulder) und Maria Nesh (Red Eye Temple) dazu gesellen.

    Bergfried mochte ich durch die beiden Vorgänger-EPs zwar schon eine Weile, mit ihrem ersten vollen Album konnten sie mich aber noch umso mehr fesseln.

    Platz 2: Coroner – „Dissonance Theory“

    Ein durch und durch absolut perfektes Comeback-Album!

    32 Jahre nach „Grin“ sind Coroner mit einem neuen Album zurück, und damit mit dem wahrscheinlich besten Thrash-Metal-Album seit Power Trips „Nightmare Logic“. Und so sehr ich „Mental Vortex“ liebe, würde ich „Dissonance Theory“ guten Gewissens als mein liebstes Coroner-Album überhaupt bezeichnen. Die Songs sind trotz ihrer vertrackten, technischen Natur absolut packend und eingängig. Tommy Vetterli ist einfach ein Meister seines Fachs und seine Gitarrenarbeit ist durch und durch interessant und irre gut. Sein langjähriger Mitstreiter Ron hat sich stimmlich in den all den Jahrzehnten null verändert. Sein fieses Gekeife ist nur noch reifer und noch mächtiger als damals.

    Die Songs sind kalt, präzise, dynamisch und super stimmig. Technisch verspielt, dabei aber immer songdienlich. Für mich stellt „Dissonance Theory“ nicht weniger dar als ein modernes Prog-Thrash-Meisterwerk.

    Platz 1: Paradise Lost – „Ascension“

    So grandios Coroner abgeliefert haben: An eine meiner absoluten Überlieblingsbands kommt so schnell nichts vorbei. Paradise Lost sind nämlich auch auf Album Nr. 17(!) eine kreative Macht und ziehen mich mit ihrem einzigartigen Gespür für düster-melancholischen und gleichzeitig super eingängigen Sound nach wie vor in ihren Bann.

    „Ascension“ vereint so viel von dem, was Holmes, Mackintosh & Co, in all ihren verschiedenen Schaffensphasen auf die Beine gestellt haben und das nicht nur 100% stimmig, sondern auch mit hohem Hitfaktor. Die Rückkehr in „Icon“-, bzw. „Tragic Idol“-Gefilde begrüße ich dabei besonders. Nick Holmes‘ Gesangsbandbreite wird hier dadurch so groß wie nie zuvor. Und egal ob mit fiesen Death-Growls, gefühlvollem Klargesang oder kraftvollen rockenden Vocals: Ich höre dem Kerl unglaublich gerne zu. Gregs Lead-Melodien sind für mich sowieso immer zum niederknien und was die beiden gemeinsam immer noch für großartige Songs erschaffen, lässt mich einfach den Hut vor diesen Gothic- und Doom-Legenden ziehen.

    „Tyrants Serenade“ ist ein perfekter Paradise Lost-Song und auch „Salvation“, mit tollem Gastauftritt von Primordials A.A. Nemtheanga, „Serpent on the Cross“ oder „Diluvium“ sind bärenstark.

    Honorable Mentions

    Weitere Top-Alben waren für mich unter Anderem Gruesome mit „Silent Echoes“; dem besten Death-Album, das nicht von Death geschrieben wurde. Testament konnten mich mit dem brachialen „Para Bellum“ endlich wieder richtig abholen und Venator haben mit „Psychodrome“ erneut bewiesen, dass sie eine der besten Old-School-Heavy-Metal-Bands der Neuzeit sind. Daneben waren für mich unter Anderem Savage Master, Machine Head, Hooded Menace und The Halo Effect hoch im Kurs.

    Top 3 von Stelle

    Platz 3: Motorjesus – „Streets of Fire“

    Auch wenn ich bei Motorjesus nicht ganz neutral bin, da ich sehr nah an der Band bin und auch hin und wieder am Bass aushelfe, kann ich nicht anders, als das neueste Album „Streets of Fire“ auf Platz 3 meiner Jahrescharts zu setzen.

    Es erstaunt mich mit jedem Album aufs Neue, wo Chris Birx all die geilen Gesangshooks hernimmt, die jeden Song zu einem kleinen Hit machen. Dass er das auf einem absolut überzeugenden instrumentalen Grundgerüst abliefert, versteht sich von selbst.

    ​Und wenn dann ein Song wie „2.Evil“ auftaucht, der im ersten Moment total fremd für Motorjesus klingt, sich aber nach kürzester Zeit zum – wie ich finde – stärksten Song des Albums mausert, wird klar: Motorjesus sind auch 20 Jahre nach dem Debüt immer noch für Überraschungen gut.

    Platz 2: Coroner – „Dissonance Theory“

    Zugegeben: Ich war nie der riesige Coroner-Fan. Ich kenne die Band seit Anfang der 90er und habe Respekt vor allem, was sie je gemacht haben. Aber irgendwie hat mir immer etwas gefehlt, was dafür gesorgt hätte, dass es bei mir „Zoom“ macht. Das habe ich der Band auch im Dezember 2025 bei einem Meet & Greet genau so erzählt. Die Reaktion war durchaus interessiert, da sie auch wissen wollten, woran es läge. Die Frage konnte ich nicht beantworten. Ich weiß es einfach nicht. WAS ich aber weiß, ist, dass es mit „Dissonance Theory“ ganz plötzlich „Zoom“ GEMACHT hat. Manchmal braucht man halt etwas länger, um mit einer Band warmzuwerden – dafür aber dann richtig.

    „Dissonance Theory“ markiert das erste Studioalbum seit 1993 und es wirkt, als hätte die Band 32 Jahre lang gesammelt, um nur das Allerbeste für ihr Comeback zu selektieren. ​Coroner sind weiterhin nichts zum schnell Wegsnacken, dafür aber eine Band mit Substanz und Tiefe, die heute leider sehr selten geworden ist.

    Platz 1: Paradise Lost – „Ascension“

    Paradise Lost zählen sicherlich zu den Bands, die mich in den letzten 37 Jahren am konstantesten begleitet haben. Dass mir dabei nicht immer alles gefiel, ist kein Geheimnis – und bei einer Band, die so unterschiedliche Schaffensphasen durchlaufen hat, wäre das auch verwunderlich.

    ​Wie bereits in unserer Werkschau zu Paradise Lost vermerkt, konnte ich das aktuelle Album „Ascension“ als Promo hören, noch bevor es offiziell veröffentlicht wurde. Bereits nach zweimaligem Hören deutete sich an, dass es sich hierbei um einen weiteren Klassiker im umfangreichen Backkatalog handeln könnte.

    Heute, zahlreiche Durchläufe später, steht für mich fest, dass „Ascension“ nicht nur mein Album des Jahres 2025 ist, sondern vielleicht sogar das stärkste Gesamtwerk seit „Draconian Times“. ​Warum? Weil alle Schaffensphasen der Band homogen zu einem Sound verschmelzen, der sowohl Old School als auch die Paradise Lost der Neuzeit in einem sehr schmackhaften Cocktail serviert.

    ​Perfekt.

    Top 3 von Tobi

    2025 war aus musikalischer Sicht ein wunderbares Jahr. Es gab so viele richtig starke Neuveröffentlichungen, dass es extrem schwer fällt hieraus eine Top 3 zu machen. Nach langem Ringen mit mir selbst haben die folgenden drei Alben leicht die Nase vorn:

    Platz 3: Fer de Lance – „Fires on the Mountainside“

    Ein richtig fetter Epic-Heavy-Metal-Brocken! Was die Amis mit ihrem zweiten Longplayer abliefern, lässt einen bezaubert zurück. Das überaus starke Debüt „The Hyperborean“ wird noch einmal getoppt und in Sachen Songwriting und Abwechslungsreichtum eine ordentliche Schippe draufgelegt. Das ist ganz großes, erhabenes Kino.

    Anspieltipps: „Fires on the Mountainside“, „Children of Sky and Sea“

    Platz 2: In the Woods… – „Otra“

    Die seit 2014 wieder aktiven In the Woods… hauen ein weiteres Meisterwerk raus. War der Vorgänger „Diversum“ bereits eine ordentliche Vollbedienung, so vereint das neue Album noch mehr Spielfreude, überraschende Wendungen und eine grandiose Hitdichte. Hier ist auch beim x-ten Hördurchlauf noch einiges Neues zu entdecken!

    Anspieltipps: „The Things You Shouldn’t Know“, „A Misrepresentation of I“

    Platz 1: Phantom Spell – „Heather & Heart“

    Bitte nicht vom gewöhnungsbedürftigen Cover abschrecken lassen: Dieses Album lässt einen so schnell nicht wieder los. Hier kann man sich in schönster Weise verlieren, entdecken, wieder auftauchen und erneut versinken. Prog Rock der absoluten Champions League, frisch und unverbraucht, direkt aus den 70ern ins Jahr 2025 gebeamt. Das hinter Phantom Spell ein One-Man-Projekt aus Spanien steht, macht es noch unbegreiflicher: Wieviel Kreativität kann aus nur einer Person sprudeln? Pflichthören für jeden, der auch nur im entferntesten behauptet, er würde gerne Rock hören.

    Honorable Mentions

    Da es unfair wäre, die anderen überaus starken Alben einfach unter den Tisch fallen zu lassen, folgen nun meine „Honorable Mentions“ in alphabetischer Reihenfolge:

    Alien – „When Yesterday Comes Around“
    Seit den 80ern im Hardrock unterwegs, beweisen die Schweden von Alien, dass sie auch heute noch spannende und abwechslungsreiche Alben schreiben können!

    Ambush – „Evil in All Dimensions“
    Eingängiger Heavy-/Power-Metal der das Rad nicht neu erfindet aber nachhaltig Bock macht!

    Avantasia – „Here be Dragons“
    Der neueste Streich von Tobi Sammett und seinen Mannen kommt deutlich kompakter und hitverdächtiger um die Ecke als der Vorgänger.

    Cradle of Filth – „The Screaming of the Valkyres“
    Nicht alle mögen die musikalische Entwicklung, die Cradle of Filth zuletzt durchgemacht haben. Ich schon!

    Helloween – „Giants & Monsters“
    Deutlich stärker als der Vorgänger eingespielt von einer Horde von Helloween-Musikern in Bestform!

    Volbeat – „God of Angels Trust“
    Nach einer gefühlten Ewigkeit endlich mal wieder ein Volbeat- Album, bei dem man nicht nach den ersten beiden Songs mit Grausen abschaltet. Hier besinnt man sich auf dei Anfangstage und das ist auch gut so.

    Top 3 von Daniel

    Platz 3: Tower – „Let There Be Dark“

    Erst spät im Jahr 2025 habe ich das Album durch Ernie von Krachmucker TV entdeckt. Geliefert wird von der Band aus New York City klassischer Heavy Metal im Fahrwasser von Chastain, Sanhedrin oder auch Warlock. Auch wenn die Sängerin Sarabeth Linden hier nicht die volle Rockröhre auspackt wie beim Vorgänger „Shock the System“ aus dem Jahr 2021, ist es ein Top-Album mit grandiosem Songwriting geworden, das einem nicht mehr aus dem Ohr geht.

    Anspieltipps: „Under the Chapel“, „Let There Be Dark“, „And I Cry“

    Platz 2: Nailed to Obscurity – „Generation of the Void“

    Über 6,5 Jahre waren seit Veröffentlichung des letzten Albums „Black Frost“ vergangen, als im September endlich der neue Output der sympathischen Ostfriesen in Form von „Generation of the Void“ auf die Menschheit losgelassen wurde. Eine Zeit, in der sich durchaus etwas getan hat. Hervorzuheben ist hier neben dem Positionswechsel am Bass (Lutz Neemann ersetzt Carsten Schorn) sicher die neue Ausrichtung im Bereich Gesang von Raimund Ennenga. Mehr Klargesang sorgt für mehr Tiefgang und Atmosphäre, ansonsten gibt es die altbewährten tollen Gitarrenleads und das Händchen für schöne melancholische Songs zum Abschweifen. Die recht lange Spielzeit von ca. 55 Minuten fällt hierbei für mich nicht als negativer Punkt ins Gewicht, denn jeder Song fügt sich nahtlos aneinander an und ist genau dort wo er hingehört und ergibt somit ein stimmiges Gesamtwerk.

    Anspieltipps: „Glass Bleeding“, „Liquid Mourning“, „Echo Attempt“

    Platz 1: Der Weg einer Freiheit – „Innern“

    Wer in der heutigen kurzlebigen Zeit zwei 10-Minüter als Einstieg in ein Album nimmt, ist entweder verrückt oder hat eine Idee dahinter. Hier gilt letzteres, denn „Innern“ vermittelt aufgrund der wohlüberlegten Details unfassbare Emotionen, die die persönliche Idee und die Authentizität hinter dem Album verständlich machen. Wenn man jetzt noch weiß, dass Mastermind Nikita (Gitarre und Vocals) auch einen Großteil der (komplexen) Drumparts (die von Tobi Schuler wie immer exzellent eingespielt wurden) geschrieben hat, macht es das Album noch runder. Und auch live ist Der Weg einer Freiheit eine absolute Macht, wie ich bei meinem persönlichen Konzerthighlight 2025 in der Christuskirche Bochum erleben durfte.

    Anspieltipps: „Marter“, „Xibalba“, „Eos“

    Honorable Mentions: Sumerian Tombs – „Age of Eternal Night“, Violator – „Unholy Retribution“, Venator – „Psychodrome“

    Top 3 von Sven

    Da ist das Jahr 2025 auch schon wieder vorbei und neben dutzenden Metal-Alben und Festivals im vergangenen Jahr, trifft sich die Redaktion und debattiert über die persönlichen Top 3. Ich gehöre doch sehr deutlich in die Fantasy-Power-Metal-Fraktion, musste aber insbesondere 2025 feststellen, dass viele Bands aus dem Bereich in den „Pop Metal“ Bereich abrutschen und meinem Ohr nicht gefallen oder länger hängen bleiben. Zu viel Keyboard, Verzerrer und künstlicher Kram und Easy-Listening-Feeling. Leider mit dem Nebeneffekt das sie ins Ohr und wieder raus gehen ohne hängen zu bleiben. So erging es mir auch mit der neuen Helloween-Scheibe.
    Ja klingt gut, aber bleibt es hängen? Nein.

    Positiv zu erwähnen ist mein Platz 3:

    Platz 3: Rage – „A New World Rising“

    Brutal, direkt und extrem, geil in meinem Gehörgang und macht viel Laune und man spürt auch, dass Peavy und Konsorten ebenfalls Bock hatten. Einzig diese Metalcore-Einflüsse hier und da nerven etwas, aber stören das Gesamtbild des Albums nicht. Viele Tracks des Albums laufen in meiner Fav-Playlist.

    Das war es aber auch 2025 für mich mit Power Metal. Meine eigentliche Top Band Brainstorm lieferten mit „Plague of Rats“ auch ein gutes Album ab, aber es reichte nicht für meine Top 3. Ehrlicherweise stehe ich mit dem indischen Sound etwas auf Kriegsfuß.

    Platz 2: The Halo Effect – „March of the Unheard“The Halo Effect - March of the Unheard - Cover

    Platz 2 geht an die Tausendsassa von The Halo Effect und „March of the Unheard“. Was ein unfassbar gutes Album. Top produziert setzt es unfassbar gute Akzente und geht nach vorne wie eine Beschleunigungsachterbahn. Nahezu das gesamte Album lief das Jahr über in meiner Playlist und tut es auch 2026 noch!

    Platz 1: Eluveitie – „Ànv“

    Platz 1 aus 2025 ergeht es hier ganz ähnlich. Über die letzten drei bis vier Jahre habe ich die Band immer mehr liebgewonnen. Sei es durch ihre extrem guten und Leidenschaftlichen Live Auftritte, die Alben der letzten Jahre oder ihre extrem Abwechslungsreiche Musikvielfalt. Sei es von Album zu Album oder auch wie auf dem 2025er Meisterwerk „Ànv“. Gemeint ist natürlich ELUVEITIE.

    Das Album vereint nahezu sämtliche Einflüsse und Stile, die diese band verkörpert. Von brachialer Härte zu sanften Folk-Klängen, zum Teil in nur einem Track. Das Album ist ein steter Begleiter im Auto, Handy und Stream.

    Top 3 von Lucky

    Das Jahr 2025 war für mich eines der eher stärkeren musikalischen Jahre. Viele Bands aus sämtlichen Genres haben fantastische Auskopplungen heraus gebracht. Allen gerecht zu werden ist unmöglich. Jedoch für erwähnenswert halte ich die neuen Alben von Architects, Behemoth, Machine Head, Landmvrks, 1914 oder auch Paleface. Doch diese mussten sich im Ranking geschlagen geben. Gegen 2 x Deathcore- und 1 x Black-Metal-Vertreter. Hier meine Top 3 für das Jahr 2025:

    Platz 3: Lorna Shore – „I Feel the Everblack Festering Within Me“

    Die Deathcore-Durchstarter von Lorna Shore beweisen erneut, das sie keine Einheitsbrei-Band sind. Nachdem fulminanten Erfolg von „Pain Remains“ aus dem Jahre 2022 und dem endgültigen Durchbruch vom Nischenphänomen zum Metal-Mainstream. Kehrte die Band 2025 mit „I Feel the Everblack Festering Within Me“ zurück. Zehn Songs mit einer Gesamtlaufzeit von einer Stunde und sechs Minuten verwöhnen die Metal-Landschaft. Dabei schaffen es die US-Metaller, ohne Mainstream tpische Einbrüche ihren eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.

    Will Ramos klingt dabei wieder einmal wie die ausgekotzte Ausgeburt der Hölle. Songs wie „War Machine“ oder „Prison Flesh“ scheppern durchgehend, ohne jegliche Kompromisse. Mehr Epic gibts bei dagegen „In Darkness“ und „A Nameless Hymn“. Kritikpunkte habe ich nicht wirklich, das Album geht in einem durch. Keine Längen, das bei der Laufzeit. Einzig allein die individuellen Melodien und die für mich emotionaleren Texte auf der „Pain Remains“ lassen mich dieses etwas höher ranken. Doch alles in allem ist dieses Werk einfach nur der Knaller.

    Platz 2: Kanonenfieber – „Live in Oberhausen“

    Ach, was soll ich sagen? Diese Band hat mich einfach in ihrer Gewalt. Spätestens seit die Band ihr zweites Album „Die Urkatastrophe“ im Sommer 2024 veröffentlicht hatte, wartete ich gespannt auf die im November stattfindende gleichnamige Tour. Am 23.11.2024 nahmen die Bamberger um Bandkopf Noise ihr zweites Live-Album in Oberhausen auf. Nicht nur das ich live vor Ort sein durfte und somit auch einen persönlichen Bezug zum Album habe, sondern auch die Tatsache, dass es eine fulminante Live-Show war, an die ich wirklich oft zurückdenken muss, beweisen, dass Kanonenfieber den zweiten Platz reichlich verdient haben.

    Die komplette Inszenierung konnte mich erneut vollkommen packen. Ähnlich gepackt hat mich bis dato nur Rammstein. Beim Klang der 14 Tracks fühle ich mich erneut zurückversetzt und genau das macht ein Live-Album erst richtig stark. Erschienen ist das Album im April 2025 und läuft seitdem fast wöchentlich. Live klingen die Songs fast doppelt so schnell gespielt und wirken irgendwie noch brutaler. Egal ob „Menschenmühle“, „Sturmtrupp“ oder „Kampf und Sturm“. Jeder Song sitzt und unterstreicht die Daseinsberechtigung dieser Band. Zu Kanonenfieber kann ich nur sagen, das sie genau meinen Nerv getroffen haben. Deutscher Black Metal mit geschichtlichen Texten, die der Wahrheit entsprechen. Die in meinen Augen nichts glorifizieren oder beschönigen, sondern aufzeigen wie beschissen der Krieg ist. Dass es keine Gewinner gibt, sondern immer nur Leid!

    Platz 1: Shadow of Intent – „Imperium Delirium“

    Seit Jahren meine absolute Lieblingsband!! Vorweg! Für mich immer noch die beste Stimme im gesamten Deathcore-/Metalcore Bereich. Mit „Imperium Delirium“ schaffen Shadow of Intent erneut neue Ohrwürmer für die Seele. Allein der Aufbau des ersten Songs „Prepare to Die“ zeigt wie die Band sich stetig weiter entwickelt hat. Der epische Aufbau von Schlagzeuger Bryce Butler und der kraftvolle massive Einstieg von Ben Duerrs‚ Vocals signalisieren das dieses Album keine Gefangenen macht. Wenn dieser dann mit seiner ganzen Wucht die Lyrics „And now you must prepare to fucking die“ grunzt, läuft es mir schaudernd den Rücken runter. Aber auch die Textzeilen von „Beholding The Sickness Of Civilization“ bleiben im Gedächtnis. Zugegeben, anfangs brauchte die Scheibe einige Durchläufe. Bis sie wirklich zündet.  Doch dann beweisen Shadow erneut, dass sie mit die begabtesten Musiker der Szene sind. Das ganze musikalische Können wurde wieder einmal perfekt mit symphonischen Passagen abgerundet. So klingt die Musik immer noch unfassbar hart und doch wieder weich einnehmend. 

    Mit „Feeding the Meatgrinder“ feat. Corpsegrinder (Cannibal Corpse) sorgten sie für DEN Death-Metal-Song des Jahres 2025. Wie Vater und Sohn lassen sie alles raus, was ihre Eingeweide zu bieten haben. Sie spucken wortwörtlich Gift und Galle. Drummer Bryce muss eine derart gute Technik besitzen das, er das durchgängige Tempo und dessen Wechsel immer wieder halten kann. Allerdings könnte ich aber jeden Song erwähnen, denn jeder Song hat sein gewisses Etwas. Selbst wenn ich die Fanboy-Brille absetze, finde ich hier keine Schwachpunkte, keine Ausbrecher oder irgendetwas, was ich zu bemängeln hätte. Ich freue mich seit Ankündigung derbe auf die anstehende Tour mit Lorna Shore im Februar ’26. Kann nur Fett werden!!!

    Top 3 von Thorsten

    Was soll ich sagen: 2025 war ein Jahr voller musikalischer Highlights. Bands wie Ghost, Paradise Lost, Coroner, Feine Sahne Fischfilet, ZSK, Ambush, Heaven Shall Burn, Sodom, Nailed To Obscurity oder Motorjesus haben starke Veröffentlichungen abgeliefert. Sich dabei auf genau drei Alben des Jahres 2025 festzulegen, fiel mir ehrlich gesagt nicht leicht.

    Trotzdem habe ich mich entschieden und präsentiere euch hier meine Top 3 Alben 2025. Eine klassische Platzierung von 1 bis 3 gibt es bewusst nicht, da jedes dieser Alben für sich genommen an der Spitze meiner persönlichen Jahresliste stehen könnte.

    Heaven Shall Burn – „Heimat“

    Im Juni 2025 lieferten Heaven Shall Burn aus Thüringen ihr zehntes Studioalbum „Heimat“ ab – und was für eins. Metalcore trifft hier auf Melodic Death Metal, wuchtig, emotional und kompromisslos. Alter Vadder, was für ein Brett dieses Album ist.

    Von der ersten Minute an hat mich „Heimat“ gepackt und auch nach zahlreichen Durchläufen nicht an Reiz verloren. Egal, wie oft die Platte auf dem Teller lag – langweilig wurde sie nie. Ein extrem starkes Metal-Album, das im Veröffentlichungsjahr leider etwas unterging, da 2025 insgesamt viele herausragende Alben hervorgebracht hat.

    Feine Sahne Fischfilet – „Wir kommen in Frieden“

    Feine Sahne Fischfilet sind eine Band, die polarisiert: Entweder man liebt sie oder man hasst sie. Mit „Wir kommen in Frieden“ liefern die Mecklenburger 2025 ein Album ab, das musikalisch Punkrock, Ska-Punk und Oi! vereint und vor allem durch seine eingängigen Texte im Gedächtnis bleibt.

    Das Album ist extrem vielschichtig: mal laut, mal leise, politisch und persönlich, ironisch, ernst und wütend. „Wir kommen in Frieden“ lief bei mir häufiger als jedes andere Album im Jahr 2025 – und das nicht ohne Grund. Auch der Erfolg gibt der Band recht: Platz 1 der deutschen Albumcharts spricht für sich.

    Paradise Lost – „Ascension“

    Kommen wir zum letzten Album meiner Top 3 Alben des Jahres 2025: Paradise Lost – „Ascension“. Mit diesem Album katapultierte sich die Band zurück in mein Gedächtnis – und direkt in meinen Gehörgang.

    Ich hatte Paradise Lost vor gut zehn Jahren etwas aus den Augen verloren und hörte nur gelegentlich ihre Klassiker aus den 1990er-Jahren wie „Icon“, das für mich beste Album überhaupt – „Draconian Times“ – oder „Gothic“. Doch im September 2025 erschien „Ascension“, und mit einem Schlag war ich wieder voll dabei.

    Eingängige Riffs, Nick Holmes in Bestform und ein starker Mix aus Doom-Death Metal, Oldschool-Elementen und moderner Produktion machen „Ascension“ zu einem echten Highlight. Mit diesem Album beendeten Paradise Lost das lange Warten ihrer Fans. Mich haben sie definitiv überrascht und dazu gebracht, mich intensiver mit der Band und ihrer gesamten Diskografie auseinanderzusetzen.

    Passend dazu findet ihr auf Moshpit Passion übrigens eine kleine Chronologie aller Paradise-Lost-Veröffentlichungen – reinschauen lohnt sich.

    Top 3 von Stephan

    Diese drei Alben haben sich festgebissen, sind gewachsen und lange im CD-Player geblieben. Keine Rangliste, nur pure Begeisterung.

    Coroner – „Dissonance Theory“

    Dieses Album fühlt sich an wie ein intelligenter Schlag ins Gesicht. Coroner klingen fokussiert, kühl und doch sehr lebendig. Einige Riffs der Platte brauchen wie so oft etwas Zeit, aber sind nie anstrengend. Die Songs bauen Spannung auf, brechen sie kontrolliert und lassen Raum zum Atmen. Es ist ein Album, das ich auch oft beim Sport gehört habe, über Kopfhörer – da fehlte dann manchmal die Konzentration dafür. Das zufriedene Grinsen hat sich erst eingestellt, als ich in Ruhe gemerkt habe, wie gut durchdacht alles ist.

    Paradise Lost – „Ascension“

    „Ascension“ fühlt sich an wie ein langsames Abtauchen in vertraute Dunkelheit. Paradise Lost verstehen es wie kaum eine andere Band, Schwere und Melancholie miteinander zu verweben, ohne sich zu wiederholen. Die Riffs drücken, die Melodien ziehen, und alles wirkt unglaublich ehrlich und reif. Dieses Album schreit nicht nach Aufmerksamkeit, es zieht sie sich ganz langsam. Jeder Song trägt Stimmung, Gewicht und Erfahrung in sich. Es ist Musik für graue Tage, kreisende Gedanken und dieses wohlige Gefühl, wenn Traurigkeit schön klingt. Ascension ist kein schneller Favorit – es wächst, bleibt und begleitet.

    Tower – „Let There Be Dark“

    Let There Be Dark ist pures Heavy-Metal-Herzblut. Tower verbinden klassischen Heavy Metal mit moderner Härte und schaffen es, energiegeladen und glaubwürdig zugleich zu klingen. Die Riffs sitzen, der Gesang ist präsent und charismatisch, und jeder Song fühlt sich nach Bewegung an. Das ist Musik für die Bühne, für den Club, für hochgereckte Fäuste – aber auch für den Moment, wenn man merkt, wie stark gutes Songwriting sein kann. Nichts wirkt aufgesetzt, alles atmet Leidenschaft. Eine Platte, die einfach Spaß macht, ohne flach zu sein– genau die Art von Platte, die man auflegt und komplett durchhört.

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    Bildnachweis: High Roller Records, Century Media Records, Nuclear Blast Records, Reaper Entertainment, Cruz Del Sur Music, Prophecy Productions, Cruz del Sur Music, Season of Mist, Steamhammer, Plattenweg Tonträger.

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