DONG OPEN AIR 2019 – Start ins Wochenende mit Alestorm

DONG OPEN AIR 2019 – Start ins Wochenende mit Alestorm

Juli 18, 2019 Aus Von Kjo

DONG OPEN AIR 2019 – Start ins Wochenende mit Alestorm

Am zweiten Tag des Dong wurde den Besuchern ein buntes Line-up mit Alestorm, Dog Eat Dog, Insomnium und vielen weiteren Bands serviert. HIER findet ihr unseren Festivalbericht zu Tag 1.

Snakebite zum anhören und nicht zum trinken

Jene Glam-Metal-Kapelle aus Essen eröffnete am Samstag vor den müden Zuschauern. Die Jungs waren heiß, aufgedreht und machten mächtig Stimmung. Natürlich wurden reichlich Songs aus den Alben „Princess of Pain“ und „Rise of the Snake“ gezockt. Persönlicher Höhepunkt: „Two Desperate Hearts“.

Thrash-Trio mit Headbang-Factor auf dem Dong

Victim folgten auf Snakebite und setzten eine ordentliche Duftmarke für den Samstag. Auch wenn die Band aus nur drei Leuten besteht, hagelte es brutale Riffs aus den Boxen. Einige Besucher in der ersten Reihe konnten nicht anders und headbangten ihren Kater aus Körper und Seele.

Pagan-Volk-Metal aus Oldenburg: Craving

Craving besuchten zuletzt 2016 die Halde Norddeutschland und hinterließen einen bleibenden Eindruck. Mit der aktuellen und dritten Platte „By The Storm“ im Gepäck, war man bestens für das feierwütige Dong-Publikum gerüstet. Das Zelt war für die Uhrzeit sehr gut gefüllt und es herrschte Party-Stimmung.

Deathcode Society: Black Metal gegen Regenwetter

Auch wenn das Wetter wechselhaft am Festival-Wochenende war, waren die Besucher und Bands top drauf. Bei Deathcode Society konnte man dies jedoch nicht ganz erkennen, da die Mitglieder in einem Kleidungsmix von Sunn O))) und Ghost ihr Set performten. Laut und düster schallte der derbe Sound aus den Boxen. Für einige Besucher war dies zu derbe und man suchte feste Nahrung an den Essständen auf. Leider wollte der Funke hier nicht ganz rüberspringen.

The Crimson Ghosts, die geschminkten Punker

Die Horror-Punker von The Crimson Ghosts haben sich bereits im Vorfeld auf ihren Gig gefreut. Wie die Jungs bei uns im Interview HIER verrieten: Für uns ist es das zweite Mal, dass wir auf dem Dong spielen dürfen! Für mich hat das DOA ein besonderes Flair. Eine gute Mischung von großen und kleinen Bands, die Location auf dem Hügel ist der Wahnsinn und es ist nicht so unangenehm voll! Bei unserem ersten Besuch haben wir sofort gemerkt, dass dort eine ganz besondere, fast familiäre Stimmung herrscht. Die familiäre Stimmung konnte man bei den Jungs ganz gut beobachten. Die Besucher feierten die Kapelle ab, als wären es alte Bekannte.

Impureza: Ein Hauch von Spanien in Neukirchen-Vlyun

Wenn Kastagnetten auf harte Blastbeats treffen und dabei Texte auf Spanisch durch das Soundsystem im Zelt hallt, dann können es nur die Jungs von Impureza sein. Die Vorfreude war bei den Leuten sichtlich groß und bereits beim betreten der Bühne wurde die Kapelle ordentlich gefeiert. Fans von Amon Amarth sollten hier der Band ein Ohr leihen, es wird sich lohnen. Live sind die Spanier eine Macht.

Alle Mann an Deck ähm, Zelt! Storm Seeker kapern das Dong

Mit der deutschen Ausgabe von Alestorm, gab es für die DOA-Ticketkäufer gegen Abend Piraten-Metal zum einstimmen. Die Jungs und Mädels hatten an dem Abend auch noch ordentlich Stimmung mitgebracht. Daher schunkelten und tanzen viele im Zelt umher.

Stimmungskanone und Geheimwaffe: Dog Eat Dog

Seit fast 30 Jahren ist die Band nun unterwegs und machte Halt auf Mount Moshmore. Die Häuptlinge John und Dave überzeigten mit der Kapelle auf ganzer Linie! Es gab nicht einen Song aus dem Set,w bei dem keine Bewegung im Pit gab. Der Großteil folgte den Anweisungen von Herrn Conner, so dass der Crossover-Dino mächtig punkten konnte.

Insomnium als Allzweckwaffe

Mit 22 Bandjahren auf dem Buckel zogen Insomnium eiskalt ihr Seit voll durch. Deftiger Melodic Death aus Finnland bretterte den Fans in der ersten Reihe rau durchs Gesicht. Das Aktuelle Album „Winter’s Gate“ konnte in der Presse und Fans voll überzeugen. Daraus gab es an dem Samstag auch einige Songs zum genießen.

Keine Party ohne Alestorm

Um 22:30 stand auch die letzte Alkoholleiche vom Vortrag stramm im Zelt für den Headliner! Wer Alestorm kennt weiß, der Moshpit ähnelt einem Besuch im Oberbayern: Feucht-fröhliche Stimmung, wo das Auge nur reicht. Wenn ein Headliner mit Spaß-Faktor irgendwo auf einem Festival spielen muss, dann hier auf dem Dong. Eine großartige Band mit fünf tollen Alben! Ihr wollte keine News oder Bericht verpassen? Dann foglt uns doch HIER oder HIER.

Bildnachweis: Moshpit Passion.