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    Zepter – „Zepter“ (VÖ: 20.02.2026)

    By HeikoFebruar 20, 2026

    Zepter – „Zepter“ (VÖ: 20.02.2026)

    Das österreichische Linz hat sich in den letzten Jahren zu einer regelrechten Metal-Hochburg entwickelt und besonders im Bereich des klassischen Heavy Metals tummeln sich dort so einige großartige Bands wie etwa Venator oder Eisenhand. Mit den 2024 gegründeten Zepter hat die Steel City die nächste mehr als vielversprechende Old-School-Truppe in Petto. Noch im Gründungsjahr veröffentlichte man die gefeierte „Inferno“-EP bei Ironbound Records. Nun steht das selbstbetitelte Debutalbum über die neue Labelheimat High Roller Records an.

    Waschechter Underground-Urzeit-Metal

    Zepter spielen durch und durch old-schooligen Heavy Metal, der gerne im oberen Tempobereich nach vorne brettert, rübergebracht mit einem angenehm dreckigen Klang. Das liegt vor allem am kratzig-verzerrten Gitarrensound, der mich stark an Perlen wie etwa „Loose ‚N Lehtal“ von Savage oder „Chasing the Storm“ von Tröjan denken lässt. Wenn auch „Zepter“ definitiv tighter eingespielt ist. Man bekommt das Gefühl, ein etwas entstaubtes, aufpoliertes vergessenes Album von 1984 in den Händen zu halten. Sehr fraglich jedenfalls auch, ob es seit Mitte der 80er irgendwelche Bands gab, die musikalischen Einfluss auf die Jungs von Zepter hatten. Das hier ist waschechter Underground-Urzeit-Metal!

    „Slasher on the Highway“ überzeugt direkt mit saucoolem Riffing und super eingängigen Melodien. So ruppig die Band zuweilen unterwegs ist, legt man auch viel Wert auf melodische Gitarren, und die sind zuweilen unwiderstehlich. Lukas Götzenberger mag technisch vielleicht nicht der stärkste Sänger sein und kratzt nicht selten an den Grenzen seiner Fähigkeiten, bringt seine Vocals aber mit so einer Passion und Überzeugung rüber, dass der Charme hier eindeutig obsiegt. Song Nr. 2, „Everlasting“ hat ebenso großes Hit-Potenzial wie der starke Opener und lädt zum Faustballen und schief mitgrölen ein.

    „Lonely Night“ ist ein Cover der unbekannten schwedischen Band Screem, deren Diskografie sich auf ein Drei-Song-Demo von 1986 beschränkt. Alleine schon, diesen Song mit dieser coolen Produktion – und überhaupt in guter Qualität – hören zu können, ist ein massiver Gewinn und Zepter hauchen diesem obskuren Juwel sehr schön neues Leben ein. Der daraus resultierende Ohrwurm-Faktor ist natürlich eher Screem zuzuschreiben, doch auch aus eigener Feder warten Zepter mit einigen erinnerungswürdigen Gesangslinien auf.

    So auch in „The Exterminator“, der wie „The Slayer“ oder „Dark Angels“ durch direkte, harte Riff-Power besticht. Den größten bleibenden Eindruck hinterlassen jedoch vor allem die ersten zwei Stücke und die Coverversion. Der Rest macht Spaß und ist absolut hörenswerte Heavy-Metal-Kost, tut sich bei mir jedoch schwer, sich wirklich abzuheben.

    Fazit

    Zepter haben mit ihrem Debutalbum ein solides Album ganz im Geiste der NWOBHM geschaffen – vor allem im Geiste der Vertreter aus der zweiten und dritten Reihe. Auch der schwedische Heavy Metal wie Heavy Load oder Gotham City lebt stark im Sound der Österreicher. Und das ist in meinen Augen sowieso immer eine feine Sache.

    Das Artwork ist klasse, ist Produktion absolut spot-on und die Mannschaft ist mit jederzeit hörbarer riesiger Passion für diese Musik dabei. Trotzdem bekomme ich das Gefühl, dass noch Luft nach oben, für ein wirklich wirklich großartiges Album da ist. Daran kratzt „Zepter“ schon das ein oder andere Mal, kann für mich den Hitfaktor aber auf Albumlänge nicht ganz aufrechterhalten. Das Album macht dennoch durchgehend Laune und wird Freunden von roherem Underground-Heavy-Metal der 80er definitiv zusagen.

    Cover & Tracklist

    01 Slasher on the Highway (5:01)
    02 Everlasting (5:17)
    03 The Slayer (3:25)
    04 Hit the Streets (4:40)
    05 The Exterminator (4:17)
    06 Dark Angels (3:40)
    07 Lonely Night (Screem Cover) (4:47)
    08 The Lords (2:59)

    Mehr Infos

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    Bildnachweis: High Roller Records.

    7.0

    + Astreines Old-School-Feeling
    + Tolle Produktion
    + Saucooler Gitarrensound
    + Super starker Anfang...

    - ...kann das Niveau aber nicht ganz halten
    - Gelegentlich schwächelnder Gesang

    • Moshcheck 7.0
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